Alle Infos zu Pebble 2, Pebble Time 2 und Pebble Core

veröffentlicht am 25. Mai 2016 in News und Updates von
Alle Infos zu Pebble 2, Pebble Time 2 und Pebble Core

Wie bereits angekündigt hat Pebble gestern Abend drei neue Wearables vorgestellt: Mit der Pebble 2 und der Pebble Time 2 kommen 2 neue Smartwatches, darüber hinaus gibt es das Pebble Core Device.

Vorgestern Abend informierte Pebble die Welt darüber, dass etwas Großes in Planung ist. Mit einem riesigen Countdown auf der Pebble Website wurde darauf hingewiesen. Gestern Abend gegen 17 Uhr lief der Countdown dann aus und Pebble präsentierte eine neue Kickstarter-Kampagne bei der das Unternehmen Geld für drei neue Wearables sammeln möchte.

Während der letzten beiden Tage gab es zahlreiche Spekulationen darüber, was Pebble uns denn für einen neuen Leckerbissen präsentieren wird. Alles unter einer neuen Smartwatch wäre auf jeden Fall enttäuschend gewesen, zumal das Unternehmen wirtschaftlich gerade ordentlich unter Zugzwang steht. Auch unsere Vermutung war, dass Pebble ein Nachfolger für die Pebble Time vorstellen würde. Man kann sagen, dass unsere Erwartungen durchaus übertroffen wurden.

Mit dem Ablauf des Countdowns präsentierte uns Pebble gestern Abend gleich drei neue Wearables. Mit der Pebble 2 hat man eine extrem erschwingliche Sport Smartwatch im Köcher, die Pebble Time 2 ist eine Version 2.0 der Pebble Time mit besserem, größerem Display & Pulsmesser und der Pebble Core ist ein universelles Wearable mit einer offenen andriod 5.0 Installationen, GPS, 3G und Spotify Musikplayer.




Wie gewohnt, sammelt Pebble für die neuen Wearables Geld über eine Kickstarter-Kampagne ein. Es ist zu erwarten, dass auch diesmal wieder Kickstarter-Rekorde gebrochen werden. Nach dem ersten Kampagnentag steht der Finanzierungs-Counter bei 6,1 Millionen US-Dollar (Stand 25.05.2016, 11:50 Uhr). Das eigentliche Finanzierungsziel liegt bei einer Million US-Dollar. Damit ist die Serienproduktion und Auslieferung der neuen Pebble Devices bereits jetzt mehr als gesichert. Die Auslieferung soll dann im September 2016 erfolgen.

 

Nachfolgend stellen wir euch alle drei neuen Pebble Geräte ausführlich vor.

 

Pebble 2: Neue wasserdichte Sport-Smartwatch mit Pulsmesser unter 100 Euro

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Mit der Pebble 2 hat man sich am Look & Feel der ersten Pebble Smartwatch (Pebble Original) orientiert. Das Gehäuse ist aus Hartplastik, das Armband aus Silikon. Die Pebble 2 richtet sich vor allem an eine Zielgruppe, die auf keine Fitness-Funktionen aktueller Activity Tracker verzichten und dabei eine vollwertige Smartwatch tragen möchte.

Die Pebble 2 läuft mit dem aktuellen Pebble Betriebssystem (Pebble OS), ist bis 30 Meter wasserdicht und besitzt einen Pulsmesser. Das Gerät wird in fünf verschiedenen Farben erhältlich sein:

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Die Sport Smartwatch ist mit einem Monochrom-Display ausgestattet und kann daher Inhalte nur schwarz/weiß anzeigen. Dafür ist das ePaper-Display sehr gut und auch bei starkem Sonneneinfall ablesbar. Der Herzfrequenzmesser funktioniert übrigens nicht nur auf Abruf, er misst den Puls mehrfach über Tag und übermittelt die Informationen an die Pebble Companion App.

