Fitbit Blaze

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* Preis wurde zuletzt am 21. September 2017 um 6:58 Uhr aktualisiert.


Typ Blaze
Marke Fitbit

Technik und Funktionsumfang

Mit der intelligenten Sportuhr Blaze schickt Fitbit einen Hybriden aus Fitness-Tracker und Smartwatch ins Rennen. Die Fitbit Blaze ist der erste Versuch des amerikanischen Herstellers, User für mehr als reines Aktivitätstracking zu begeistern. Bisher hat man mit Fitness-Armbändern wie dem Fitbit Alta oder Charge HR bemerkenswerte Erfolge verbuchen können. Immerhin ist Fitbit schon seit geraumer Zeit Weltmarktführer im Bereich der Fitness Wearables.

Die Fitbit Blaze tritt hingegen nicht als Nachfolger der Fitbit Surge an, die sich z.B. durch GPS-Funktion an ambitionierte Hobbysportler und Profis richtet, die ihr Smartphone während des Trainings zuhause lassen möchten. Vielmehr sieht die Blaze nach einer modischen Smartwatch aus, die im Alltag genauso wie im Fitnessstudio ihre Berechtigung hat.

Für den Alltagsgebrauch ist sie mit einem zugegebenermaßen recht kleinen 1,25 Zoll LCD-Touchscreen Display mit 16 Farben und einer Auflösung von 240 x 180 Pixel ausgestattet. Vor allem das Touch-Panel ist ein Luxus, auf den die direkte Konkurrenz von Garmin (vivoactive HR) zum Beispiel verzichtet. Obwohl man per Touchscreen durch das Hauptmenü der Fitbit Blaze navigieren und Funktionen wie Trainingsmodi oder Timer aufrufen kann, hätten wir uns einen etwas integrativeren Ansatz der Touch-Bedienung gewünscht. Zusätzlich gibt es nämlich noch drei Hardware-Buttons. Einer davon übernimmt die „Zurück“ Funktion, mit den anderen beiden lassen sich Optionen während des Trainings ausführen. Durch den Mix aus Touchgesten und klassischen Knöpfen haben wir die Steuerung der Fitnessuhr als wenig intuitiv empfunden – auch wenn wir die Entscheidung für drei Hardwaretasten durchaus nachvollziehen können. Sobald nämlich Schweiß auf dem Touchscreen landet oder man das Wearable mit nassen Fingern bedienen möchte, funktioniert der Touchscreen nicht zuverlässig. Ein Problem, das alle Fitness Smartwatches mit berührungsempfindlichem Display gemein haben.

 

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Was unter dem Gehäuse der Fitbit Blaze steckt, bleibt hingegen teilweise unklar. Fitbit macht keine Angaben zu Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Flash-Speicher. Das sind eigentlich Standard-Indikatoren für die Geschwindigkeit und Reaktionsfreudigkeit einer Smartwatch. Bei der Fitbit Blaze ist uns zumindest aufgefallen, dass die Touchgesten zügig, wenn auch nicht ganz latenzfrei funktionieren und das Betriebssystem insgesamt einen Hauch schneller reagiert als das der Garmin vivoactive HR.

In der Fitbit Blaze ist neben einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor, einem Höhenmesser und einem Vibrationsmotor auch ein Umgebungslichtsensor eingebaut. Das ist keine Selbstverständlichkeit im Bereich der Fitness-Tracker, denn die meisten Geräte werden nur auf Knopfdruck hintergrundbeleuchtet und die Auswahl verschiedener Helligkeitsstufen fehlt in der Regel komplett. Hier beweist die Blaze, dass sie mehr und vor allem alltagstauglicher sein möchte, als andere Fitness-Uhren. Der Helligkeitssensor ist geschickt im Rand um das LCD-Display verbaut und für das Auge nur bei sehr starker Sonneneinstrahlung erkennbar. Die automatische Regelung der Helligkeit funktioniert an und für sich gut. Man wählt zwischen einer vollautomatischen Regelung und einem Dimmer-Modus, der die Helligkeit langsam senkt oder erhöht. Darüber hinaus kann man in den Einstellungen eine Option wählen, die „Maximale Helligkeit“ lautet. Dann leuchtet der Bildschirm deutlich heller und ist vor allem in sonnigen Umgebungen immer noch gut lesbar. Was uns an der automatischen Helligkeitsregelung gestört hat: Es wird nicht bis zur maximalen Beleuchtungsstufe hochgeregelt, sodass man sich im Hellen immer ein bisschen mehr Beleuchtung wünscht.

