Garmin Fenix 5

Garmin Fenix 5 Test
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* Preis wurde zuletzt am 22. August 2017 um 23:42 Uhr aktualisiert.


Typ Fenix 5
Marke Garmin

Die internationale Sport-Messe für Professionals, kurz ISPO, findet jedes Jahr in München statt. Warum das wichtig ist? Weil auf diesem Messeparkett die neusten Fitness- und Multisportuhren des Jahres vorgestellt werden. Dieses Jahr wurde im Wearables-Bereich vor allem die Garmin Fenix 5 mit Spannung erwartet. Auf der ISPO werden auch Awards vergeben und Garmin konnte mit der Fenix 5 die ISPO Jury auf ganzer Linie überzeugen und räumte den „Gold Winner“ Award 2017 ab. Die Erwartungshaltung an das Multisport-Flaggschiff sind also enorm. Ob die Garmin Fenix 5 diese aus unserer Sicht erfüllen kann, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Praxistest.

Technik und Funktionsumfang

Garmin Fenix 5 Test

Wenn ihr eine einfache Fitnessuhr mit Basisfunktionen sucht, die nicht viel mehr kann als Schritte zählen und den Schlaf zu überwachen, braucht ihr an dieser Stelle gar nicht weiterlesen. Die Garmin Fenix 5 ist davon etwa so weit entfernt, wie Reiner Calmund vom Halbmarathon. Stattdessen hat der Schweizer Hersteller mal wieder ein ganzes Jahr rumgetüftelt und entwickelt, getestet und verbessert und dabei den Nachfolger der Fenix 3 noch leistungsfähiger, informativer und energieeffizienter gestaltet.

Das beginnt mit dem überarbeiteten Display. Weiterhin setzt Garmin auf Chroma-Farbdisplays, die den Vorteil haben, bei allen Lichtverhältnissen sehr gut lesbar zu sein. Darüber hinaus verbrauchen sie auch deutlich weniger Energie als TFT- oder AMOLED-Displays, ganz einfach, weil sie nicht dauerhaft hinterleuchtet werden. Die Chroma-Technik verträgt sich allerdings nicht mit Touchgesten. Garmin setzt daher seit Jahren auf eine Steuerung über Hardwarebuttons. Die Garmin Fenix 5 besitzt fünf davon mit denen sich der User durch die zahlreichen Menüs des Garmin-eigenen Betriebssystems navigieren kann. Das alles passiert auf einem 1,2 Zoll großen Bildschirm bei den Modellen Garmin Fenix und Garmin Fenix X. Für kleinere Handgelenke hat Garmin die Fenix 5s auf den Markt gebracht, hier ist das Display mit 1,1 Zoll ein bisschen kleiner. Dazu später mehr im Abschnitt „Design und Verarbeitung“.

Wie bereits erwähnt, ist das Display der Garmin Fenix 5 exzellent abzulesen, selbst bzw. besonders bei hellem Sonnenlicht. Leichte Schwächen entpuppen sich allerdings abends. Dabei sprechen wir nicht von dunkelster Nacht, sondern Abenddämmerung. Hier schafft Garmin mit einem eigenen Hardware-Button für die Bildschirmhinterleuchtung Abhilfe. Doch wirklich viel bringt das Lämpchen nicht. Hier hätten wir uns eine deutlich stärkere Beleuchtung gewünscht.

Mit 240 x 240 Pixeln löst das 1,2 Zoll Display der Garmin Fenix 5 solide, aber nicht überragend auf. Zu vergleichen mit Smartwatch-Spitzenmodellen wie der Samsung Gear S3 oder der Asus ZenWatch 3 ist die Bildschirmschärfe und –brillanz bei Weitem nicht. Die insgesamt sieben vorinstallierten Garmin Watchfaces sind eher praktischer, als optisch entzückender Natur. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei der Garmin Fenix 5 um eine Multisportuhr handelt, deren User vor allem auch während der sportlichen Aktivität ein gut ablesbares und klar strukturiertes Display bevorzugen. Vor diesem Hintergrund bietet die Fenix 5 mit ihren individualisierbaren Ziffernblättern eine Menge für Sportler. Die meisten Watchfaces lassen sich mit drei unterschiedlichen Datenfeldern customizen. In unserem Praxistest waren wir mit der Sportuhr laufen. Hier haben sich die Datenfelder Schritte, Herzfrequenz und verbrannte Kalorien bewährt. Zwar springt die Garmin Fenix 5 bei Aktivierung eines Trainingsmodus sofort in ein vereinfachtes Design, das die Informationen in Textform anzeigt, mit einem Klick auf die „Back“ Taste kommt man aber zurück aufs Hauptziffernblatt, das wir während des Laufes bevorzugt haben. Bei Outdoor-Sportarten empfiehlt es sich die Datenfelder für Höhe und Luftfeuchtigkeit zu nutzen.

