Garmin vivomove

Garmin vivomove Test
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* Preis wurde zuletzt am 24. April 2017 um 9:59 Uhr aktualisiert.


Typ vivomove
Marke Garmin

Leistung und Funktionsumfang

Mit der vivomove setzt Garmin seine Smartwatch-Offensive im Jahr 2016 fort. Der Hersteller ist eigentlich dafür bekannt, spezielle Outdoor Smartwatches wie die Garmin tactix bravo und High-End-Fitnessuhren wie die Garmin vívoactive HR auf den Markt zu bringen. Mit der Garmin vivomove bricht der Hersteller erstmals aus der Nische aus und präsentiert eine alltagstaugliche analoge Uhr mit intelligenten Funktionen.

Garmins Stärken liegen vor allem in den technisch ausgereiften und exakten Sensoren. Das spiegelt sich auch bei der vivomove wider. Unter dem Gehäuse der Analoguhr befindet sich ein Schrittzähler, der in unserem Praxistest sehr gut abschneidet. Hierzu haben wir 24 Stunden sowohl die vivomove, als auch die Fitbit Surge gleichzeitig getragen. Da die Schrittgenauigkeit der Surge erwiesenermaßen die genauste auf dem Fitness-Tracker-Markt ist, dient uns dieser Wert als Referenz. Mit knapp 3 Prozent Abweichung kommt die Garmin vivomove sehr nah an den Referenzwert heran.

Der Schrittmesser ist Teil des Beschleunigungssensors, welcher auch die Schlafaktivitäten tracken kann. Die erhobenen Bewegungsdaten werden dann automatisch mit der Garmin Connect App synchronisiert, auf die wir im Bereich „Kompatibilität & Konnektivität“ näher eingehen.

Viel mehr Technik steckt leider nicht unter dem schicken Edelstahlgehäuse der Garmin vivomove. Die smarte Uhr wird mit einer CR2025-Knopfzelle betrieben, deren Laufzeit laut Herstellerangaben ca.1 Jahr betragen soll. Da wir die Smartwatch nicht ein Jahr lang testen können um den Wert zu bestätigen, müssen wir uns in diesem Fall auf die Herstellerangaben verlassen. Realistisch erscheinen sie ohnehin, denn die Knopfzelle muss lediglich die Zeiger antreiben sowie zwei kleine digitale Aktivitätsanzeigen auf dem Ziffernblatt aktualisieren und sich ab und an mit dem Smartphone synchronisieren.

 

Garmin vivomove Test

 

Die beiden digitalen Anzeigen sind auch gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal der Garmin vivomove. Auf der linken Seite des Ziffernblattes befindet sich die Anzeige des Schrittzählers. Hier wird das prozentual erreichte Tagesschrittziel angezeigt. Innovativ ist die so genannte Move Bar. Sie zeigt den Inaktivitätsstatus an. Konkret bedeutet das, dass alle 15 Minuten der rote Balken zunimmt, wenn sich der Träger nicht bewegt. Das kann durchaus eine Motivation sein, zwischendurch eine Runde um den Block zu gehen oder nach Feierabend die Jogging-Schuhe anzuziehen.

Die Idee der Move Bar finden wir generell spannend, allerdings hätte es uns besser gefallen, wenn man das Inaktivitätsintervall frei bestimmen könnte. Gerade Menschen mit Bürojob haben nicht die Möglichkeit, jede Stunde aktiv zu werden. Hier wäre es sinnvoll, wenn man über die Garmin Connect App das Intervall für die Zunahme des roten Balkens z.B. auf 2 Stunden stellen könnte.

Da auch das Uhrwerk bei einer analogen Smartwatch ein technischer Bestandteil ist, gehen wir kurz darauf ein: In der Garmin vivomove ist ein so genanntes Japan Movement verbaut. Auch wenn Garmin ein Schweizer Unternehmen ist, hat man kein Schweizer Uhrwerk eingesetzt. Das Japan Uhrwerk ist günstiger in den Produktionskosten und wird im Massenmarkt mechanischer Uhren deutlich häufiger eingesetzt als das Schweizer Uhrwerk. Der Unterschied liegt meist in der Präzision der Uhrwerke. Die Ganggenauigkeit eines Japanischen Uhrwerks kann – muss aber nicht zwangsweise – ungenauer sein als die des Schweizer Pendants.

Design und Verarbeitung

Die große Stärke der Garmin vivomove liegt im optischen Bereich. Bei der Entwicklung hat Garmin beabsichtigt, eine alltagstaugliche, konventionelle Armbanduhr zu entwerfen, die das tägliche Aktivitätsniveau sowie das Schlafverhalten aufzeichnet. Das ist dem Schweizer Unternehmen in Gänze gelungen. Das Gehäuse der Garmin vivomove ist aus Edelstahl, das Ziffernblatt aus lackiertem Kunststoff. Der Stunden- und Minutenzeiger ist schlicht, der Sekundenzeiger filigran.

Über den Hardware-Knopf am rechten Gehäuserand wird die Uhrzeit manuell eingestellt. Bei Drücken und Halten des Knopfes wird eine manuelle Synchronisation der Smartwatch mit der Garmin Connect App angestoßen.

