Fitbit Charge 2

Fitbit Charge 2 Test
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* Preis wurde zuletzt am 23. Januar 2017 um 8:26 Uhr aktualisiert.


Typ Charge 2
Marke Fitbit

Technik und Funktionsumfang

Für Fitbit ist 2016 ein entscheidendes Jahr der Weiterentwicklung. 2015 hat das Unternehmen zahlreiche neue Fitness-Tracker und Sport-Smartwatches auf den Markt gebracht (u.a. Fitbit Surge, Fitbit Flex, Fitbit Charge) und seinen ersten Platz im weltweiten Verkaufs-Ranking erfolgreich verteidigen können. Nun ist es also an der Zeit, die Fitbit-Range upzudaten. Auf der IFA 2016 hat das amerikanische Unternehmen den ultraleichten Basis-Tracker Fitbit Flex 2 sowie mit dem Fitbit Charge 2 eine konsequente Weiterentwicklung der beliebten Charge-Reihe aufgelegt. Wir haben den Fitbit Charge 2 ausgiebig getestet.

Das Display des Fitbit Charge 2 hat eine Größe von etwa 20 x 10 mm (Bereich der digitalen Anzeige) und ist damit viermal größer als das des Vorgängers Fitbit Charge HR. Fitbit macht leider keine exakten Angaben zur Auflösung, was bei einem schwarz-weißen OLED-Display aber auch nicht entscheidend ist. Um den Anzeigebereich herum befindet sich ein schwarzer Rahmen, der touchfähig ist. Fitbit hat sich hier etwas Kluges ausgedacht. Das eigentliche Display nicht touchfähig zu machen, aber den Rahmen darum, hat vor allem den Vorteil, dass man die Sportuhr auch noch dann bedienen kann, wenn man nasse oder verschwitzte Hände hat oder im Regen läuft. Um durch das Menü zu scrollen, tippt man einfach oben oder unten auf den Rahmen. Das ist für Touchscreen-User etwas gewöhnungsbedürftig, man erwischt sich des Öfteren dabei, mitten auf den Bildschirm zu tippen – natürlich ohne Effekt.

Der Fitbit Charge 2 ist sensorreich, wenn auch überraschungsarm. Ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor sorgt dafür, dass Schritte und Distanzen korrekt aufgezeichnet werden und dass die Uhr aus dem Sleep-Modus erwacht, wenn man das Handgelenk zu sich neigt. Fitbit ist dafür bekannt, im Bereich der Sensorik besonders genau zu sein. Das bestätigt sich auch beim Fitbit Charge 2 wieder. Den Schrittzähler haben wir mit zwei Referenzprodukten verglichen – der Garmin vivoactive HR und der vollwertigen android wear Smartwatch LG Watch Urbane 2nd Edition – und in der gesamten Range nur leichte, zu vernachlässigende Abweichungen festgestellt. Wir sprechen hier von ca. 20-50 Schritte Abweichung auf 10.000 Schritte, damit sollte wirklich jeder leben können. Präzise hat auch der verbaute Höhenmesser funktioniert, der akkurat die gelaufenen Stockwerke zählte.

Fitbit Charge 2 Test

Das Highlight im Bereich Sensorik stellt bei der Fitbit Charge 2 allerdings der Herzfrequenzmesser dar. Es handelt sich dabei um einen Pulssensor mit zwei LEDs, die kontinuierlich den Herzschlag am Handgelenk messen. Fitbit nennt diese unterbrechungsfreie Messung „Purepulse“. Bereits bei unserem Test der alltagstauglichen Sport-Smartwatch Fitbit Blaze durften wir uns von der Genauigkeit und von den Vorzügen dieser Technologie überzeugen. Mit einem Knopfdruck wird der Puls sofort angezeigt. Es sind keine langwierigen manuellen Messungen notwendig und durch die kontinuierliche Messung ist die Auswertung der Puls-Daten in der Fitbit Companion-App sehr detailliert. Auch in das Schlaftracking wird die Herzfrequenz einbezogen, um genauere Ergebnisse zu erzielen. Wir haben zwei Nächte lang am linken Arm die Fitbit Charge 2 und am rechten Arm eine konventionelle Smartwatch mit Schlaftracking-Funktion (Moto 360 2) getragen. Dabei schnitt die Fitbit Charge 2 mit genaueren Messdaten und einer exakteren Unterscheidung der einzelnen Schlafphasen (Tiefschlaf, Ruhephase, Wachphase) deutlich besser ab.

