Pebble Smartwatch: Firma entlässt 25 % der Mitarbeiter

veröffentlicht am 24. März 2016 in News und Updates von
Pebble Smartwatch: Firma entlässt 25 % der Mitarbeiter

Pebble muss aufgrund von Geldproblemen 25 Prozent der Mitarbeiterschaft entlassen. Das gefährdet ggf. auch künftige Pebble Smartwatch Projekte.

Der Smartwatch-Vorreiter Pebble wird laut Firmen-CEO Eric Migicovsky diese Woche 25 Prozent der Mitarbeiter entlassen. Absolut ausgedrückt sind das 40 Angestellte. Als Grund gibt er Geldprobleme an. Ist das sympathische, ehemals growdgefundete, Unternehmen damit in ernsthaften Schwierigkeiten?

Darf man Migicovsky glauben, bedeutet der finanzielle Engpass nicht direkt das Ende des Unternehmens. Pebble hat über die im Februar 2015 gestartete Kickstarter Kampagne bis dato 46 Millionen US-Dollar finanziert. Das reicht aus, um die Produktion aufrecht zu erhalten und die Pebble Produkte weiterzuentwickeln, versichert der CEO.

Um größere Sprünge zu machen, wird allerdings mehr Finanzierungskapital benötigt, das gerade nicht so locker sitzt im Silicon Valley. “We got this money, but money [among VCs in Silicon Valley] is pretty tight these days”, sagt Migicovsky.




Man habe bei Pebble aber eine langfristige Strategie, die auch solche Tiefs mit einkalkuliert sieht. In naher Zukunft will man sich vor allem auf den Gesundheits- und Fitness-Bereich konzentrieren, um den Umsatz zu steigern.

Bedeutet das, dass wir bald einen ersten Pebble Fitness-Tracker sehen werden? Ganz unwahrscheinlich wirkt das nicht, denn Fitness-Tracker sind weltweit ein immer noch erfolgreicherer Markt als Smartwatches. Pebble hat außerdem schon bewiesen, dass sie hervorragende Gesundheitsanwendungen wie z.B. Pebble Health entwickeln können.

Um kurzfristig den Umsatz zu steigern, hat Pebble mit amazon India einen Deal geschlossen. Die Pebble Smartwatch Modelle (hier geht’s zur Produktübersicht auf amazon.de) werden künftig über den Online-Händler auch auf dem indischen Markt verfügbar sein.

Um den Verkauf der bestehenden Pebble Smartwatch Modelle (Time Round, Time, Time Steel) zu steigern, hat man kürzlich überraschend den Preis gesenkt. Nicht nur wir waren über diese Rabattierung von ca. 30 Prozent pro Device erstaunt. Nun erklärt sich allerdings, wieso dieser Schritt unternommen wurde.

Im Interview mit dem Technik-Magazin techinsider.com wird Eric Migicovsky aber nicht müde  zu betonen, dass es sich um ein Zwischentief handelt, das bald überstanden ist: “Pebble is in this for the long haul. We have a vision where wearables will take us in five to 10 years, and this is setting us up for success.”

Konkrete Verkaufszahlen will der Firmengründer allerdings nicht nennen. Die letzten verlässlichen Zahlen stammen aus Februar 2015, als es für das Unternehmen hervorragend lief. Damals bestätigte Migicovsky, dass seit 2013 ca. 1 Million Pebble Smartwatch Modelle verkauft wurden. Die jetzige Zurückhaltung lässt natürlich darauf schließen, dass die Verkäufe deutlich eingebrochen sind.

Ein weiterer Grund für das Tief des Unternehmens könnte der Verlust von Ibai Vonshak sein, der für als Produktionschef 2014 eingestellt wurde und Pebble kürzlich Richtung Intel verlassen hat. Er war einer der wichtigsten Mitarbeiter der Firma.

Pebble Smartwatch Modelle im Überblick und Test

Pebble Smartwatches gehören zur Wearable Welt wie der Apfel zu Cupertino. Pebble war und ist ein Pionier auf dem Gebiet langlebiger Smartwatches mit Mass-Appeal. Wir haben uns die aktuellen Pebble Modelle vorgenommen und jeweils ausführliche Praxistests geschrieben, die ihr hier findet:

(via techinsider.com, golem.de, theverge.com)

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Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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