Asus Zenwatch 3 im Hands-On Video

veröffentlicht am 2. September 2016 in News und Updates, Specials von
Asus Zenwatch 3 im Hands-On Video

Auf der IFA 2016 wurde die Asus Zenwatch 3 vorgestellt. Wir durften die android wear Smartwatch exklusiv ohne Demo-Modus in unserem Hands-On Video testen.

Zugegeben, ganz so pompös wie die Vorstellung der Samsung Gear S3 (hier geht’s zum Hands-On Video) war die der Asus Zenwatch 3 nicht. Dafür umso sympathischer und persönlicher. Das fing mit einer an der Spree gelegenen Location an, die am Mittwoch (31.08.) ca. 300 Journalisten dazu einlud, der Asus Pressekonferenz beizuwohnen.

Natürlich wurden neben der Asus Zenwatch 3 auch weitere Produkte wie das ultraflache Zenbook 3, neue Tablets sowie weitere Technik-Neuigkeiten vorgestellt. Wir fieberten allerdings der Stelle entgegen, an der es hieß: “This is the new Asus Zenwatch 3”. Denn so ganz sicher, ob sie nun wirklich echt ist, die runde Zenwatch 3, waren sich alle nicht.

Asus hat uns nicht enttäuscht. Mit einer soliden Produktpräsentation und Trailer, die nahe an die Qualität der Samsung Gear S3 Vorstellung heran kamen, wurde die neue, runde Asus Zenwatch 3 in Markt eingeführt. Im Anschluss an die Vorstellung hatten die Pressevertreter die Möglichkeit, die Zenwatch 3 zu begutachten. Allerdings waren nur einige wenige Modelle verfügbar und der Ansturm zu groß für ein erstes Hands-On.

Deshalb haben wir von smartwatch-im-praxistest.de uns bereits im Vorfeld in der Sales & Media Lounge von Asus angemeldet, um in Ruhe ein Interview mit dem Produktverantwortlichen für die Asus Zenwatch 3 zu führen und eben ein Hands-On Video zu drehen.



Asus Zenwatch 3 im Hands-On Video

In unserem Hands-On Video gehen wir sowohl auf die optischen, als auch auf die technischen Neuerungen der Asus Zenwatch 3 ein. Unschwer zu erkennen ist das runde Design. Aber Asus hält für uns mit einem mobilen Battery-Pack und frei konfigurierbaren Watchfaces und Buttons weitere Innovationen bereit.

 

Diashow der Asus Zenwatch 3 auf der IFA 2016

  • Asus Zenwatch 3

Technische Daten der Asus Zenwatch 3




Mit der Zenwatch 3 wollte man eine Lifestyle Smartwatch schaffen, die nur sekundär an sportlich ambitionierte Träger richtet. Daher die kleine Enttäuschung vorweg: Auch in der Zenwatch 3 wurde kein Herzfrequenzmesser verbaut. Ebenso hat man auf ein GPS-Modul verzichtet, was die Smartwatch gerade bei Sportaktivitäten unabhängiger vom Smartphone gemacht hätte.

Auf der Habenseite steht aber eine ganze Menge: Da wäre die Verwendung des neuen Snapdragon Wear 2100 Prozessor, der energieeffizienter, leichter und schneller ist. Die Zenwatch 3 ist außerdem weiterhin mit einem brillanten 1,39 Zoll großen OLED-Display mit einer Auflösung von 400 x 400 Pixeln ausgestattet. Damit übertrifft sie sogar die Samsung Gear S3.

Weiterhin an Bord ist ein Lautsprecher. Damit lassen sich Telefonate oder Musik ohne gekoppeltes Bluetooth Headset ausgeben. Ein Feature, das bereits die Zenwatch 2 besonders gemacht hat. Ebenso besonders ist die Quick Charging Funktion. Innerhalb von 15 Minuten ist die Asus Zenwatch 3 auf 60 Prozent geladen. Asus hat außerdem einen der größten Kritikpunkte beseitigt. Es gibt nun ein vernünftiges Ladedock, nicht mehr den schalem Ladestecker, der immer von den magnetischen Eins rutschte. 340 mAh fasst der Akku der Asus Zenwatch 3 übrigens und liegt damit im mittleren Leistungsbereich.

Eine weitere Überraschung ist das mobile Akkupack der Asus Zenwatch 3. Das wird vorher einfach wie eine Powerbank per USB geladen und einfach auf die Rückseite der Asus Zenwatch 3 geclippt. Damit wird die Kapazität nicht nur um ca. einen dreiviertel Tag erweitert, man kann die Zenwatch 3 auch noch am Handgelenk tragen mit dem Akkupack.

Die Zenwatch 3 ist ohne Akkupack 9,95 mm dick und das Gehäuse besteht aus 316L Edelstahl in Schmuckqualität. Drei Ausführungen der intelligenten Uhr wird es geben: Gunmetal, Silver (im Video zu sehen) und Rose Gold. Neu sind auch die drei Hardwareknöpfe, mit denen man bestimmte Funktionen wie die Asus Fitness-App öffnen kann. In unserem Hands-On durften wir nicht auf den Button unten rechts drücken, hier hat Asus in den kommenden Wochen noch eine Überraschung für uns parat, die noch geheim bleiben soll. Es wird wohl eine weitere, spannende Funktion geben, die mit diesem Hardware-Button gestartet werden soll.

Die Asus Zenwatch 3 wird mit 50 werksseitig installierten Ziffernblättern ausgeliefert. Wir finden, dass Asus sich damit deutlich mehr Mühe gegeben hat als mit den Watchfaces der Zenwatch 2.

Trotz des fehlenden Herzfrequenzmessers hat Asus die Fitness App der Zenwatch 3 komplett überarbeitet. Das ZenFit Programm misst laut Herstellerangaben den Puls mit einer Genauigkeit von 95 Prozent. Außerdem gibt es Reminder-Funktionen für Bewegungslegastheniker. Die Companion App wurde ebenfalls um neue Funktionen erweitert. Beispielsweise können die Complications der Smartwatch nun über die App frei gewählt werden. So kann jeder selbst bestimmen, welche Werte er sich auf dem Watchface anzeigen lassen möchte.

 

Preis und Verfügbarkeit der Asus Zenwatch 3

Asus Zenwatch 3

Der Preis der Zenwatch 3 ist bereits bekannt. Das Edelstahl-Modell in Gunmetal und in Silber wird für 229 Euro erhältlich sein, die Rose goldene Version liegt bei 249 Euro. Der Preis des mobilen Akkupacks soll bei unter 50 Euro liegen, steht aber noch nicht final fest.

Erhältlich ist die Asus Zenwatch 3 in Deutschland ab Oktober 2016 – ein ungewöhnlich schneller Release. Die Zeitspanne zwischen Präsentation und Auslieferung beträgt in der Branche in der Regel 3-4 Monate, hier setzt ASUS auf das Motto: “Wer zuerst kommt, der verkauft mehr”.

 

Erstes Hands-On Fazit der Asus Zenwatch 3

Florian Müller
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Florian Müller

Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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