Alle Infos zu den Google Smartwatches Swordfish & Angelfish

veröffentlicht am 8. Juli 2016 in News und Updates von
Alle Infos zu den Google Smartwatches Swordfish & Angelfish

Google stellt wohl demnächst zwei eigene Google Smartwatches her. Wir haben alle Infos zu den unter den Codenamen “Swordfish” und “Angelfish” bekannten Devices.

Zwar hat Google die Entwicklung und Produktion von zwei eigenen Smartwatches noch nicht offiziell bestätigt, verlässliche Quellen weisen aber darauf hin, dass der Konzern zukünftig selbstständig intelligente Uhren baut. Während Skizzen- oder Produktbilder noch nicht im Netz aufgetaucht sind, hat die renommierte Website androidpolice.com eine sehr exakte Produktbeschreibung und viele Details zu den beiden Google Smartwatches bereits veröffentlicht.

Aus dem androidpolice Artikel geht hervor, dass mehrere verlässliche Quellen aus den Reihen Googles exklusiv Informationen mit dem Tech-Online-Magazin geteilt haben. Androidpolice stuft die Glaubwürdigkeit der Quellen auf einer Skala von 1 (unglaubwürdig) bis 10 (ohne Zweifel glaubwürdig) mit 9 ein. Das bedeutet nichts anderes, als dass wir mit allergrößter Sicherheit sagen können, dass Google tatsächlich an eigenen Wearables bastelt.




In Kürze: Eine derzeit bei Google intern unter dem Codenamen “Angelfish” geführte Smartwatch soll das Flaggschiff im Wearable Bereich von Google werden. Die intelligente Uhr setzt auf Smartphone-Unabhängigkeit und ist mit LTE-Modul, GPS und Herzfrequenzmesser ausgestattet. Das als “Swordfish” bekannte Device soll eine abgespeckte, etwas Design-lastigere Version werden, die sehr dünn sein soll. Swordfish wird kein LTE und kein GPS besitzen.

Beide Geräte werden ohne Mithilfe anderer Hersteller entwickelt und produziert werden. Damit betritt Google im Bereich der Wearables absolutes Neuland. Bisher hat man sich ausschließlich auf die Entwicklung von android wear konzentriert und war damit auch sehr erfolgreich. Immerhin ist es das weltweit am häufigsten eingesetzte Smartwatch Betriebssystem. Mit dem Einstieg in den Hardware-Bereich erhofft sich das Unternehmen mehr Flexibilität und passgenauere Produkte.

 

Alle Detailinfos zu den beiden neuen Google Smartwatches

Alle nachfolgenden Informationen beruhen auf dem Exklusivbericht von androidpolice.com. Wir übernehmen keine Wahrheits-Garantie. Die in diesem Artikel abgebildeten Grafiken sind von uns frei erstellt und basieren nicht auf offiziellem Bildmaterial von Google oder androidpolice.

Google Smartwatch “Angelfish”

Optisch soll sich die Angelfish an die Moto 360 2 anlehnen. Sie wird komplett rund sein, soll aber vom Puck-artigen Aussehen der Moto 360 2 abweichen und um einiges sportlicher wirken. Drei Hardware-Knöpfe wird die Smartwatch haben. Diese sind wie bei der LG Watch Urbane 2nd Edition 3G auf der rechten Seite angeordnet. Die Funktionen der Knöpfe sind noch nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass der mittlere Button der Ein/Aus Schalter ist und die Zurück-Taste, die beiden anderen Knöpfe können höchstwahrscheinlich in android wear 2.0 frei belegt werden.

Die Maße der Angelfish Smartwatch stehen bereits fest: Mit 14 mm Dicke ist die intelligente Uhr nicht gerade schlank und mit der LG Watch Urbane 2nd Edition 3G vergleichbar. Die Dicke ist auch auf das verbaute LTE-Modul zurückzuführen, das durch einen manuellen SIM-Karten-Slot von Haus aus etwas mehr Platz braucht. Wie das aussieht, könnt ihr in unserer Fotogalerie zur LG Watch Urbane 2nd Edition 3G nachlesen.

Während die Angelfish also recht dick sein wird, lesen sich die weiteren Maße ganz angenehm. Mit 43,5 mm Durchmesser liegt sie genau in der Mitte der kleinen Moto 360 2 (42 mm) und der großen Moto (46 mm). Damit ist sie sowohl für Männer mit ausladenderen Handgelenken als auch für Frauen mit schmaleren Armen geeignet.

Angelfish setzt auf Unabhängigkeit vom Smartphone und folgt damit dem Beispiel der LG Watch Urbane 2nd Edition 3G. Dafür sorgt ein LTE-Modul sowie ein GPS-Modul. Ob lediglich der amerikanische GPS-Standard oder auch der europäische Glonass-Standard unterstützt werden, ist noch unklar.

Für Fitness-Anwendungen ist die Smartwatch mit einem Bewegungssensor sowie einem Pulsmesser ausgestattet. Im Gegensatz zur Moto 360 2 wird die Angelfish keinen so genannten Flat Tire besitzen (schwarzer Balken am unteren Bildschirmrand, unter dem der Helligkeitssensor verbaut ist).

Die Kollegen von androidpolice.com berichten außerdem, dass die Smartwatch in einem matten Grauton auf den Markt kommen wird und ggf. aus Titan sein wird oder zumindest optisch diesen Eindruck vermittelt.

Google Smartwatches

 

Google Smartwatch “Swordfish”

Die zweite der neuen Google Smartwatches hört auf den Codenamen “Swordfish” und soll sich designseitig an der Pebble Time Round orientieren. Swordfish ist mit nur einem Hardware-Button ausgestattet und misst 42 mm im Durchmesser. Damit hat die Smartwatch exakt die Größe der Moto 360 2 Damen-Version.




