Samsung Gear Fit 2

Samsung Gear Fit 2 Test
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* Preis wurde zuletzt am 23. Januar 2017 um 9:19 Uhr aktualisiert.


Typ Gear Fit 2
Marke Samsung

Technik und Funktionsumfang

Es wird immer offensichtlicher, dass sich Samsung Stück für Stück zum Branchenkrösus entwickelt und damit Apple nicht nur nacheifert, sondern überholt. Das bezieht sich nicht nur auf die steigenden Umsatzzahlen des südkoreanischen Technikkonzerns im Mobile-Bereich, sondern auch auf das Schaffen von Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Samsung Geräten. Apple hat mit der Apple Watch gezeigt, dass man ein Wearable auf den Markt bringen kann, das nur mit Apple Geräten funktioniert.

Diesen Schritt traut sich Samsung noch nicht konsequent, doch wird die Sport-Smartwatch Samsung Gear Fit 2 als perfekte Ergänzung zu einem Samsung Galaxy Smartphone vermarktet. In der Tat ist die Nutzung der Gear Fit 2 mit einem Samsung Smartphone von Vorteil. Im Galaxy Store gibt es die passende Companion-App zum direkten Download. Um Fitness-Daten auszuwerten und das Gerät ganzheitlich zu nutzen, wird diese auf jeden Fall benötigt. „Normale“ Android Smartphone User müssen Zusatz-Apps installieren, um die Fitness-Smartwatch mit allen Funktionen nutzen zu können. Damit macht Samsung es allen Usern außerhalb des Samsung Ökosystems gewollt schwer und regt zum Kauf eines Samsung Smartphones an.

Doch lohnt es sich, wegen der Samsung Gear Fit 2 auf ein Smartphone des koreanischen Herstellers umzusteigen? Ist die Sport-Smartwatch die beste Wahl für Samsung-User? Und was haben diejenigen von der Uhr, die kein Samsung Smartphone besitzen? Das alles klären wir in unserem ausführlichen Praxistest.

Bleiben wir zuerst bei den harten Fakten: Die Samsung Gear Fit 2 besticht mit einem 1,5 Zoll großen Super AMOLED-Display und einer Auflösung von 216 x 432 Pixeln. Da die Sport-Smartwatch im Stil eines Fitness-Trackers gebaut und damit sehr schmal ist, greift Samsung wie schon beim Vorgängermodell (Samsung Gear Fit) auf eine gewölbte Form für sein Touch-Display zurück. Genau die richtige Wahl, finden wir! Das gewölbte Gehäuse passt sich dem Handgelenk sehr gut an und das Display ist wahrlich beeindruckend. Zum einen, weil man von Smartwatches und Smartphones nicht gebogene Displays gewohnt ist, zum anderen weil die Super AMOLED Technologie gestochen scharfe Grafiken auf den Bildschirm zaubert. Dazu ist die Reaktionsgeschwindigkeit des Touchscreens für einen erweiterten Fitness-Tracker einzigartig. In Sachen Displayqualität macht hier Samsung keiner so schnell etwas vor.

Samsung Gear Fit 2 Test

Betrieben wird die Samsung Gear Fit 2 mit einem 1 GHz Dual-Core Prozessor, 512 MB RAM und 4 GB Flash-Speicher. Mit diesen Werten stößt die Gear Fit 2 in die Smartwatch-Klasse vor, auch wenn softwareseitig eine auf Sport und Benachrichtigungen ausgelegte Version von Samsungs eigenem Betriebssystem Tizen zum Einsatz kommt. Zum stabilen Betrieb von Tizen hätte man sicher nicht die zuvor genannte Hardware unbedingt gebraucht, Samsung kleckert hier nicht, sondern klotzt ordentlich. Das ist dann aber auch ein Grund, warum die Gear Fit 2 in Sachen Performance allen Fitness-Trackern und Multifunktions-Smartwatches davonläuft.