Garmin Fenix 5 Test

Die Garmin Fenix 5 macht ihrer Bezeichnung als Multisportuhr alle Ehre. Mit einem Knopfdruck auf den rot eingerahmten Hardware-Button auf der 2-Uhr-Position ist man bereits im Trainingsmodus und kann die entsprechende Aktivität auswählen. Wir haben 23 (!) verschiedene Trainingsmodi gezählt. Wenn man nicht gerade olympischer Siebenkämpfer ist, dann sollte hier wirklich für jeden ambitionierten Hobbysportler die richtige Sportart dabei sein. Neben den Klassikern wie Laufen, Radfahren und Schwimmen, finden sich Modi wie Bergsteigen, Triathlon, Snowboarding, Stand-Up-Paddling (SUP) oder Golfen – um nur eine kleine Auswahl an Optionen zu nennen. Wer Multisport wörtlich nimmt und mehrere Sportarten mit einander kombinieren möchte, kann darüber hinaus auch den entsprechenden Modus wählen und die Reihenfolge der Sportarten festlegen.

Garmin hat darüber hinaus wie kaum ein anderer Hersteller von Multisport-Uhren (Sunnto, Polar) verstanden, das verbaute Standort-Modul sinnvoll in nützliche Funktionen umzusetzen. Technisch wird sowohl der amerikanische GPS- als auch der europäische GLONASS-Standard unterstützt. Softwareseitig kann man mit sich mit der aktivierten Standortbestimmung aber nicht nur die aktuelle Position auf einer Karte ansehen. Umfangreiche Navigations- und Tracking-Funktionen hat Garmin der Fenix 5 spendiert und gerade hier hebt sie sich maßgeblich vom Vorgänger, der Fenix 3, ab. Bei der Wegpunktnavigation kann man entweder auf User-Daten zurückgreifen, oder eigene Wegpunkte setzen. Im Tracker-Modus gibt man das Ziel samt Zwischenstationen ein und wird dann zuverlässig dorthin geführt. Wir haben das auf einer Outdoor-Tour entlang des wunderbaren Rheinsteiges getestet und waren von der Präzision und den vielen abrufbaren Informationen auf der Wanderkarte absolut angetan. Auch wenn wir die Garmin Fenix 5 nicht permanent als Navigationshilfe brauchten, lieferte sie uns doch wichtige Hinweise auf die bevorstehenden Gebietsveränderungen.

Die Outdoor-Tour ist nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten der Smartwatch. Garmin hat die Funktionen auf die Trainingsmodi zugeschnitten, sodass man nie das Gefühl recycelter Funktionen hat. Dazu war in der (Weiter-)Entwicklung viel Hirnschmalz, technisches sowie ein umfassendes Verständnis der jeweiligen Sportarten nötig. Mit dieser Erfahrung hängt Garmin die Konkurrenz derzeit ab.

Apropos abhängen: Lasst uns über die Akkulaufzeit der Garmin Fenix 5 sprechen. Auf dem von Garmin herausgegebenen Factsheet sind folgende Werte zu lesen: 2 Wochen im Smart-Modus (voreingestellt), 24 Stunden bei laufendem GPS und Pulssensor und im UltraTrac Modus (Sensoren werden in längeren Zeitintervallen oder manuell aktiviert) bis zu 60 Stunden. In unserem Praxistest haben wir alle drei Werte gegengecheckt. Im Smart-Modus kamen wir auf 12, statt auf 14 Tage Laufzeit. Das mag aber durchaus daran liegen, dass wir überdurchschnittlich viel während der Praxistestzeit an der Fenix 5 rumgespielt haben. Die 24 Stunden im GPS/HF-Modus haben sich bestätigt und unser Liebling, der UltraTrac Modus hat bei uns sogar deutlich länger gehalten (65 Stunden). Für Outdoor-Sportler ist Letzterer die erste Wahl. Im Gelände ist es keine Option, auf GPS dauerhaft zu verzichten, ein Trip durch die Wildnis kann jedoch mehr als einen Tag dauern. Mit der Garmin Fenix 5 hat man einen zuverlässigen Begleiter, der auch noch am dritten Tag nützliche Infos zu Strecke, Wetter und Trainingszustand ausgibt.