Angenehm an der Fitbit Charge 2 ist außerdem das automatische Aktivitätstracking. So erkennt die Uhr selbst, wenn man die Sportart wechselt. Das funktioniert bei den Aktivitäten Gehen, Laufen (Outdoor / Indoor), Fahrradfahren, Gewichtheben, Fitness-Training (z.B. Squats, Situps), Ellipsentraining sowie Intervalltraining. Da die Fitbit Charge 2 lediglich wasserabweisend und nicht wasserdicht ist, eignet sie sich nicht zum Schwimmen und/oder Duschen, sodass auch eine automatische Schwimm-Erkennung nicht vorhanden ist.

In unserem ca. 7-tägigen Test hat die Fitbit Charge 2 immer wieder versucht, mit uns zu interagieren und uns zu motivieren. Das Gerät bemerkt z.B., wenn man länger (vor dem Fernseher) sitzt und weist durch eine Vibration in Kombination mit einer Bewegungsaufforderung darauf hin, dass Couch-Potatos schneller dick werden. Außerdem lässt sich über die Companion-App auch ein stündliches Schrittziel festlegen. Werksseitig sind 250 Schritte pro Stunde vordefiniert und es erfolgt ebenfalls ein netter Hinweis darauf, dass man sich doch ein bisschen bewegen sollte, wenn dieses Schrittziel nicht erreicht wird. Wenn ihr gerade 6,5 Kilometer gejoggt seid, dann erinnert euch die Fitbit Charge 2 übrigens nicht daran, in der nächsten Stunde zu laufen und beweist damit einige Intelligenz.

Diese Motivationsreminder sind sicher nicht für Jeden etwas und lassen sich in der App einfach abschalten. Zusammen mit den Auszeichnungen, die man für erreichte Ziele erhält (z.B. Stadtschuh-Abzeichen bei 10.000 Schritten, Marathon-Abzeichen bei 42 gelaufenen Kilometern) sorgen die Benachrichtigungen aber für Abwechslung und Diskussionsstoff im Bekannten- und Freundeskreis. Darüber hinaus könnt ihr mit der Fitbit Charge 2 auch geführte Atemübungen zum Stressabbau absolvieren. In einer 2-minütigen Entspannungs-Session macht euch das Gerät vor, wie ihr ein- und auszuatmen habt um euren Puls zu senken. Diesen seht ihr in Echtzeit anhand eines Graphs am unteren Bildschirmrand. Die Atemübung ist ein kleines Gimmick, das uns sehr gut gefallen hat und darüber hinaus auf wissenschaftlichen Studien zur Stressreduzierung beruht.

Noch einmal zurück zur Sensorik: Fitbit hat wie bereits oben erwähnt alle wichtigen Standard-Sensoren verbaut, ein GPS-Modul fehlt allerdings. Das bietet weiterhin nur die Fitbit Surge. Wer also GPS-Daten auf seinem Run oder seiner Radtour ohne Smartphone aufzeichnen möchte um später z.B. auf einer Google Maps Karte die Route nachzuverfolgen, wird mit dem Fitbit Charge 2 nicht glücklich und sollte lieber über eine Samsung Gear Fit 2 (zum Test) nachdenken. Wer ohnehin Stauraum für sein Smartphone und es immer beim Sport dabei hat, der kann den Fitbit Charge 2 immerhin dazu verwenden, in Echtzeit Geschwindigkeit und Streckenkilometer anzeigen zu lassen. Das setzt aber eine dauerhafte Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone und ein dort aktiviertes GPS-Modul voraus.

Fitbit Charge 2 Test

Fitbit gibt für den Charge 2 eine Akkulaufzeit von 5 Tagen an. In unserem Praxistest landeten wir etwa bei dieser Vorgabe. In der Nacht vom fünften auf den sechsten Tag war der Akku leer. Ein kleines Manko am Fitbit Charge 2 ist die fehlende Akkustandsanzeige. Zwar kann man den Status über die Companion-App auf dem Smartphone abrufen und wird bei schwachem Akku zusätzlich per Email darauf hingewiesen, das Gerät demnächst zu laden, doch hätten wir uns im Menü eine einfache Akkuanzeige gewünscht um ohne Umwege zu sehen, ob der Fitness-Tracker geladen werden muss.