Auch bei den Sensoren war Samsung nicht sparsam. Die Gear Fit 2 verfügt über einen Beschleunigungssensor, einen Barometer, einen Lagesensor sowie einen Pulsmesser. Letzterer misst den Puls kontinuierlich während sportlichen Aktivitäten, im Alltag allerdings nur in Etappen oder per Knopfdruck. Das unterscheidet die Gear Fit 2 zum Beispiel von Sport-Smartwatches wie der Fitbit Blaze, die auch während Ruhephasen unterbrechungsfrei die Herzfrequenz misst. PurePulse nennt Fitbit diese auf dem Markt der Fitness-Tracker und Multifunktionsuhren rare Technik.

Konkurrenzfähig ist die Gear Fit 2 hingegen im Bereich der Standortbestimmung. Mit dem verbauten GPS-Modul lassen sich sportliche Aktivitäten ohne Smartphone durchführen. Die Samsung Gear Fit 2 speichert die zurückgelegte Strecke über Wegpunkte, die sowohl per GPS-Signal (amerikanischer Standard), als auch per GLONASS (europäischer Standard) erfasst werden. Damit steht sie den Sport-Smartwatches von Garmin wie z.B. der Garmin vivoactive HR in Nichts nach. Ganz im Gegenteil, durch das hochauflösende Super AMOLED-Display lassen sich sogar Kartendaten auf Google Maps Basis auf der Uhr sofort nach dem Lauf anzeigen. So hat man die zurückgelegte Strecke noch einmal im Überblick – ein Feature, das man nicht zwangsweise braucht, aber einen erfolgreichen Run mit Zusatzinfos abrundet.

Die Samsung Gear Fit 2 bietet verschiedene Trainingsmodi an. Sie werden automatisch aktiviert, sobald man mit der entsprechenden Aktivität beginnt. Die Smartwatch kann zwischen Laufen, Gehen, Radfahren, Ellipsentraining und Rudern unterscheiden. Bei unserem Test haben wir zuerst die Funktion für das Schlaftracking gesucht, denn im Hauptmenü war nichts zu finden. Doch die Samsung Gear Fit 2 war intelligenter als wir. Sie erkannte ebenfalls automatisch, wann wir zu Bett gingen, überwachte das Schlafverhalten und beendete das Schlaf-Tracking nach dem Aufstehen. Das klappte, ebenso wie das automatische Activity-Tracking, in unserem 2-wöchigen Praxistest reibungslos. Auch wenn die Masse der Trainingsmodi nicht mit Geräten von Garmin oder Suunto vergleichbar sind, bekommt die Gear Fit 2 trotzdem einen großen Daumen hoch im Fitness-Bereich.

Samsung Gear Fit 2 Test

Die Samsung Gear Fit 2 möchte aber mehr als ein reiner Fitness-Tracker sein und das gelingt auch in Teilen. Hervorzuheben ist hier die Benachrichtigungsfunktion, die für die schmalen Display-Maße gut umgesetzt ist. Mit einem Swipe nach rechts gelangt man in die Timeline, in der Benachrichtigungen aller auf dem Smartphone freigegebenen Apps angezeigt werden. Das schließt neben Anrufen und SMS auch Drittanbieter-Programme wie WhatsApp, Outlook oder Skype ein. Nachrichten können in einer Vorschau auf der Samsung Gear Fit 2 angezeigt werden. Die Zeichenanzahl der Vorschau ist üppig, sodass die meisten Nachrichten bereits komplett auf der Smartwatch angezeigt werden. Längere Messages können dann auf dem Smartphone weitergelesen werden. Hierzu hat Samsung am Ende der Vorschau einen Button eingerichtet, mit dem sich die aktuelle Nachricht direkt auf dem Smartphone öffnen lässt. Zwischen Benachrichtigungen von Apps mischen sich immer wieder Informationen über die täglichen Etappenziele. Hat man beispielsweise ein Schrittziel von 10.000 Schritten am Tag vordefiniert, erhält man regelmäßig Statusbenachrichtigungen. Außerdem motivieren Rekord-Auszeichnungen, die in der Timeline besonders gehighlightet werden. Praktisch ist darüber hinaus, dass die Samsung Gear Fit 2 morgens eine Benachrichtigung mit der Schlafauswertung in die Timeline packt. Damit wird Samsungs Sport-Smartwatch auch für den Alltags- und Business-Bereich interessant. Vergleichbar gute Benachrichtigungsfunktionen besitzen lediglich vollwertige android wear Smartwatches oder die Samsung Smartwatches Gear S2 und Gear S3.

