New Balance RunIQ: Alle Infos und Ersteinschätzung zur Laufuhr mit AW

veröffentlicht am 7. Januar 2017 in News und Updates von
New Balance RunIQ: Alle Infos und Ersteinschätzung zur Laufuhr mit AW

Auf der CES 2017 wurde die New Balance RunIQ vorgestellt, eine android wear Smartwatch mit GPS und Pulsmesser, die sich vor allem an Läufer richtet. Wir haben alle Infos und eine Ersteinschätzung für euch.

Anfang 2016 haben wir berichtet, dass der englische Sportartikelhersteller New Balance an einer eigenen Smartwatch arbeitet. Damals war weder der finale Name, noch das konkrete Release-Datum bekannt. Gerüchte besagten, dass die Läufer-Smartwatch mit android wear 2.0 Ende 2016 auf den Markt kommen sollte. Das hat ganz offensichtlich nicht ganz geklappt.

New Balance nutzt daher die Bühne der CES 2017 in Las Vegas, um seine erste Smartwatch zu präsentieren. Dabei wird das Unternehmen nicht müde zu betonen, dass die New Balance RunIQ eine für Läufer konzipierte Smartwatch ist. Dabei rückt schnell in den Hintergrund, dass auf der intelligenten Uhr Googles neuste Betriebssystem-Version android wear 2.0 laufen soll. Das macht die New Balance RunIQ natürlich nicht nur für Läufer, sondern auch für sportlich ambitionierte Alltagsträger interessant.

Wie immer, wenn eine neue Smartwatch angekündigt wird, fassen wir alle Infos für euch zusammen und wagen eine Ersteinschätzung.



New Balance RunIQ: Die Key-Features im Überblick

New Balance RunIQ: Alle Infos und Ersteinschätzung zur Laufuhr mit AW

Wie schon bei der ebenfalls auf der CES präsentierten neuen Casio Outdoor Smartwatch WSD-F20 ist auch bei der New Balance RunIQ das GPS-Modul eine Schlüsselfunktion. Während sich die WSD-F20 aber an Outdoor-Freunde richtet und spezielle Funktionen für’s Gelände vorsieht, setzt New Balance voll auf die Zielgruppe der Läufer. Dazu wurde bereits vor einiger Zeit die Fitness-App Strava aufgekauft und nun sinnvoll auf Wearable-Ebene integriert.

Mit dem eingebauten GPS-Modul kann der Läufer die zurückgelegte Strecke auf einer Karte anzeigen lassen, außerdem hilft die Standort-Bestimmung dabei, die Geschwindigkeit und Distanz exakter zu tracken. Die aufgezeichneten Laufdaten können dann mit der Strava App in der entsprechenden Community geteilt werden.

Ein Feature, das bereits jetzt zum Standard-Umfang von android wear Smartwatches gehört, von New Balance aber noch einmal besonders hervorgehoben wird, ist das Abspielen von Musik über Google Play Music in Offline-Playlists auf der Smartwatch. Man kann sich also vor einem Lauf seinen 4 GB großen Flash-Speicher (davon sind etwa 2,5 GB tatsächlich nutzbar) mit Musik befüllen, die man über Google Play Music auf dem Smartphone vorher downgeloaded hat. Übertragen wird über Bluetooth, was je nach Albumgröße und -länge durchaus 15 bis 20 Minuten Zeit in Anspruch nehmen kann.

In Zusammenhang mit diesem Feature bietet New Balance Bluetooth Kopfhörer an, die in Zusammenarbeit mit Jabra entstanden sind. Sie sollen für einen Premium-Sound beim Laufen sorgen und gleichzeitig optimal sitzen. Außerdem kann man sich per Knopfdruck die aktuellen Laufstatistiken ins Ohr flüstern lassen.

Ein weiteres Feature der New Balance RunIQ ist der integrierte Herzfrequenzmesser, der bei einer guten Fitness-Smartwatch wohl kaum fehlen darf.

“Keep the pace” heißt die nächste Funktion, die sich New Balance für die Läufer-Zielgruppe ausgedacht hat. Dabei geht es vor allem um Läufer, die ihre Rundenzeiten tracken wollen. Denn das ist mit der New Balance RunIQ mit einem Knopfdruck möglich. Man betätigt nach jeder Runde einfach einen der Hardware-Buttons und die Rundenzeiten werden aufgezeichnet und verglichen.

Da die New Balance RunIQ mit android wear 2.0 ausgestattet sein wird, sind alle bereits bekannten Funktionen auch auf der RunIQ verfügbar. Dazu zählen natürlich auch Notifications, die man per Sprach- oder Tastatureingabe beantworten wird können und natürlich die tauschbaren Watchfaces.