Das wohl interessanteste Feature der Fitbit Blaze ist die so genannte „PurePulse“ Technologie. Hierbei handelt es sich um einen Pulsmesser, der permanent während des Tragens der Smartwatch die Herzfrequenz aufzeichnet. Die Option einer kontinuierlichen Herzfrequenzmessung findet man auch bei anderen Fitness-Trackern, doch keiner kann in Sachen Genauigkeit und Abrufgeschwindigkeit mit der Fitbit Blaze mithalten. Über das Watchface lässt sich mit einem Fingertipp der aktuelle Puls in Echtzeit anzeigen. Ohne Vorladen, ohne Nachmessen. Die Fitbit Companion App zeigt außerdem unterbrechungsfrei der Puls an. In Sachen Genauigkeit sind Fitbit Geräte übrigens Spitzenklasse. Sie werden teilweise in medizinischen Einrichtungen zur Pulsbestimmung eingesetzt und dienen uns derzeit als Maßstab für unsere Praxistests. Um den Pulssensor der Fitbit Blaze zu überprüfen, haben wir ein Messgerät aus der Apotheke mit Brustband ausgeliehen. Das Ergebnis: In unseren insgesamt 10 Messungen, die wir über zwei Tage verteilt haben, stellten wir nur minimale Abweichungen zum Profi-Gerät fest. Noch akkurater wurde die Messung, als wir die Fitbit Blaze mit dem Pulssensor auf die Innenseite des Handgelenks gedreht haben. Alles in allem lag die Abweichung bei gerade einmal 1,3 Prozent. Eine Toleranz, die mehr als ausreichend sein sollte, selbst für Hochleistungssportler.

Der Fitbit Blaze Pulssensor ist übrigens mit dem Bewegungssensor gekoppelt. Legt man die Fitnessuhr ab, schalten sich die LEDs des Pulsmessers innerhalb von 2 Sekunden ab. Sobald man die Smartwatch bewegt, wird der Sensor automatisch reaktiviert.

Vor dem Hintergrund einer kontinuierlichen Pulsmessung und eines Farb-Touchscreens ist die Akkulaufzeit der Fitbit Blaze beeindruckend. Bei durchschnittlicher Nutzung (mindestens eine Trainingseinheit am Tag, gelegentlicher Abruf der Uhrzeit und regelmäßige Synchronisierung mit der Companion App) kommt man auf ganze 5 Tage Akkulaufzeit. Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass die Fitbit Blaze nicht über einen Always-On-Modus verfügt, das Watchface also nicht dauerhaft angezeigt wird. Im Optionsmenü kann man wählen, ob man die Uhrzeit per Handgelenksbewegung anzeigen lassen möchte oder lediglich per Knopfdruck. Dadurch ist das Display der Blaze die meiste Zeit des Tages ausgeschaltet. Das spart natürlich enorm Akku und macht erst die oben genannten Akkulaufzeiten möglich, dämpft allerdings ein wenig die Freude über ein alltagstaugliches Design der Fitnessuhr. Wer den Anspruch stellt, die Blaze im Büro und in der Freizeit als Uhrersatz tragen zu wollen, der erwartet auch die dauerhafte Anzeige der Uhrzeit.

Das Hauptmenü – und damit die Funktionen der Fitbit Blaze – ist schnell erklärt: Der Menüpunkt „Heute“ beinhaltet die Aktivitätsdaten des Tages, also Schritte, aktueller Puls, zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien sowie gelaufene Etagen. Mit einem Swipe nach links kommt man in den Menüpunkt „Übungen“. Dort kann man zwischen 6 verschiedenen Trainingsmodi wählen (Laufen, Radfahren, Gewichte, Laufband, Ellipsentrainer und Training). Gut hat uns vor allem die Unterscheidung zwischen Laufen und Laufband gefallen. Da die Bewegung bei beiden Aktivitäten grundsätzlich die gleiche ist, unterscheiden die meisten Fitness-Tracker nicht extra. Doch z.B. der Kalorienverbrauch auf dem Laufband ist im Vergleich zum Laufen (kein Gegenwind, keine Steigungen) ein anderer. Diesen kleinen, aber feinen Unterschied macht die Fitbit Blaze. Außerdem erkennt die Smartwatch automatisch, welche Sportart man gerade treibt. In unserem Praxistest hat der Umstieg von Laufen auf Radfahren problemlos funktioniert und in der Companion App wird die Aktivität später zusammengefasst.