Besonders positiv müssen wir hingegen erwähnen, dass Fitbit endlich am Lademechanismus seiner Geräte gearbeitet hat. Musste man bei der Fitbit Blaze noch das Gehäuse aus dem Armband nehmen und in eine Ladeschale fest einclippen, hat man das beim Fitbit Charge 2 viel benutzerfreundlicher gelöst. Das Ladekabel der Fitbit Charge 2 sieht wie eine große Wäscheklammer aus. Sie wird einfach um das Tracker-Gehäuse gelegt und zwei Ladepins sorgen für die Stromverbindung. Das Armband muss nicht mehr entfernt werden.

Kommen wir abschließend zu einem bei Fitbit-Geräten immer wieder leidigen Thema: Die Benachrichtigungsfunktion. Bereits in unserem Test der Fitbit Blaze mussten wir feststellen, dass die Benachrichtigungsfunktionen eher spärlich sind. Zuverlässig werden bei der Fitbit Charge 2 nur SMS und Anrufe signalisiert. Das geschieht durch einen Vibrationsalarm und einen Vorschau-Text der Nachricht, der sich per Laufschrift über das Display bewegt. Bei Anrufen wird der Anrufer angezeigt, sofern er sich im Telefonbuch des Smartphones befindet. Zwar hat Fitbit daran gearbeitet, dass auch Drittanbieter-Apps wie WhatsApp, Outlook oder Skype unterstützt werden, jedoch funktioniert das in der Praxis nicht immer und vor allem nicht mit allen aktuellen Smartphones. Näheres zur Kompatibilität findet ihr im Bereich „Kompatibilität & Konnektivität“ dieses Tests.

Damit die Benachrichtigungen einigermaßen zuverlässig funktionieren, ist es ratsam in der Companion-App unter „Allgemein“ die „Anruf- und SMS-Benachrichtigungen“ richtig zu konfigurieren. Dort lässt sich dann z.B. unter „Textbenachrichtigungen“ auch WhatsApp als Messenger wählen. Das Problem: Der Fitbit Charge 2 erhält dann nur noch WhatsApp Benachrichtigungen, aber keine SMS oder Skype-Meldungen mehr. Außerdem solltet ihr unbedingt das „Benachrichtigungs-Widget“ aktivieren, das bei Benachrichtigungs-Problemen Abhilfe schaffen soll. Für uns ist es leider noch immer unverständlich, warum Fitbit es nicht schafft, diese Funktion benutzerfreundlich und vor allem so zu gestalten, dass sie zuverlässig nutzbar ist. Abgesehen von android wear Smartwatches und der Apple Watch bekommen das auch Hersteller wie Garmin oder Polar einwandfrei hin und verwenden dabei ebenfalls ein selbst programmiertes Betriebssystem.

Design und Verarbeitung

Das Design der Fitbit Charge 2 bezeichnen wir gern als praktisch-modern. Der Fitness-Tracker sitzt angenehm am Handgelenk und drängt sich nicht in den Vordergrund. Mit einer Breite von 21,45 mm wurde hier die nahezu perfekte Mischung für einen Tracker mit Display gefunden. Immerhin zeigt der Fitbit Charge 2 auch die Uhrzeit an und der User kann aus sieben verschiedenen Watchfaces wählen. Darunter fallen schlichte Ziffernblätter genauso wie Watchfaces mit multifunktionalen Anzeigen wie Schritten und Herzfrequenz.

Was für die Akkulaufzeit natürlich von Vorteil ist, wird unter Design-Gesichtspunkten zum kleinen Manko. Das OLED-Display ist leider nur schwarz-weiß und die Software arbeitet hauptsächlich mit einfachen Symbolen oder Ziffern. Wir hätten es begrüßt, wenn man hier ein hochauflösendes Farbdisplay verbaut hätte, wie es z.B. bei der Samsung Gear Fit 2 der Fall ist.

Bleiben wir einen Moment bei diesem Vergleich. Der Fitbit Charge 2 könnte nämlich der kleine Bruder der Samsung Gear Fit 2 Sportuhr sein. Ein bisschen kleiner und schmaler ist er und man vermisst das SUPER AMOLED Touch-Display, das die Samsung Gear Fit 2 zu einer der attraktivsten Sport-Smartwatches macht. Die Qualität der Silikonarmbänder ist hingegen nahezu identisch. Samsung hat sich bei der Gear Fit 2 eine besonders praktische Schließe einfallen lassen, Fitbit setzt bei der Charge 2 auf eine klassische Dornschließe aus Chirurgen-Edelstahl. Das sieht sicher etwas schicker aus, ist aber nicht ganz so praktisch wie die Samsung-Lösung, bei der man ohne eine Schlaufe für das Armband auskommt.