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Wer sich während des Sports oder auf seinen Outdoor-Trips ablenken möchte, kann außerdem den integrierten MP3-Player nutzen. 16 GB Flash-Speicher stehen dafür zur Verfügung. Das Prinzip ist einfach: Schließt man die Garmin Fenix 5 mit dem mitgelieferten USB-Ladekabel am Rechner an, wird sie als Flash-Laufwerk angezeigt. Nun kann man seine Musikstücke ganz einfach per Drag’n’Drop auf das Gerät überspielen. Das ist deutlich einfacher als z.B. bei android wear Smartwatches, für die der User ein aktives Google Play Music Abonnement benötigt. Die Apple Watch wird über iTunes angesteuert. Garmin setzt mit dem MP3-Player zwar nicht auf neuste Streaming-Technik, dafür aber auf leichte Bedienbarkeit ohne Zusatzabos.

Wer die Garmin Fenix 5 im Alltag nutzen möchte, dem stehen Funktionen wie wechselbare Watchfaces, ein Wecker (akustisches Signal & Vibrationsmotor), ein Timer, Stoppuhr, Telefonsuchfunktion sowie die automatische Zeitzonenumstellung zur Verfügung. Darüber hinaus können auch Smartphone-Benachrichtigungen, Reminder und Kalendereinträge auf der Garmin Fenix 5 angezeigt werden. Das funktioniert aber leider nicht so intuitiv und charmant wie bei android wear Smartwatches, der Apple Watch oder der Samsung Gear S3. Die Navigation per Hardware-Buttons wird hier zum Hindernis und man muss einfach zu viele Knöpfe drücken, um in die Nachrichten zu kommen. Auch die Anzeige der Messages ist optisch kein Highlight. Man muss der Garmin Fenix 5 aber immerhin zugutehalten, dass sie auch Drittanbieter-Apps wie WhatsApp, Facebook, Snapchat oder Outlook unterstützt.

Bei aktivierten Benachrichtigungen ist außerdem der sehr starke Vibrationsmotor auffällig. Immer wieder bekommen wir von unseren Usern die Frage gestellt, welche Smartwatches besonders vibrationsstark sind. Die Garmin Fenix 5 gehört auf jeden Fall zu den Top-3. Der stumme Wecker ist dadurch aber leider nicht mehr stumm, gerade wenn die Garmin Fenix 5 auf einem Holz- oder Glastisch liegt. Dafür ist es sehr unwahrscheinlich, den Wecker oder eine Benachrichtigung zu verpassen.

Garmin ist dafür bekannt, sehr ausgereifte Herzfrequenzmesser in seine Smartwatches zu verbauen. Zu optischen Pulsmessern muss man aber wissen, dass sie nie so genau sind wie Brustgurte, die viel näher am Herz angebracht werden. Dennoch haben es die Hersteller von High-End-Multisportuhren geschafft, optische Pulssensoren zumindest in einen Bereich weiterzuentwickeln, der akzeptabel ist. Fitbit ist hier mit seiner PurePulse Technik (z.B. in der Fitbit Blaze oder Fitbit Charge 2) führend. Garmin kommt direkt dahinter mit ebenfalls nur geringen Abweichungen zu Pulsgurten. Wir haben die Garmin Fenix 5 mit dem Brustgurt von Garmin (ca. 90 Euro auf amazon.de) verglichen. Der Brustgurt lässt sich direkt mit der Garmin Connect App koppeln und gibt auf dem Smartphone den Puls aus. In unseren Messungen lag der Wert der Fenix 5 immer ein wenig höher als beim Brustgurt. Insgesamt war die Abweichung mit 2-3 Schlägen Unterschied pro Messung aber absolut im Rahmen. Um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten, empfehlen wir unseren Lesern, die Garmin Fenix 5 während des Sports so fest wie möglich am Handgelenk zu tragen – ohne es dabei zu strangulieren!