Eine nette Idee ist auch die „FitStar“ Funktion. Sie dient als digitaler Fitness-Coach. Standardmäßig ist ein dreistufiges Fitness-Programm auf der Fitbit Blaze vorinstalliert. Es besteht aus einer Aufwärmphase, einem 7-minütigen Ganzkörpertraining und einem 10-minütigen Bauchmuskeltraining. Die Fitbit Blaze führt mit animierten Grafiken durch die einzelnen Phasen des Programms, vibriert, wenn ein Übungssatz zu Ende ist und zählt die Zeit einer Erholungsphase herunter. Über die Fitstar-Microsite auf der Fitbit Website kann man neue Programme herunterladen, die dann geräteübergreifend (PC, Tablet, Smartphone, Smartwatch) ausführlich erklärt und ausgeführt werden. Wir empfanden das als erfrischenden Ansatz im sonst doch eher sehr technisch orientierten Fitness-Tracker Bereich. Ähnliche Funktionen bietet aber auch mittlerweile die App Google Fit, die auf jeder android wear Smartwatch kostenfrei installiert werden kann.

 

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Zu guter Letzt darf auch eine Timer-Funktion genauso wie ein Wecker bei der Fitbit Blaze nicht fehlen. Während sich der Timer direkt über die Smartwatch bedienen lässt, muss man zum Einstellen eines Alarms die Fitbit Companion App nutzen. Das finden wir ganz schön nervig. Man neigt am Ende doch eher dazu, den Smartphone Wecker zu aktivieren, als den zusätzlichen Schritt über die App zu gehen und die dort eingestellte Weckzeit mit der Fitbit Blaze zu synchronisieren. Wenigstens bleiben die letzten Alarme im Speicher der Smartwatch und können so reaktiviert werden.

Das Einstellungs-Menü der Fitbit Blaze zeigt sich recht minimalistisch. Neben den schon genannten Handgelenksgesten zur Aktivierung des Displays und des Helligkeitsreglers, kann man hier lediglich einstellen, ob die Herzfrequenz dauerhaft gemessen werden soll. Ein kleines Schmankerl verbirgt sich dann aber dennoch in diesem Menü. So lässt sich eine „Bluetooth Classic“ Verbindung aktivieren, wie sie Fitbit nennt. Das bedeutet, dass auch ältere Smartphones mit der Fitbit Blaze kompatibel sind. Den akkusparenden Bluetooth 4 Low Energy Standard unterstützen nämlich noch nicht alle Smartphones.

Größter Schwachpunkt der Fitbit Blaze ist die Benachrichtigungsfunktion. Leider signalisiert die Smartwatch nur eingehende Anrufe (die angenommen und abgelehnt werden können) sowie SMS. WhatsApp Nachrichten, Facebook-Benachrichtigungen, Tweets, Systemhinweise vom Smartphone, Snapchat Nachrichten, Emails, Kalender-Erinnerungen oder Skype Calls werden nicht unterstützt. Wir können nicht nachvollziehen, warum Fitbit diese Strategie verfolgt. Gerade eine ähnlich ausgereifte Benachrichtigungsfunktion wie bei android wear Smartwatches hätte die Fitbit Blaze für einen noch größeren Kreis an Alltagsnutzern attraktiv gemacht. Dass eine große Nachfrage für den Ausbau dieser Funktion da ist, beweisen zahlreiche Anfragen, die wir über unseren Facebook Live-Chat und unser Kontaktformular erhalten haben. Viele User konnten nicht glauben, dass nur SMS- und Anruf-Benachrichtigungen unterstützt werden. Hier macht es übrigens keinen Unterschied, ob man iPhone oder Android User ist.

Design und Verarbeitung

Mit Maßen von 40 x 40 mm in der Gesamtbreite des Rahmens (das Display ist mit 19,05 x 25,4 mm deutlich kleiner), sortiert sich die Fitbit Blaze zwischen den (meist etwas kleineren) Fitness-Trackern und den (meist etwas größeren) Smartwatches ein. Mit nur 16 mm Dicke ist die Fitnessuhr angenehm am Handgelenk zu tragen. Der etwas hervorstehende Pulsmesser stört dabei den Tragekomfort nicht. Mit 40 Gramm Gesamtgewicht (mit Silikonarmband) vergisst man den digitalen Begleiter am Arm außerdem recht schnell.