Neben der Timeline und dem Watchface lassen sich 8 zusätzliche Widgets frei konfigurieren. Man wechselt mit einem Swipe nach links und kann dann z.B. ein Widget für getrunkene Gläser, Kalorien, gelaufene Etagen etc. einrichten. Samsung legt darüber hinaus großen Wert auf den Community-Gedanken. So gibt es ein Community-Watchface, auf dem ihr eure täglichen Leistungsdaten mit einem anderen Gear Fit 2 Träger austauschen könnt. Das spornt durchaus an, da man sein Activity-Level nicht wie bei anderen Smartwatches bzw. Fitness-Trackern einfach in die große weite Welt von Facebook hinauspostet, sondern in eine 1 gegen 1 Competition mit einem ausgewählten Benutzer tritt. Gerade für sportliche Paare oder Freunde, die sich unter einander messen möchten, bringt die Funktion Spaß und Motivation.

Die Samsung Gear Fit 2 ist mit einem 200 mAh Akku ausgestattet. Herstellerseitig werden Laufzeiten von 3-4 Tagen bei typischer Nutzung, 5 Tage bei geringer Nutzung und 9 Stunden bei aktiviertem GPS-Modul angegeben. Ganz sind wir nicht an diese (durchaus schwammigen) Werte herangekommen. Bei dauerhafter Bluetooth und WLAN-Verbindung hat die Gear Fit 2 nach 3 Tagen schlappgemacht, bei aktiviertem GPS nach ca. 7 Stunden. Wir wissen nicht genau, wie Samsung auf 9 Stunden kommt, es muss aber aus unserer Sicht davon ausgegangen werden, dass bei ständiger GPS-Modul-Nutzung eine sportliche Aktivität vorliegt, sodass auch andere Sensoren und der Herzfrequenzmesser permanent in Benutzung sind. Außerdem haben wir in unserem Test die Smartwatch parallel mit einem Bluetooth Headset verbunden, was während einer längeren Sport-Session in der Realität ebenfalls nicht unwahrscheinlich erscheint.

Design und Verarbeitung

Der Body der Samsung Gear Fit 2 ist mit einer Länge von 51,2 mm vergleichbar mit einem aktuellen android wear Smartwatch wie der LG Watch Urbane 2nd Edition oder der Samsung Gear S3. Mit einer Breite von nur 24,5 mm erinnert das Gerät allerdings mehr an einen Fitness-Tracker als an eine Smartwatch. Das Gehäuse selbst ist aus Hartplastik, das Display wird von Gorilla Glass geschützt. Mit Fitness-Armbändern wie der Fitbit Surge oder der Garmin vivoactive HR kann die Gear Fit 2 in Sachen Verarbeitung mithalten, jedoch keine besonderen Akzente setzen.

Bei den beiden Hardware-Buttons an der rechten Seite haben sich die Koreaner zumindest nicht besonders viel Mühe gegeben. Sie wirken unspektakulär und das Drücken der Knöpfe fühlt sich eher billig an. Dafür kann das Silikonarmband der Gear Fit 2 auf ganzer Linie überzeugen. Zum einen fühlt es sich durch eine leichte Riffelung sehr angenehm an, zum anderen hat sich Samsung einen praktischen Verschluss ausgedacht. Statt einer so genannten Dornschließe setzt man auf ein T-förmiges Stück, das einfach in die dafür vorgesehenen Löcher eingeclippt werden kann. Bei normalen Dornschließen hat man hinter der Schließe immer ein Stück des Armbands herausstehen. Oft wird das unter einen Ring geschoben. Bei Silikonarmbändern rutscht das Armband aber schnell aus dem Ring und verkantet sich unangenehm unter Langarmshirts oder Hemden. Das kann bei der Gear Fit 2 nicht passieren.

Zwei Größen bietet Samsung für die Gear Fit 2 an: Das „S“-Modell eignet sich für Handgelenke mit Umfängen zwischen 125 und 170 mm. Wem das zu klein ist, sollte das „L“-Modell nehmen, das für Handgelenksumfänge zwischen 155 und 210 mm vorgesehen ist. Das Gehäuse selbst sowie das Display ist bei beiden Modellen gleich groß.

