CoWatch: Erste amazon Alexa Smartwatch kommt im Juni

veröffentlicht am 19. April 2016 in News und Updates von
CoWatch: Erste amazon Alexa Smartwatch kommt im Juni

Mit der amazon Alexa Smartwatch könnte eine echte Konkurrenz für Apple und android wear auf den Markt kommen. Alle Infos zur CoWatch lest ihr hier.

Eins vorweg: Die CoWatch ist kein amazon-eigenes Produkt. Sie ist mit dem Sprachassistenten amazon Alexa ausgestattet und wird von der amerikanischen Firma imco entwickelt und gefertigt. Es handelt sich um eine vollwertige Smartwatch mit attraktiven technischen Features, einer interessanten Materialwahl und einem marktfähigen Preis.

Aber starten wir mal ganz am Anfang. In der CoWatch steckt ein 1,2 Ghz Ingenic M200 Prozessor. Der SoC ist wohl der Liebling aller crowdgefundeten Smartwatches, er ist z.B. auch in der bald erscheinenden OXY Smartwatch verbaut. Die CoWatch läuft darüber hinaus mit 1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-Festplatte. Im Vergleich zu derzeitigen Smartwatches ist die Hardware der amazon Alexa Smartwatch nicht nur ebenbürtig, imco spendiert der intelligenten Uhr gleich doppelt so viel Arbeitsspeicher und Festplatte.

Das Super AMOLED Display der CoWatch ist komplett rund, kommt ohne Flat Tire aus und hat eine Auflösung von 400 x 400 Pixeln. Mit einer Pixeldichte von 286 ppi gehört der Bildschirm der amazon Alexa Smartwatch zu den schärfsten Displays.




Das Gehäuse der CoWatch besteht vorne und seitlich über dem Hardwarebutton aus Edelstahl, danach kommt ein Keramikring und die Rückseite ist wieder aus Edelstahl. Plastik findet man an der amazon Alexa Smartwatch nicht. Das unterscheidet sie von vielen anderen Smartwatches, deren Rückseite meist aus Plastik ist um den Pulsmesser kostengünstiger einzufassen. Vergleichbar mit der CoWatch ist die Huawei Watch, die rundum aus Chirurgen-Edelstahl besteht. Das Gehäuse ist IP67-zertifiziert und damit wasserabweisend.

CoWatch: Erste amazon Alexa Smartwatch kommt im Juni

Neues Betriebssystem für die amazon Alexa Smartwatch: Cronologics OS

Das Betriebssystem der CoWatch heißt Cronologics OS und ist eine Abwandlung vom android Standard Betriebssystem mit Fokus auf den Wearable Bereich. Das bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Im Gegensatz zu android wear ist Cronologics OS Open Source und damit von der Community frei erweiterbar. Da es sich um den android Softwarekern handelt, könnten sogar normale Android Apps auf der Smartwatch installiert werden – wenn die Entwickler der Smartwatch das wollen. Nachteil eines proprietären Betriebssystems wie Cronologics OS ist, dass die Vielfalt an optimierten Apps natürlich anfänglich recht klein ist. Dreh- und Angelpunkt ist die programmierseitige Anpassung des OS für die Smartwatch. Wenn die Adaption schlecht umgesetzt ist, kommt es zu optischen Problemen wie abgeschnittenen Bildern, Texten etc. Bestes Beispiel dafür die die Simvalley mobile AW-420.RX.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das bei der CoWatch passiert, ist allerdings recht gering, schaut man sich die Mitarbeiterstruktur von imco an. Bei dem Startup arbeiten viele ehemalige android und android wear Entwickler, die vorher direkt bei Google tätig waren, unter anderem Leor Stern, die sogar 10 Jahre bei Google beschäftigt war.

CoWatch: Erste amazon Alexa Smartwatch kommt im Juni

Killer-Feature amazon Alexa Sprachsteuerung?

Das Killer-Feature der CoWatch ist allerdings die Integration von amazons Sprachassistent Alexa. Wer sich ein bisschen in der Branche auskennt, sollte nun hellhörig werden. Seit einigen Jahren werkelt amazon an einer künstlichen Intelligenz die mit dem schönen Namen Alexa versehen wurde. Sie wird bereits im amazon Echo eingesetzt, das als digitale Schaltzentrale im Haushalt fungiert und komplett per Spracherkennung gesteuert wird. Nicht wenige Insider sagen Alexa eine große Zukunft voraus und sind der Meinung, dass die KI jetzt schon Apples Siri und Googles OK Google überholt hat. Aber keine Angst, die amazon Alexa Smartwatch soll keine intelligente Uhr werden, die nur per Sprache gesteuert werden soll. In diesem Konzept verrennt sich gerade die Deutsche Telekom zusammen mit will.i.ams Dial Smartwatch.