Erst kürzlich hat Pebble mit einem Firmware-Update Sprachantworten für seine Smartwatches eingeführt. Auch die Pebble 2 beherrscht dieses Feature und ist mit einem Mikrofon ausgestattet. So lassen sich kurze Sprachnachrichten zwischen Pebble Geräten verschicken.

Mit Pebble Health hat das Unternehmen außerdem eine der fortschrittlichsten Applikationen für Bewegungs- und Schlaftracking entwickelt. Pebble Health ist voll in die Pebble 2 integriert, genauso wie die Timeline-Funktion, über die Gesundheits- und Fitnessdaten in den Tagesablauf eingeflochten werden.

Die Batterielaufzeit der Pebble 2 liegt bei 7 Tagen, was für eine vollwertige Smartwatch mit einigen Soft- und Hardware-Neuerungen immer noch ein Killer-Argument ist.

Das Hauptargument für den Kauf einer Pebble 2 wird aber wohl der unschlagbar attraktive Preis sein. Für 99 Dollar kann man das Gerät jetzt schon über Kickstarter ordern. Im September 2016 wird es dann verschickt und Händler können die Pebble 2 Anfang 2017 listen.

 

Pebble Time 2: Pebble Edelstahl Smartwatch mit Pulsmesser und optimiertem Farbdisplay

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Mit der Pebble Time 2 werden einige Kritikpunkte der Nutzer ausgemerzt. Optisch orientiert sie sich an der Pebble Time Steel. Materialseitig wurde kratzfestes Edelstahl verwendet und das Farbdisplay ist mit Gorilla Glass geschützt. Pebble macht im Übrigen keine Unterscheidung mehr zwischen Pebble Time und Pebble Time Steel. Die neue Smartwatch wird es ausschließlich als Edelstahl-Variante geben.




Pebble hat außerdem bei der Pebble Time 2 an der Displaygröße gearbeitet. Der Bildschirm ist mehr als 50 Prozent größer als beim Vorgänger und damit hat man den dicken schwarzen Rahmen um das Display minimiert. Das ePaper Display der Pebble Time 2 kann 64 Farben wiedergeben und hat eine Auflösung von 228 x 200 Pixeln.

Auch die Pebble Time 2 ist mit einem Pulsmesser ausgestattet und 30 Meter wasserdicht. Die Batterielaufzeit der Smartwatch beträgt – trotz Farbdisplay – 10 Tage. Das sind noch mal ganze drei Tage mehr als bei der Pebble 2.

Softwareseitig läuft die Pebble Time 2 ebenfalls mit dem aktuellen Pebble OS, das beinhaltet auch die Timeline-Funktion und die Pebble Health App. Damit lässt sich auch die Pebble Time 2 ohne Bedenken als Fitness-Smartwatch nutzen.

Ein Mikrofon ist ebenfalls verbaut, sodass man auch Sprachnachrichten verschicken kann. Von der Pebble Time 2 wird es drei verschiedene Farbvarianten geben:

Auf den Produktabbildungen ist außerdem erkennbar, dass sowohl die Pebble 2 als auch die Pebble Time 2 mit einem Schnellverschluss am Armband ausgestattet sind. Das bedeutet, dass man die standardmäßig mitgelieferten Silikon-Armbänder komfortabel und schnell gegen andere Armbänder tauschen kann.

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Auch bei der Pebble Time 2 ist wohl das attraktivste Kaufargument das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Edelstahl Smartwatch wird es für Kickstarter-Besteller ab 169 US-Dollar geben. Die Auslieferung für Kickstarter-Käufer soll im November 2016 erfolgen. In den regulären Handel kommt die Pebble Time 2 Anfang 2017.

 

Pebble Core: Ultraleichtes, unabhängiges Universal-Device zum Musikhören und für den Sport

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Die wohl überraschendste Neuvorstellung von Pebble ist eindeutig der Pebble Core, ein Gerät mit dem….ja was eigentlich genau…möglich ist. Die kleine Box mit zwei Hardware Buttons und einer Schnittstelle für Kopfhörer, externe Devices und einem Micro SD-Kartenslot kann im Prinzip alles, was ein geschickter Programmierer von ihr verlangt.