Einerseits passt es zum analogen Charme der Garmin vivomove, dass man die Uhrzeit manuell stellt. Andererseits hätte man der Uhr mit einer automatischen Uhrzeit-Synchro ein weiteres Feature hinzufügen können, das auch die mögliche Ungenauigkeit des Japan Movements wettmacht. Gerade User, die viele interkontinentale Reisen tätigen, hätten sich über eine automatische Zeitzonenanpassung ihrer Smartwatch gefreut.
Garmin vivomove Test

 

Garmin bietet die vivomove in drei Design-Varianten an: Die günstigste Sport-Edition gibt es wahlweise in weiß und schwarz und mit einem Silikonarmband. Der Classic-Variante hat man ein Lederarmband spendiert und gerade die weiße Farbvariante besticht durch eine goldene Lünette und Schließe. Diese Version ist auch für Frauen gut tragbar. Darüber hinaus gibt es noch eine Premium-Edition der Garmin vivomove. Diese ist entweder mit einem silbernen Gehäuse und einem dunkelbraunen Lederarmband oder einem goldenen Gehäuse und einem helleren Lederarmband verfügbar. Für unseren Praxistest liegt uns die wirklich elegante Premium-Version mit silbernem Gehäuse vor.

Die Maße der Garmin vivomove sind perfekt getroffen. Mit 42 mm Durchmesser und einer Dicke von 12 mm ist die Smartwatch vergleichbar mit der großen Apple Watch oder der kleinen Moto 360 2. Durch die universelle Größe dürfte die vivomove sowohl maskuline als auch feminine Käufer finden. Ebenfalls angenehm ist das Gewicht. Unser Testmodell wiegt 67 Gramm, die Sport-Variante liegt bei 51 Gramm und die Classic-Version bringt sogar nur 48 Gramm auf die Waage. So wird die Garmin vivomove schnell zum unbemerkten Alltagsbegleiter.

Die exzellente Verabeitung der Smartwatch drückt sich auch in einer Wasserdichte von 50 Metern aus. Ob diese Herstellerangabe stimmt, ließ sich im Praxistest schwer prüfen. Zum einen fehlt uns ein 50 Meter tiefes Becken, zum anderen liegt uns die Version mit Echtlederarmband vor, die aufgrund des Armbands nicht für den dauerhaften Gebrauch unter Wasser geeignet ist. Wer also die Garmin vivomove auch zum Schwimmen und Duschen verwenden möchte, sollte auf die Sport-Version ausweichen.

Kompatibilität und Konnektivität

Die Garmin vivomove wird über die kostenlose Companion App „Garmin Connect“ mit dem Smartphone verbunden. Diese ist sowohl für iOS (iPhone) als auch für android verfügbar. Verbunden wird die Smartwatch über Bluetooth Low Energy. Es besteht jedoch keine dauerhafte Verbindung zum Smartphone, wie man es von der Apple Watch oder von android wear Smartwatches kennt. Das ist auch gar nicht nötig. Die Uhr synchronisiert sich in regelmäßigen Abständen mit der Garmin Connect App (Intervalle lassen sich einstellen) und wenn man den Hardwarebutton gedrückt hält, auf Wusch auch manuell. Das spart natürlich Energie.
Garmin vivomove Test

 

Ein Highlight ist die Garmin Connect App, auch wenn durch den eingeschränkten Funktionsumfang der vivomove nur ein Bruchteil der Features und Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Nachdem man die App installiert und verbunden hat, fragt das Programm erst einmal ein paar persönliche Daten wie Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter ab. Damit der Schrittzähler noch genauer arbeitet, empfehlen wir im Einstellungsmenü die persönliche Schrittlänge beim Gehen und beim Laufen anzugeben. Diese variiert logischerweise bei jedem Menschen aufgrund der Bein- und Fußlänge.

Auf dem Dashboard der App werden in übersichtlichen Ringen die aktuellen Tagesstatistiken angezeigt. Bei der vivomove beschränkt sich das auf Schritte, Kalorien und Schlaf. Werden über einen längeren Zeitraum Daten in der App gesammelt, erweitert sich die statistische Auswertung um Durchschnitts- und Vergleichswerte. Manuell kann man z.B. das Gewicht sowie den BMI hinzufügen und auch eine Tagebuchfunktion für Nahrung ist Bestandteil der App.

Schon beim Test der vollausgestatteten Garmin tactix Bravo Outdoor Smartwatch waren wir positiv von den vielen Auswertungsmethoden und Informationen der Garmin Connected App überrascht, sodass auch die Garmin vivomove aufgrund dieses Systems im Test Pluspunkte verdient hat.

Preis-Leistungs-Verhältnis

 

Garmin vivomove Test

 

Aktuell wird die Garmin vivomove (je nach Version) in drei verschiedenen Preisstufen angeboten. Die Sport-Version liegt bei 170 Euro, die Classic-Variante bei 220 Euro und die Premium-Version schraubt sich auf satte 300 Euro hoch.

Mit dem Preis der Garmin vivomove Sport sind wir einverstanden. Die smarte Analoguhr ist optisch sehr gelungen und muss den Vergleich zu konventionellen Armbanduhren nicht scheuen. Eine solide Edelstahluhr liegt im Handel auch zwischen 150 und 200 Euro. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass diese direkt mit einem Lederarmband ausgestattet ist. Einen Aufpreis von 50 Euro nur für Echtleder finden wir recht mutig (Classic Variante). Und ein weiterer Aufschlag von 80 Euro für den gebürstetem Edelstahl-Body oder eine Gold-Legierung der Premium-Version halten wir für sehr gewagt – auch wenn das edle Finishing der Uhr wirklich gut tut.

 

Autor:
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