Samsung Gear Fit 2 Test

Samsung bietet die Gear Fit 2 in drei verschiedenen Farben an: Schwarz, dunkelblau und pink. Die Armbänder lassen sich wechseln, indem man den Schnellverschluss nach oben drückt und das Band zu jeder Gehäuseseite nach unten herauszieht. Das geht gerade beim ersten Versuch etwas schwer und erfordert ein bisschen Fingerspitzengefühl. Auf amazon.de gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter für Samsung Gear Fit 2 Wechelarmbänder.

Mit nur 30 Gramm Gewicht trägt sich die Samsung Gear Fit 2 außerdem unauffällig und bequem. Durch die gewölbte Form passt sich die Sport-Smartwatch außerdem gut dem Handgelenk an und das ebenfalls gewölbte Display ist aus allen Lagen und Neigungen hervorragend zu lesen.

Ebenfalls gelungen ist das Ladedock der Gear Fit 2. Die Smartwatch bleibt in der Ladeschale magnetisch haften und kann als Nightstand mit Uhrzeitanzeige genutzt werden. Qualitativ hochwertige und praktisch designte Ladedocks sind vor allem im Bereich der Fitness-Tracker weiterhin Mangelware (siehe Fitbit Blaze). Bei der Gear Fit 2 muss man das Gehäuse nicht aus dem Silikonarmband lösen und keine Ladepins exakt auf den Kontakten platzieren. So sollte entspanntes Laden funktionieren.

Nach all der Lobhudelei darf allerdings ein großer Kritikpunkt nicht außer Acht gelassen werden: Die Samsung Gear Fit 2 ist nicht wirklich wasserdicht. Zwar ist sie nach dem IP68 Standard zertifiziert, was exakt bedeutet, dass das Gerät bis zu 30 Minuten maximal 1 Meter tief im Wasser genutzt werden kann, aber eine echte Wasserdichte wie bei einer vernünftigen Armbanduhr ist hier nicht gegeben. Das hat selbstverständlich etwas mit dem Druck zu tun, denn eine Uhr in 50 Meter Tiefe ist ganz anderen Belastungen ausgesetzt als eine Uhr, die man in der Badewanne anlässt. Bei der Gear Fit 2 sprechen wir aber von einer legitimen Sport-Smartwatch, mit der der ein oder andere User gern auch schwimmen gehen würde. Hier hätten wir uns eine hochwertigere Verarbeitung gewünscht, die ein dauerhaftes Nutzen der Gear Fit 2 bis mindestens 10 Meter Tiefe erlaubt. Für uns ist es nicht ganz nachvollziehbar, warum Samsung gerade bei diesem Punkt gespart hat. Denn die Gear Fit 2 besitzt keine Mikrofon- oder Lautsprecherausgänge und die Hardware-Tasten sind ebenfalls nicht veredelt. Der Herzfrequenzmesser ist fest und eben in die Rückseite eingelassen und der Kern kann nicht vom Plastikgehäuse getrennt werden. Eigentlich beste Voraussetzungen für eine richtige Wasserdichte, auf die hier sicher in letzter Konsequenz aus Kostengründen leider verzichtet wurde.

Kompatibilität und Konnektivität

Wie bereits eingangs erwähnt, legt Samsung großen Wert darauf zu betonen, dass die Gear Fit 2 die perfekte Ergänzung für ein Samsung Galaxy Smartphone sei. Aber Achtung, nicht jedes Galaxy ist mit der Gear Fit 2 kompatibel. Voraussetzung ist android 4.3, doch gerade die Low Budget Modelle von Samsung werden nicht alle unterstützt. Daher sollte man vorher die Kompatibilität des Smartphones hier prüfen.

Neben Samsung Galaxy Smartphones sind auch Nicht-Samsung-Geräte mit der Gear Fit 2 kompatibel. Hier ist zu beachten, dass mindestens android 4.4 aufgespielt sein muss. Außerdem ist neben der android App „Samsung Gear“ auch das Zusatz-Plugin „Gear Fit2 Plugin“ nötig, um alle Funktionen auf einem Nicht-Samsung-Smartphone nutzen zu können. Die App „Gear Fit2 Plugin“ findet ihr im Google Play Store. Es handelt sich dabei um eine offizielle Samsung App, also keine Angst beim Download – auch wenn irgendwer von Samsung verpeilt hat, eine anständige deutsche Beschreibung in den Google Play Store zu stellen. In unserem Praxistest haben wir die Gear Fit 2 nicht nur mit einem Samsung Galaxy S7, sondern auch mit einem LG G5 sowie einem Huawei Nova gekoppelt. Mit dem genannten Plugin konnte der Funktionsumfang auf beiden android Geräten erweitert und die Gear Fit 2 normal genutzt werden.