Trotzdem sind wir beim Design der Fitbit Blaze hin und her gerissen. Um als modische Smartwatch durchzugehen, fehlt dem eckigen Basismodul, das einfach in einen Edelstahlrahmen geclippt wird, der letzte Schliff und die Finesse. Besonders deutlich wird das an den lieblos gestalteten Hardwareknöpfen. Geriffelt, farblich abgesetzt, die Verwendung eines anderen Materials – alles hätte dem Design der Buttons gutgetan.

Auch der dicke, schwarze Rand um das Display verankert die Fitbit Blaze eher im Fitness-Tracker-Universum als in der Smartwatch-Liga. Optisch lässt sich die Fitbit Blaze noch am ehesten mit der ebenfalls eckigen Asus Zenwatch 2 vergleichen. Dort hat man aber zumindest auf abgerundete Ecken und ein etwas hochwertigeres Design Wert gelegt.

 

Fitbit Blaze Test

 

Die Fitbit Blaze lässt sich in drei Teile zerlegen. Das Herzstück, in dem die Technik steckt, kann man mit einem Handgriff vom Rahmen trennen. Darüber hinaus sind die Armbänder mittels Schnellverschluss ebenfalls tauschbar. Zum Laden der Fitbit Blaze muss man den Fitness-Computer vom Rahmen lösen und in eine mitgelieferte Ladeschale einlegen. Wir haben uns über die umständliche Lademechanik gewundert, befinden sich doch an der Unterseite der Fitbit Blaze Ladepins wie bei jeder anderen nicht QI-fähigen (kontaktloses Laden) Smartwatch auch. Ein Ladedock, auf die man die Uhr auflegt, ohne sie vorher auseinander nehmen zu müssen, wäre wünschenswert gewesen – auch wenn die Blaze nur ca. 1 Mal in der Woche geladen werden muss und das mit 1-2 Stunden auch recht zügig geht.

Für unseren Test liegt und die Fitbit Blaze in der neuen Gunmetal Special-Edition vor. Diese ist mit einem mattschwarzen Edelstahlrahmen und einem schwarzen, geriffelten Silikonarmband ausgestattet. Beim Rahmen handelt es sich um gebürstetes Chirurgen-Edelstahl, das gerade in der Gunmetal-Version sehr hochwertig wirkt. Das geriffelte Armband fühlt sich weich und geschmeidig an und ist optisch ein Highlight. Der Fitness-Computer im Rahmen ist hingegen aus Hartplastik.

Neben der Gunmetal-Version ist die Fitbit Blaze auch in Schwarz/Silber, Blau/Silber und Lila/Silber erhältlich. Außerdem kann man verschiedene Gehäuse und Armbänder (z.B. ein Gliederarmband) zusätzlich erwerben. Für einen silbernen Metallrahmen inkl. Metallarmband muss man aber mit 139,95 Euro tief in die Tasche greifen. Durch die modulare Gehäusemechanik der Fitbit Blaze lassen sich aber viele verschiedene Styles und Farben frei mit einander kombinieren.

Wasserdicht ist das Gehäuse der Fitbit Blaze leider nicht. Der Hersteller spricht lediglich von „spritzwassergeschützt“, führt allerdings keine IP-Zertifizierung an. Da die Fitbit Blaze weder Mikrofon, noch sonstige Öffnungen im Gehäuse besitzt, ist es für uns nicht ganz nachvollziehbar, warum man die Uhr nicht wasserfest konstruiert und ein Schwimm-Programm in die Trainingsmodi aufgenommen hat.

Noch ein kurzes Wort zu den verfügbaren Watchfaces: Insgesamt lässt sich aus vier Ziffernblättern wählen, die jedoch alle eher pragmatisch denn stilvoll umgesetzt wurden. Hier hätten wir uns einerseits mehr Auswahl als auch mehr Liebe bei der Kreation der Watchfaces gewünscht.

Kompatibilität und Konnektivität

Eine der größten Stärken der Fitbit Blaze ist die Kompatibilität mit verschiedensten, auch älteren, Smartphones und Plattformen. So ist die Blaze z.B. die einzige Fitnessuhr (abgesehen vom Microsofts Band 2, das in Deutschland nicht vertrieben wird), die mit Windows Phones kompatibel ist. Das schließt beispielsweise nahezu die gesamte Nokia Lumia Reihe ein.

Als einziger Hersteller bietet Fitbit auch eine Desktop-App für Windows und Mac an, mit der die Fitness-Daten synchronisiert werden können. Die Daten werden Plattformübergreifend auf dem aktuellen Stand gehalten.