Für den Endverbraucher hat Pebble den Pebble Core vor allem als Smartphone-unabhängigen Fitness-Begleiter konzipiert. Die kleine Box kann man sich an die Kleidung clippen oder am Schlüsselbund anbringen. Sie ist mit android 5.0 ausgestattet, besitzt Sensoren zur automatischen Erkennung von sportlichen Aktivitäten und trackt Schritte.

Doch das wohl beste Feature der Pebble Core Box ist, dass darauf Spotify läuft – unabhängig vom Smartphone. So kann man während des Sports oder einfach unterwegs jederzeit auf den Spotify Musikplayer zurückgreifen. Dafür wird die Pebble Core Box per 3G, WLAN oder Bluetooth connected. Eine Verbindung zur Pebble Smartwatch und zur Pebble Companion App ist außerdem auch möglich – aber nicht zwingend nötig.

Pebble Core hat nämlich auch noch ein GPS-Modul verbaut, das ein Wege-Tracking erlaubt. Hierzu kooperiert Pebble mit den Fitness-Apps runkeeper, Strava, under armour record, mapmyrun und Google Fit. Die aufgezeichneten GPS-Daten werden dann nach in diese Apps übertragen.

Die Pebble Core Box verfügt außerdem über ein Mikrofon und dient damit als Diktiergerät für die Hosentasche. Sprach-Notizen können per Knopfdruck aufgenommen und später in die Companion App exportiert werden. Werkseitig wird die Pebble Core Box auch über eine Emergency-Button, also einen Knopf verfügen, den man im Notfall betätigen kann. Dann wird eine SMS mit den aktuellen Standort-Daten an einen vordefinierten Empfänger gesendet.

Noch mal erwähnenswert ist, dass die Pebble Core Box über einen Klingenstrecker-Ausgang verfügt, sodass sowohl kabelgebundene Kopfhörer als auch über die Bluetooth-Schnittstelle kabellose Kopfhörer an der Pebble Core Box angeschlossen werden können.

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Da auf der Pebble Core Box ein offenes android 5.0 Betriebssystem läuft, ist das Wearable auch umprogrammierbar. Pebble legt in der Kommunikation des neuen Produktes sehr viel Wert auf dieses Detail. Denn im Grund kann es komplett auf die eigenen Bedürfnisse umprogrammiert werden. Hierzu veröffentlicht Pebble schon zu einem sehr frühen Stadium eine Entwickler-SDK.

Konkret bedeutet das, dass man die beiden Hardware-Buttons sowie die Bewegungs- und Ortungssensoren der Pebble Core Box individuell belegen kann. Zum Beispiel kann mit einem Klick über Uber eine Mitfahrgelegenheit angefordert werden. Die Pebble Core Box kann außerdem dem Haustier umgebunden werden und so kann man jederzeit nachverfolgen, wo sich das Tier befindet. Oder man programmiert sich einen Amazon Dash Button daraus. Den Möglichkeiten sind hier wenig Grenzen gesetzt, da das Device eben sowohl über eine autarke Mobilfunkverbindung verfügt als auch über Bewegungs- und GPS-Sensoren.

Die Batterie der Pebble Core Box soll in vollem Betrieb (GPS aktiviert, Musik wird über Spotify abgespielt) 9 Stunden halten. Geladen wird das Wearable per USB-Kabel oder alternativ per QI-Wirless-Charging-Standard. Pebble wird hierzu eine entsprechende Ladestation als Zubehör auf den Markt bringen. Der interne Speicher liegt bei 4 GB, die z.B. mit Spotify-Offline-Playists oder Sprachnotizen belegt werden können.

Der Preis der Pebble Core Box liegt für Kickstarter-Besteller bei 69 US-Dollar, der spätere Ladenpreis wird bei 99 US-Dollar liegen. Versandfertig soll die Pebble Core Box im Januar 2017 sein.

 

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Florian Müller

Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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