Bemerkenswert ist ebenfalls die Dicke der Uhr: Mit 10,6 mm wird sie zu den dünnsten Smartwatches gehören, kommt aber nicht ganz an die 7,5 mm Dicke der Pebble Time Round (dünnste Smartwatch der Welt) heran.

Technisch handelt es sich um eine abgespeckte Version der Angelfish. Man verzichtet wohl auf ein LTE-Modul und ein GPS-Modul, was wohl auch bei der oben genannten Dicke von Nöten sein wird. Die Swordfish soll in drei Farben auf den Markt kommen: Silber, Titan und Rosé Gold. Ob die Smartwatch einen Pulsmesser bekommt, ist bisher unklar. Androidpolice geht aber davon aus, dass dies nicht der Fall sein wird.

Während die Angelfish Smartwatch voraussichtlich nicht die Google MODE Armbänder (per Schnellverschluss sekundenschnell tauschbar) unterstützt, wird die Swordfish mit dem Schnellverschlusssystem von Google ausgestattet sein. Auch das spricht dafür, dass Swordfish die modisch und Angelfish die technisch dominantere Smartwatch wird.

Beide Smartwatches werden eine Integration für den Google Assistant bekommen, der künstlichen Intelligenz des Konzerns. Damit denkt Google integrativ und macht die Smartwatches Teil der Internet of Things Revolution.

Ob es exklusive Features für die beiden Google Smartwatches geben wird, die nicht allgemein über android wear 2.0 verfügbar sind, ist derzeit noch fraglich. Google arbeitet außerdem an neuen Watchfaces für die beiden Google Smartwatches, mit denen ein Zugriff auf Notifications, Informationen und Apps deutlich schneller und komfortabler möglich sein wird.

 

Warum eigene Smartwatches für Google Sinn machen

Google ist bereits ein dominanter Player im Smartwatch-Markt. Mit android wear hat das Unternehmen ein zuverlässiges Betriebssystem auf den Markt gebracht, auf das viele Hersteller wie LG, Motorola oder Asus zurückgreifen. Stellt sich also die Frage, was Google zur Entwicklung und Produktion eigener Smartwatches bewegt.

Aus unserer Sicht sprechen mehrere Argumente dafür:

  • Mit eigenständigen Google Smartwatches ist der Konzern nicht mehr auf die Entwicklungs-Power und die Produktpolitik der Technikfirmen angewiesen. Diese versuchen, ihre eigenen Apps werksseitig auf die Smartwatches zu spielen (z.B. Moto Fit, LG Health).
  • Google hat die besten Informationen, was Smartwatch-User wirklich nutzen und welche Funktionen sie sich für eine Smartwatch wünschen. Diese Informationen basieren auf der Auswertung von Nutzerdaten aus dem android wear Betriebssystem heraus und aus den zahlreichen Google Diskussions-Threats.
  • Google sieht mehr Potential in Smartwatches als andere Hersteller. Bisher hat man eng mit LG zusammengearbeitet, die jedoch schon seit geraumer Zeit keine neue Smartwatch mehr angekündigt haben. Bedenkt man, dass die LG Watch Urbane 2nd Edition 3G ursprünglich im Herbst 2015 auf den Markt kommen sollte, ist der Jahres-Zyklus bald erreicht, ohne dass ein Nachfolger angekündigt wurde.
  • Mit android wear 2.0 setzt Google auf mehr Unabhängigkeit vom Smartphone. Hier können einige Hersteller nicht oder nur zeitverzögert mitziehen. Gerade das LTE-Modul stellt scheinbar einige Unternehmen vor Herausforderungen. Damit das im Herbst 2016 erscheinende android wear 2.0 auch von einer breiteren Masse vollwertig genutzt werden kann, müssen auch entsprechende Geräte auf dem Markt sein.
  • Google besitzt mit dem Google Play Store eine große Vertriebsplattform, über die die eigenen Smartwatches schneller und mit höherer Reichweite distribuiert werden können als das bei kleineren Herstellern wie z.B. ASUS der Fall ist.
  • Da Google kürzlich ebenfalls die Entwicklung und Produktion eines neuen NEXUS Smartphones angekündigt hat, möchte man ggf. ein Ergänzungsprodukt für ein Bundle.
  • Google eifert anderen großen Herstellern nach: Apple hat mit der Apple Watch ebenfalls einige selbst gebaute Smartwatch, bei Samsung verhält es sich mit der Samsung Gear S2 genauso.

 

Preis und Verfügbarkeit der Google Smartwatches

Während bereits einige Details zu den beiden Google Smartwatches Angelfish und Swordfish nun öffentlich sind, bleibt das Release-Datum und die Preise rätselhaft. Es gibt wie gesagt noch keine öffentliche Ankündigung seitens Google, sodass die Fach-Welt noch im Dunkeln tappt.

Denkbar wäre eine Veröffentlichung kurz nach dem Release des Nexus Smartphones – für das aber ebenfalls noch kein Termin steht. Sicher ist hingegen, dass die Smartwatch nicht vor Erscheinen der android wear 2.0 Version im Herbst 2016 erscheint. Die technischen Details deuten auf eine Vorbereitung auf das neue Betriebssystem hin.

Selbstverständlich halten wir euch auf dem Laufenden, wenn es Neues zu den beiden Google Smartwatches gibt. Bis dahin könnt ihr euch schon mal die neuen Funktionen von android wear 2.0 in unserem großen Special anschauen:

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Florian Müller

Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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