Design und Verarbeitung

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Sportlern ist das Design der Smartwatch egal? Weit gefehlt, hat sich Garmin wohl gedacht und bereits 2015 mit der Fenix 3 ein recht ansehnliches Modell aus dem Hut gezaubert. Die Garmin Fenix 5 baut auf dieser Basis auf und wurde nur leicht angepasst. Noch immer wird das Gehäuse aus einer Kombination zweier Materialien gefertigt. Der Core Body ist aus einem extrem harten Kunststoff, das mit Glasfaserfäden durchzogen ist. So ist die Smartwatch extrem kratzfest und gleichzeitig so flexibel, dass sie bei Stößen nicht brechen kann. Veredelt wird die Garmin Fenix 5 mit einer Edelstahllünette und einer Rückseite, die ebenfalls aus Edelstahl gefertigt wurde. Das Gehäuse wird von fünf Torx-Schrauben zusammengehalten, die auch optisch ein Hingucker sind und im Bereich der Outdoor-Watches ein Signature-Element sind (vergleiche z.B. Casio WSD-F20 Smart Outdoor Watch).

Wahlweise gibt es die Garmin Fenix 5 als Ausführung mit Mineralglas oder Saphirglas. Darüber hinaus ist wohl die Größe des Gehäuses die entscheidende Neuerung bei der Garmin Fenix 5 Serie. Neben der uns vorliegenden Fenix 5 mit 47 mm Durchmesser, gibt es die Garmin Fenix 5s mit 42 mm Durchmesser und 1,1 Zoll Display sowie die Garmin Fenix 5X mit 51 mm Durchmesser. Optisch unterscheiden sich die drei Devices nicht allzu sehr. Ein bisschen mehr Form hier, eine andere Lünette dort. Letztlich macht man wohl die Wahl der richtigen Version nicht vom Design, sondern vom eigenen Handgelenksumfang sowie vom Feature-Paket abhängig. Das größte der Garmin Fenix Modelle ist nämlich mit Zusatzfunktionen wie automatischer Routen-Navigation ausgestattet.

Bleiben wir aber bei der uns vorliegenden Garmin Fenix 5 im 47 mm Gehäuse. Die Dicke der Smartwatch liegt bei 15,5 mm, was nicht gerade schlank ist. Trotzdem trägt sich die Fenix 5 angenehm am Arm. Mit 85 Gramm (inkl. Silikonarmband) ist die Multisportuhr für ihre Größe nicht besonders schwer. Garmin hat es meisterhaft geschafft, so viel Gewicht zu erzeugen, dass die Uhr nicht billig wirkt und gleichzeitig hat man nicht das Gefühl, einen Anker am Handgelenk zu tragen. Großes Kompliment, denn die richtige Balance zwischen Gehäuse und Gewicht zu finden, ist durchaus eine Kunst.

Garmin Fenix 5 Test

Werkseitig wird die Garmin Fenix 5 mit einem Silikonarmband geliefert. Das fühlt sich allerdings deutlich wertiger an als bei aktuellen Smartwatches wie der Huawei Watch 2 oder der Samsung Gear S3. Das Band ist weich und flexibel, rutscht aber nicht. Wer trotzdem einmal Ersatz braucht oder sich an der Bandfarbe sattgesehen hat, kann auf eine Vielzahl von Garmin Armbändern zurückgreifen. Handelsübliche Bänder sind nicht vorgesehen, da Garmin extra einen Schnellwechsel-Mechanismus entwickelt hat. Der funktioniert deutlich besser als alles, was wir bisher bei der Konkurrenz (vor allem android wear) gesehen haben. Kein herausstehender Pin stört und die Bänder lassen sich super komfortabel und in Windeseile tauschen.

Die Garmin Fenix 5 ist trotz der Vielzahl an Sensoren und Knöpfen bis 100 Meter wasserdicht. Auch hier drängt sich die Frage auf, warum es die großen Tech-Konzerne wie Samsung oder ASUS bisher nicht hinbekommen, eine Smartwatch mit ähnlicher Wasserdichte zu entwickeln. Dass das umsetzbar ist, beweist Garmin schon seit Jahren.

Insgesamt spricht uns das Design der Garmin Fenix 5 an. Wer die Smartwatch nicht nur zum Sportoutfit tragen möchte, kann das ohne Bedenken tun. Damen empfehlen wir die Garmin Fenix 5s, die mit 42 mm auch für etwas schmalere Handgelenke geeignet ist. Die Verarbeitung ist exzellent und selbst der Kunststoff-Body fällt optisch nicht negativ auf.