Fitbit Charge 2 Test

Wie bereits oben erwähnt ist die Fitbit Charge 2 (genauso wie die Samsung Gear Fit 2) nicht wasserdicht. Fitbit macht leider keine Angaben zur Zertifizierung, klar ist jedoch, dass der Tracker nicht zum Schwimmen genutzt werden kann. Wir raten außerdem, die Fitbit Charge 2 auch beim Duschen abzulegen, um möglichen Garantie-Diskussionen aus dem Wege zu gehen. Wie bei unserem Samsung Gear Fit 2 Test müssen wir auch hier kritisieren, dass die Hersteller nicht in der Lage sind oder es nicht für nötig halten, wirklich wasserdichte Fitness-Tracker auf den Markt zu bringen. Gerade bei einem so schlanken und angenehm tragbaren Device wie der Fitbit Charge 2 wünscht man sich einfach, das Gerät 24 Stunden am Handgelenk lassen zu können. Wie schnell vergisst man, die Uhr beim Duschen abzulegen. Hier sehen wir auf jeden Fall akuten Handlungsbedarf. Garmin oder Suunto machen bereits vor, wie es besser geht.

Besonders einfach ist das Wechseln der Armbänder bei der Fitbit Charge 2. Mit zwei einfachen Handgriffen ist das Armband vom Gehäuse getrennt und ein kompatibles Armband eingeclippt. Mittlerweile gibt es neben Silikon-Armbändern auch Edelstahl- und Lederarmbänder für den Fitbit Charge 2, die beispielsweise über amazon.de erhältlich sind. Werksseitig ist der Fitness-Tracker in sechs verschiedenen Farben erhältlich: Schwarz, Pflaume (lila), Blau, Türkis sowie in zwei Special Editions „Lavendel-Rosé“ und „Schwarz/Metallisches Blaugrau“.

Darüber hinaus muss sich der Käufer für eine Armandgröße entscheiden. Die S-Größe ist für Handgelenke mit einem Umfang zwischen 14 und 17 cm geeignet (trifft auf die meisten Frauen zu), die L-Größe ist etwas für Handgelenke zwischen 16,5 und 20,6 cm Umfang (Herren-Größe). Wer ein besonders üppiges Handgelenk hat, kann außerdem auf die XL-Version zurückgreifen (20,6 – 23,6 cm).

Fitbit Charge 2 Test

In unserem Praxistest ist uns aufgefallen, dass die Armbänder ein wenig Spiel im Bereich des Armbandaufnahme-Mechanismus haben. Wenn man es darauf anlegt, kann man die Bänder um ca. 0,5 mm bewegen, was in der Praxis nahezu irrelevant ist und nur auffällt, wenn der Fitbit Charge 2 seitlich auf dem Tisch liegt. Dann ist der Übergang zwischen Gehäuse und Armband nicht ganz eben.

Kompatibilität und Konnektivität

Auch wenn der Fitbit Charge 2 Fitness-Tracker laut Herstellerangaben mit mehr als 200 aktuellen Smartphones kompatibel ist, lohnt sich vor dem Kauf ein Blick in den Kompatibilitäts-Check auf der Fitbit Website. Hier könnt ihr euer Smartphone-Modell eingeben und erhalten sofort die Info, ob der Charge 2 damit vollständig kompatibel ist.

In unserem Test haben wir den Tracker einmal mit einem Samsung Galaxy S7 verbunden. Das klappte schnell und problemfrei dank eines bebilderten Tutorials in der Companion-App. Den nächsten Versuch machten wir mit dem gerade erst erschienenen Huawei Nova. Hier klappte das Koppeln erst im zweiten Versuch, die Synchronisation zwischen den beiden Geräten funktionierte danach aber reibungsfrei. Anders sah es mit dem LG G5 aus. Wir hatten erhebliche Schwierigkeiten, die beiden Geräte zu koppeln und mussten mehrfach die Companion-App deinstallieren und erneut aufspielen. Nachdem die Kopplung über den Bluetooth Low Energy Standard dann schließlich doch funktionierte, mussten wir feststellen, dass die Synchronisation deutlich länger brauchte als bei den anderen beiden Testgeräten. Außerdem konnten wir keine manuelle Synchronisierung anstoßen. Aufgrund dieser Erfahrungen empfehlen wir den Kauf der Fitbit Charge 2 wirklich nur, wenn euer Smartphone in der Liste der kompatiblen Geräte auftaucht. Fitbit aktualisiert die Firmware seiner Tracker regelmäßig, sodass im Laufe der Zeit auch die aktuellsten Geräte kompatibel sind. Es lohnt sich also, immer mal wieder einen Blick auf die Fitbit Website zu werfen, sollte euer Smartphone derzeit nicht in der Liste aufgeführt sein.