Die Fitbit Blaze ist mit iPhones ab dem 4s kompatibel und kann auch mit dem iPad ab der 3. Generation genutzt werden. Darüber hinaus werden über 150 Android Geräte unterstützt, meist ab android 4.3. Eine vollständige Liste der kompatiblen Geräte hat Fitbit auf seiner Website veröffentlicht. Die Verbindung wird bei neueren Geräten über Bluetooth 4.0 Low Energy hergestellt. Die Fitbit Blaze ist außerdem in der Lage, den Musikplayer des Smartphones zu steuern. Hierzu kommt die Bluetooth Classic Verbindung zum Einsatz, die sich im Einstellungsmenü der Smartwatch einschalten lässt.

Bei unserem Praxistest haben wir ein LG G5 mit android Marshmallow zum ersten Verbinden genutzt. Die Kopplung hat schnell und unkompliziert funktioniert, allerdings musste die Systemfirmware erst einmal aktualisiert werden. Diesen Prozess mussten wir mehrfach anstoßen, weil das Gerät immer wieder den Download-Vorgang beendete. Wir empfehlen außerdem, das Firmware-Update erst zu machen, wenn das gekoppelte Smartphone in einem WLAN eingeloggt ist. Der Aktualisierungsprozess dauert sonst – aus welchen Gründen auch immer – deutlich länger als die vom Hersteller angegebenen 7 bis 10 Minuten. Über ein WLAN-Modul verfügt die Fitbit Blaze selbst im Übrigen nicht.

 

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Die Fitbit Companion App, die wie bereits erwähnt auch über den PC oder Mac verwaltet werden kann, konnte uns nahezu restlos überzeugen. Neben Standard-Funktionen wie die Zusammenfassung und Analyse von Schrittdaten, Kalorien, Herzfrequenz und Schlafaufzeichnungen, bietet die App einen sehr einfach zu bedienenden und gleichzeitig effizienten Ernährungsplan. Mit wenigen Klicks kann man festlegen, wie viel Gewicht man in welcher Zeit ab- oder zunehmen möchte. Lebensmittel kann man per integriertem Barcode-Scanner oder durch die manuelle Eingabe des Produktcodes in die App aufnehmen. Die App zerlegt das Lebensmittel in seine ernährungsrelevanten Bestandteile und zeigt an, wie viele Kalorien man noch an einem Tag zu sich nehmen kann, um im Ernährungsplan zu bleiben. Natürlich bezieht die Companion App auch die Bewegungsdaten und den damit verbundenen Energieverbrauch des Nutzers mit ein. Für uns eine absolut praxistaugliche Funktion, die wir in keiner anderen App bisher so benutzerfreundlich gefunden haben.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Derzeit liegt die unverbindliche Preisempfehlung der Fitbit Blaze bei 229,95 Euro für die Standard-Variante mit Silikonarmband. Die Gunmetal-Edition kostet 10 Euro mehr. Amazon.de listet die Fitbit Blaze allerdings bereits reduziert, für 199 Euro. Geht man von letzterem Preis aus, halten wir das Preis-Leistungs-Verhältnis der Fitbit Blaze für angemessen.

Vergleichbare Fitness-Smartwatches wie die Garmin vivoactive HR oder die Polar A360 liegen bei ca. 250 Euro bzw. 200 Euro über amazon.de. Einschränkend muss erwähnt werden, dass die Fitbit Blaze nicht über ein eigenes GPS-Modul verfügt, was gerade für die Garmin vivoactive HR ein Kauf- und Mehrkosten-Argument ist.

 

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Für knapp 200 Euro erhält man mit der Fitbit Blaze allerdings eine intelligente Uhr, die alleine durch ihren Touchscreen mehr als ein Activity-Tracker ist. Auch wenn uns das Design nicht restlos überzeugt, würden wir die Fitbit Blaze vor allen anderen Fitness-Trackern als modischen Begleiter im Alltag empfehlen. Gegen das attraktive Design aktueller android wear Smartwatches oder die zeitlose Apple Watch kommt die Fitbit Blaze aber nicht an.

Abstriche muss man außerdem im Bereich der Notifications machen. Hier muss Fitbit schnellstmöglich deutlich nachbessern, um die große Nachfrage nach einer aufgebohrten Benachrichtigungsfunktion zu bedienen. Erste Schritte, zumindest zur Integration von WhatsApp wurden wohl offenbar schon eingeleitet, wie einige Foreneinträge im Fitbit Forum andeuten. In unserem Praxistest konnten wir allerdings noch keine Notifications von WhatsApp erhalten.

 

Autor:
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* Preis wurde zuletzt am 21. September 2017 um 6:58 Uhr aktualisiert.

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