Kompatibilität und Konnektivität

Mit der aktuellen Version der Garmin Connect App wird das Verbinden der Fenix 5 gleichzeitig sicherer und einfacher. Die Kopplung erfolgt durch die Abfrage eines Codes, der auf dem Smartphone eingegeben werden muss. Smartphones und Garmin Fenix 5 haben sich in unserem Praxistest sofort gefunden. Die Erstsynchronisation und ein Firmware-Update haben einen Moment gedauert, aber nach ca. 15 Minuten war der Vorgang erfolgreich beendet.

Als eine der wenigen Multisportuhren ist die Garmin Fenix 5 mit allen drei großen Betriebssystem kompatibel. iPhone User können die Smartwatch ab iOS 8.0 nutzen, android User benötigen mindestens android 4.3 und darüber hinaus ist das Device auch mit Windows Mobile kompatibel. In unserem Praxistest haben wir die Fenix 5 mit einem iPhone 6, einem android Smartphone mit OS-Version 6.0 und mit einem android Phone mit Version 7.0 gekoppelt. Sämtliche Versuche waren erfolgreich und verliefen reibungsfrei.

Wer sich nicht auf den integrierten optischen Pulssensor der Garmin Fenix 5 verlassen möchte, kann auch einen Garmin Pulsgurt koppeln. Wie beim Smartphone funktioniert das über den Bluetooth Low Energy Standard. So wird der Akku des gekoppelten Gerätes geschont.

Garmin Fenix 5 Test

Die Garmin Connect App haben wir bereits in zahlreichen Praxistests (vivoactive HR, vivomove, tactix bravo) unter die Lupe genommen. Da die Fenix 5 die funktionsreichste Multisportuhr aus dem Hause Garmin ist, kann sie natürlich auch die meisten Daten an die Garmin Connect App übertragen. Die wertet alles aus, stellt die Ergebnisse in hübschen und übersichtlichen Grafiken dar und gibt Trainingstipps. Ein Ernährungscoach ist ebenso mit an Bord und wer Lust hat, kann Trophäen sammeln und mit seinen Freunden teilen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit 599 Euro ist die Garmin Fenix 5 eine recht teure Smartwatch – aber eine angemessen bepreiste Multisportuhr. Ja, die beiden Uhren-Typen muss man deutlich unterscheiden. Die trainingsrelevante Technik in Multisportuhren ist deutlich ausgereifter als bei den Top Sellern im Smartwatch Bereich (Gear S3, Pebble Time Steel, Apple Watch series 2), das gilt ebenso für die Verarbeitung (z.B. Wasserdichte bis 100 Meter).

Die Garmin Fenix 5 kann daher sehr schwer bis gar nicht mit den o.g. generischen Smartwatches verglichen werden. Vielmehr kommen Geräte wie die Suunto Spartan oder die Polar M600, die zumindest mit einem android wear Hybrid-OS läuft, in Betracht. Die Suunto Spartan Ultra liegt derzeit, je nach Anbieter, zwischen 650 und 450 Euro. Sie ist die ausgefeilteste Läufer-Uhr, dafür beherrscht sie weniger Sportarten und die Smartphone App ist etwas unübersichtlicher. Die Polar M600 hat den Vorteil, dass sie sowohl mit android wear, als auch mit dem Polar-eigenen OS läuft, was sie alltagstauglicher als die Garmin Fenix 5 macht. Doch die Sensorik und der Multisport-Funktionsumfang ist weit eingeschränkter als bei Garmins Flaggschiff. TomTom hat ebenfalls eine Multisportuhr auf den Markt gebracht (TomTom Runner 3), doch im Vergleich zu allen genannten Modellen landet sie auf dem letzten Platz mit eingeschränkter Akkulaufzeit und wenigen Features.

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Zurück zur Ausgangsfrage: Ist die Garmin Fenix 5 599 Euro wert? Wir könnten jetzt Gründe für eine Gegenthese erfinden, doch das wäre Quatsch und unehrlich. Daher können wir die Frage mit einem ganz klaren „Ja!“ beantworten. Garmin hat mit der Fenix 5, der Fenix 5s und der Fenix 5X eine Serie aus dem Boden gestampft, die im Multisport-Bereich ihresgleichen sucht. Die Fenix 5 ist featurereich, klug konzipiert und umgesetzt, sinnvoll weiterentwickelt zum Vorgänger Fenix 3, gleichzeitig schön und robust.

 

Autor:
Garmin Fenix 5 Test

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* Preis wurde zuletzt am 22. August 2017 um 23:42 Uhr aktualisiert.

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