Fitbit Charge 2 Test

Fitbit gehört im Übrigen zu den wenigen Herstellern, die auch Windows-Phones unterstützen. Die gesamte Nokia Lumia Reihe ist hier allerdings ausgeschlossen, momentan beschränkt sich das auf das HTC 8X, HTC 8S und das HTC One M8. Des Weiteren bietet Fitbit neben der iOS und android Companion-App auch eine Windows- und MAC-Software. Damit können sogar User den Fitness-Tracker nutzen, die gar kein Smartphone haben. Die Software nutzt nämlich die Bluetooth-Schnittstelle neuerer PCs und MACs, um die Daten zu synchronisieren. Außerdem gibt es ein Online-Dashboard mit allen Fitness-Daten, das automatisch aktiviert wird, wenn man bei der Einrichtung des Trackers ein Fitbit-Konto eröffnet.

Sowohl über die wirklich exzellente Companion-App als auch über das Dashboard lässt sich auch ein Ernährungstagebuch führen, das dann gegen die verbrannten Kalorien gerechnet wird, die der Tracker aufgezeichnet hat. Fitbit hat hier wirklich gute Arbeit geleistet und kreiert ein Look & Feel wie bei einem Weightwatchers-Diätprogramm.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der aktuelle Preis des Fitbit Charge 2 Fitness-Trackers liegt mit 159 Euro (z.B. über amazon.de) in einem durchaus sehr attraktiven Bereich. Klar, der Tracker hat kein GPS-Modul, kann aber sonst im Bereich Technik punkten und bietet mit der Purepulse-Technologie die genauste Pulsmessung auf dem Markt.

Der Charge 2 muss aber auch dem direkten Vergleich mit der Samsung Gear Fit 2 standhalten. Die beiden Devices sehen sich sehr ähnlich, unterscheiden sich aber technisch maßgeblich. Samsung hat seiner Fitnessuhr einen gekrümmten SUPER AMOLED Touchscreen verpasst und ein GPS-Modul ist ebenfalls an Bord. Außerdem hat die Gear Fit 2 eine 4 GB große Flash-Festplatte, auf der Musik gespeichert werden kann. Wenn man das Gerät mit einem Bluetooth-Kopfhörer verbindet, kann man ohne Smartphone unterwegs Musik hören. Diese wertvollen Zusatz-Features sind mit einem vergleichsweise niedrigen Mehrpreis von 30 Euro verbunden. Die Gear Fit 2 steht derzeit bei amazon.de für 189 Euro zum Verkauf.

Fitbit Charge 2 Test

Bei Herstellern wie Garmin findet man keinen Tracker in der Preisklasse unter 180 Euro, der sich mit der Fitbit Charge 2 messen lassen kann. Hier müsste man schon den Vergleich zur Garmin vivoactive HR ziehen, die jedoch erst bei 239 Euro beginnt, dafür aber wasserdicht ist ein GPS-Modul und unzählige Trainingsmodi hat, aber auch fast doppelt so breit und sicher kein Design-Highlight ist.

Der Fitbit Charge 2 kann sich außerdem mit der nahezu perfekten Companion-App von der Konkurrenz abheben und ist nicht nur für Hobby-Sportler, sondern auch für Menschen geeignet, die ein Ernährungstagebuch führen und/oder gezielt mit einer Kombination aus Ernährung und Bewegung abnehmen möchten. Wer die App konsequent nutzt, bekommt mit der Fitbit Charge 2 für 159 Euro eine recht günstige Alternative zu klassischen Diätprogrammen wie sie z.B. Weightwatchers anbietet (jährliche Kosten von ca. 165 Euro).

 

Autor:
Fitbit Charge 2 Test

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* Preis wurde zuletzt am 23. Januar 2017 um 8:26 Uhr aktualisiert.

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