Alexa wird nur eine weitere Steuerungsoption für die CoWatch – aber eine ziemlich intelligente. Im Prototypen der CoWatch funktioniert Alexa schon und legt auf Wunsch neue Termine an, nimmt Anrufe an, beantwortet Benachrichtigungen, durchsucht das Web nach sinnvollen Antworten und lässt eine amazon Bestellung per Sprachbefehl zu.

CoWatch: Erste amazon Alexa Smartwatch kommt im Juni

Was die amazon Alexa Smartwatch noch kann und was sie kostet




Wenn ihr jetzt denkt, dass das ganze Pulver mit Alexa schon verschossen ist, täuscht ihr euch. Auch die Sensorik der CoWatch ist auf der Höhe der Zeit. Beschleunigungsmesser, Gyrometer, Magnetometer (Kompass) und Pulsmesser sind an Bord. Ein GPS-Sensor fehlt leider, ist aber aufgrund des edlen Designs auch nicht wirklich sinnvoll. Die CoWatch wird wohl kaum jemand zu sportlichen Aktivitäten nutzen. Ein Silikon-Sportarmband ist auch nicht geplant.

Darf man den Entwicklern glauben, wird die Akku-Laufzeit ein weiteres Highlight. Mit 32 Stunden im Always-On-Modus und 3 Tagen im Energiespar-Modus könnte die amazon Alexa Smartwatch alle bisherigen Standards von android wear und Apple übertreffen.

Wer jetzt noch nicht heiß auf die CoWatch ist, den könnte der Preis überzeugen. Die amazon Alexa Smartwatch soll für 279 US-Dollar im Juni 2016 an den Start gehen. Das entspricht etwa 250 Euro und ist damit deutlich günstiger als die Samsung Gear S2 Classic (ca. 380 Euro), die Motorola Moto 360 2 (ca. 280 Euro) oder gar die vom Design her am ehesten vergleichbare Huawei Watch (je nach Version 350 – 1.200 Euro).

Die CoWatch soll mit silbernem und schwarzem Edelstahlgehäuse erscheinen und es wird entsprechende Armbänder aus Leder und im Milanaise-Stil geben.

Kommen wir zur Kompatibilität. Die amazon Alexa Smartwatch wird sowohl mit iOS als auch mit android vollständig kompatibel sein. iPhone-User benötigen mindestens iOS 9, Android User mindestens android 5.0.

Die Entwickler der CoWatch haben außerdem zahlreiche Watchfaces entworfen, die es dann exklusiv für die Smartwatch geben wird.

CoWatch: Erste amazon Alexa Smartwatch kommt im Juni

Die Entwickler haben außerdem ein 4-minütiges Promo-Video für die CoWatch veröffentlicht:

CoWatch wird über Crowdfunding finanziert

Wie gesagt handelt es bei imco um ein Startup, das völlig unabhängig von großen IT-Konzernen die CoWatch entwickelt hat. Deshalb benötigt das Unternehmen Kapital, um in die Massenproduktion gehen zu können. Mit einem Finanzierungsziel von 80.000 US-Dollar liegt der Kapitalbedarf allerdings überraschend in einem sehr überschaubaren Bereich. Die Indiegogo-Kampagne ist heute gestartet, läuft einen Monat und hat bereits 33.000 US-Dollar (Stand 19.04.2016, 13:00 Uhr) gesammelt.

Wie bei Crowdfunding-Kampagnen üblich erhalten Unterstützer einen Rabatt auf die Smartwatch. Super Early Birds bekommt die CoWatch für 159 US-Dollar, Early Risers sind mit 179 US-Dollar dabei. Die amazon Alexa Smartwatch wird natürlich weltweit versendet mit entsprechenden Shipping-Kosten. Die Indiegogo-Kampagne könnt ihr hier unterstützen. Dort findet ihr auch noch mal alle Infos zu CoWatch. Darüber hinaus hat imco auch eine eigene Website für die Smartwatch eingerichtet unter imcowatch.com.

 

Weitere interessante Smartwatches, die 2016 erscheinen

In unserem großen Special haben wir alle 2016 erscheinenden Smartwatches und darüber hinaus die Modelle, die noch kein Release-Datum haben, zusammengestellt. Ein Blick in den Artikel lohnt sich:

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Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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