Wir finden es aber trotzdem nicht ganz einleuchtend, warum Samsung für Nicht-Samsung-Smartphones ein eigenes Plugin herausbringt, um die Gear Fit 2 kompatibel zu machen. Dieser Umweg ist vor allem für die User recht nervig und bewegt nur Wenige zum Kauf eines Samsung Smartphones. So konsequent wie Apple mit einem komplett abgeschlossenen Ökosystem sind die Südkoreaner dann am Ende doch nicht. Die jetzige Lösung ist hingegen weder Fisch noch Fleisch.

Samsung Gear Fit 2 Test

Wer die Kopplung einmal hinter sich gelassen hat, darf sich mit der Samsung S-Health App über eine hervorragende Companion-App freuen. Das Programm kombiniert geschickt Daten der Gear Fit 2 mit denen des Smartphones und gibt eine umfangreiche und informative Übersicht über das Aktivitätslevel. Das reicht von Schrittauswertungen über Schlafanalysen, Pulsstatistiken, Wasserbedarf bis hin zur Messung des Stresslevels. Optisch wirkt das alles sehr ansprechend und verständlich, auch wenn die App am Ende nicht ganz an Referenz-Programme wie die Garmin Connect App oder die Fitbit App herankommt. Da sich die Produkte von Garmin und Fitbit allerdings noch stärker an die Sport-Zielgruppe richten und die Gear Fit 2 auch als Alltagsbegleiter fungieren soll und kann, sind die Auswertungsfunktionen über die S-Health-App für den Großteil der User mehr als ausreichend.

Erwähnenswert ist außerdem das verbaute WLAN-Modul. Das erweitert die Reichweite der Gear Fit 2 um ein Vielfaches im Vergleich zum doch sehr beschränkten Bluetooth Radius. Voraussetzung ist, dass sowohl das Smartphone als auch die Gear Fit 2 in einem WLAN eingeloggt sind.

Falls sich die Frage nicht bereits erübrigt hat: Die Samsung Gear Fit 2 ist natürlich nicht iPhone kompatibel.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Aktuell liegt der Preis der Samsung Gear Fit 2 zwischen 179 und 199 Euro (je nach Farbe und Größe). Damit fügt sie sich nahtlos in die Riege der fortgeschrittenen Sport-Smartwatches wie der Garmin vivoactive HR (ca. 200 Euro) oder der Fitbit Blaze (ebenfalls 200 Euro) ein. Die Samsung Gear Fit 2 dominiert die Garmin vivoactive HR in Sachen Display. Den Super AMOLED Bildschirm findet man sonst in dieser Qualität bei keinem anderen Hersteller. Garmin hat hingegen mehr Trainingsmodi parat und Fitbit kann mit der kontinuierlichen Herzfrequenzmessung PurePulse punkten.

Trotzdem bekommen Hobbysportler mit der Gear Fit 2 die alltagstauglichere Smartwatch, was nicht zuletzt an den hervorragenden Benachrichtigungsfunktionen und der schnellen Performance liegt.

Samsung Gear Fit 2 Test

Einen Design-Preis bekommt die Gear Fit 2 – wie viele andere Fitness-Tracker, die an der Grenze zur Smartwatch kratzen – allerdings nicht. Die Verarbeitung ist solide, die verwendeten Materialien (Hartplastik und Silikon) sind am Ende kein Highlight und der Fakt, dass die Uhr nur IP68 zertifiziert und damit nicht für Sport-Schwimmer brauchbar ist, etwas ernüchternd. Wer hierauf Wert legt, sollte z.B. über eine Garmin Forerunner nachdenken.

 

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Samsung Gear Fit 2 Test

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* Preis wurde zuletzt am 23. Januar 2017 um 9:19 Uhr aktualisiert.

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