 

Die Hardware der New Balance RunIQ Smartwatch

New Balance RunIQ: Alle Infos und Ersteinschätzung zur Laufuhr mit AW

Schauen wir einmal unter die Haube der New Balance RunIQ. Als erstes fällt auf, dass die Smartwatch nicht mit einem Snapdragon Prozessor der neusten Generation (Snapdragon Wear 2100) läuft. New Balance setzt, wie schon Fossil mit der Q Founder und Tag Heuer mit der Tag Heuer Connected, auf eine Partnerschaft mit Intel. Die Prozessorleistung nennt der Hersteller nicht, wir gehen aber davon aus, dass sie sich um ca. 1 GHz bewegt bei zwei Kernen. Darüber hinaus sind 4 GB Flash-Speicher und mindestens 512 MB RAM verbaut. Auch hier gibt es keine Angaben, daher sind auch aufgrund des größeren Speicherbedarfs des GPS-Moduls 768 MB RAM denkbar.




Der Akku der New Balance RunIQ soll laut Herstellerangaben 24 Stunden bei normaler Nutzung halten und 5 Stunden bei durchgängig aktiviertem GPS-Modul. Das ist im Vergleich zur Konkurrenz von Samsung (Gear S3) oder Garmin (Fenix 5) nicht gerade üppig.

Das Gehäuse der New Balance RunIQ ist robust gebaut (Material: Kunststoff) und die intelligente Uhr ist bis zu 50 Meter wasserdicht. Ob es einen speziellen Trainingsmodus für Schwimmer oder Taucher gibt, ist derzeit noch unklar. Auf einen Lautsprecher hat man bei der New Balance RunIQ verzichtet.

Das Display der Smartwatch ist 1,39 Zoll groß und New Balance hat es sich nicht nehmen lassen, ein AMOLED-Display zu verbauen. Eine Brillanz wie bei der kürzlich von uns getesteten Samsung Gear S3 ist aber eher unwahrscheinlich. Dennoch ist die AMOLED-Displaytechnik gegenüber der TFT-Technik die bessere Wahl.

Stand heute, wird es nur eine Gehäusefarbe, ein mattes Schwarz, für die New Balance RunIQ geben. Dafür sind die Silikonarmbänder wechselbar (Schnellverschluss) und können sowohl durch Original New Balance Bänder, als auch durch jedes handelsübliche 22 Millimeter Band ersetzt werden.

Die New Balance RunIQ ist voraussichtlich kompatibel mit allen android Smartphones ab android 4.3 und iPhones ab dem iPhone 5s und iOS 9.

 

Preis und Verfügbarkeit der New Balance RunIQ

New Balance RunIQ: Alle Infos und Ersteinschätzung zur Laufuhr mit AW

Die New Balance RunIQ kann bereits jetzt auf der New Balance Website vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt dann Anfang Februar 2017. Wir sind allerdings skeptisch, ob dieser Release-Termin haltbar ist, denn bis dahin müsste Google mal den Turbo gezündet haben und android wear 2.0 auf den Markt bringen. Wir sprechen hier nur von ca. 3 Wochen, bis die New Balance RunIQ auf den Markt kommen soll und sind deshalb sehr gespannt, ob das klappt. Im Umkehrschluss würde es nämlich bedeuten, dass sich alle android wear User bereits in wenigen Tagen auf das Update auf android wear 2.0 freuen dürfen!

Auf der New Balance Website wird die RunIQ für 375 Euro angeboten. Ein kostenfreier Versand ist allerdings nicht enthalten, da eine Mindestgrenze von 425 Euro dafür überschritten werden müsste. Eventuell lohnt es sich daher, auf den Verkaufsstart bei Amazon.de zu warten.

 

Ersteinschätzung der New Balance RunIQ Smartwatch mit GPS und android wear 2.0

Eine Ersteinschätzung der New Balance RunIQ Smartwatch fällt etwas schwerer als bei der Casio WSD-F20. Zum einen handelt es sich um die erste Smartwatch des Unternehmens, so lassen sich noch keine Rückschlüsse auf die Verarbeitungsqualität und die eingesetzte Hardware ziehen. Zum anderen haben wir die intelligente Uhr noch nicht selbst in der Hand gehabt, da sie erst vorgestern auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Doch liegen bereits erste Hands-On Berichte von glaubwürdigen Online-Magazinen wie wareable.com vor. Zusammen mit unserer Erfahrung im Bereich Smartwatches und Sportuhren können wir eine Ersteinschätzung wagen:

 

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Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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