Samsung Gear S2

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* Preis wurde zuletzt am 25. Mai 2017 um 22:58 Uhr aktualisiert.


Typ Gear S2
Marke Samsung

Technik und Funktionsumfang

Mit der Samsung Gear S2 ist am 08.10.2015 die neuste Smartwatch des Koreanischen Technikkonzerns auf den Markt gekommen. Die mit Samsung-eigenem Betriebssystem Tizen OS ausgestattete Smartwatch ist technisch auf dem neuesten Stand: Es werkelt ein 1,0 GHz Dual Core Prozessor unter dem Uhrengehäuse. 512 MB Arbeitsspeicher sowie 4 GB Festplattenspeicher unterstützen die Leistungsfähigkeit der Gear S2. Damit hebt sich die Smartwatch nicht von Konkurrenten wie der LG  Watch Urbane oder der Moto 360 (2. Generation) ab. Verbaut sind auch allerlei Sensoren, wie Gyroskop, Beschleunigungssensor, Pulsmesser, Helligkeits-Sensor und Barometer. Ein GPS-Modul wurde der Samsung Gear S2 leider nicht spendiert. Diesen Luxus wird lediglich die Gear S2 3G haben, die aber leider vorerst nicht in Europa erscheinen wird.

Samsung-typisch kann das Display der Gear S2 überzeugen. Mit 1,2 Zoll gehört es nicht zu den größten Displays auf dem Markt, eine Auflösung von 302 ppi bei 360 x 360 Pixeln ist allerdings beachtlich. Das Display ist bei sämtlichen Lichtverhältnissen gut zu lesen und durch den Helligkeitssensor fällt das lästige, von vielen android wear Geräten bekannte, manuelle Verändern der Helligkeitsstufe weg.

Samsung Gear S2

Die Batterielaufzeit der Gear S2 wird von Samsung mit bis zu 3 Tagen angegeben. Ein sehr ehrlicher Wert, der sich in unserem Praxistest bestätigt hat. Bei Always-On Einstellung des Displays kamen wir bei durchschnittlicher Nutzung auf knapp 70 Stunden. Wer Energie sparen möchte, kann die Uhr außerdem nach 10 Sekunden in einen reduzierten Modus versetzen, bei dem das Watchface (Ziffernblatt) vereinfacht dargestellt wird. Darüber hinaus wurde ein Notstrom-Modus integriert, der das Display in einen Monochrom-Modus versetzt, wenn die Smartwatch unter 10 Prozent Akkustand sinkt. Diesen Modus kann man allerdings auch dauerhaft einschalten, sodass damit die Akkulaufzeit weit über die angegebenen 3 Tage hinaus gehen sollte.

Das gleichzeitig schöne und schwierige an der Samsung Gear S2 ist das Betriebssystem Tizen. Zum einen ist es erfrischend, ein herstellereigenes Betriebssystem auszuprobieren, den Look & Feel zu testen und die Berücksichtigung der Uhreigenschaften in der Software zu sehen. Das hebt die Samsung Gear S2 klar von android wear Geräten ab, die leider im Funktionsbereich kaum Unterschiede zeigen. Konsequenterweise hat Samsung auch an Tizen kräftig gearbeitet. Im Gegensatz zu früheren, auf der Gear S oder der Gear 2 (Neo) eingesetzten Versionen läuft Tizen auf der Gear S2 absolut flüssig und macht richtig Spaß – außer bei der Ersteinrichtung. Nach dem Unboxing müssen erstmal 3 (!) Apps auf dem Smartphone bzw. der Smartwatch installiert werden, bevor ein Koppeln per Bluetooth überhaupt möglich ist. Das ist nicht gerade komfortabel.

Wenn diese Hürde allerdings einmal überspringen ist, öffnet sich eine ganz neue Smartwatch-Welt. Durch die digitale Lünette, also das Drehrad um das Display herum, hat man eine tolle neue Navigationsmöglichkeit, die nicht nur sinnvoll ist, weil sie Fingerabdrücke vom Touch-Display fern hält. Das Betriebssystem ist auf diese Signature-Funktion der Samsung Gear S2 optimal ausgelegt. Kinderleicht lassen sich die vorinstallierten Apps wie Kontakte, Notifications, Nachrichten, Email, S Health, Nike+ Running, Kalender, News, Maps, Navigation, Wetter, Musikplayer, Find my Device sowie die Notizfunktion bedienen.

Samsung Gear S2 Classic

Selbstverständlich lassen sich die Apps auch per Touch navigieren, aber ähnlich wie die digitale Krone bei der Apple Watch erleichtert der Ring der Samsung Gear S2 die Steuerung enorm. Darüber hinaus gibt es auch noch zwei Hardware-Tasten an der Seite des Geräts, mit der man Eingaben bestätigen kann sowie in das vorherige Menü zurück kommt.

Design und Verarbeitung

Samsung hat es sich nicht nehmen lassen, direkt zwei Design-Varianten der Gear S2 zu entwerfen. Die Samsung Gear S2 Sport wirkt futuristisch und minimalistisch. Die digitale Lünette hebt sich optisch wenig vom Gehäuse ab, insgesamt wirkt das Design sehr fließend. Die Gear S2 Sport ist in zwei Farben erhältlich: Schwarz und Weiß. Darüber hinaus setzt die Samsung Gear S2 Classic ganz auf den Look einer edlen, konventionellen Armbanduhr. Die digitale Lünette ist abgesetzt und etwas zackiger gestaltet, insgesamt wirkt die Classic-Variante eckiger und kantiger, was der Smartwatch einen tollen Charme verleiht.

Im Gegensatz zur Sport-Version lässt sich bei der Gear S2 Classic das Armband durch jedes handelsübliche 22 mm Armband ersetzen. Im Lieferumfang ist ein Echtleder-Armband direkt enthalten. Die Sport-Variante hat ebenfalls ein wechselbares Armband, jedoch mit eigener Verschlussmechanik, sodass hier Samsung-eigene Armbänder gekauft werden müssen. Dafür ist im Lieferumfang direkt ein schmaleres Wechselarmband für Frauenarme dabei.

Samsung Gear S2

Generell lässt sich über die beiden Design-Varianten sagen, dass sich die Gear S2 Sport eher an der weiblichen Zielgruppe orientiert, während die Gear S2 Classic wohl für Männerarme designt wurde. Und genau diese zwei Richtungen gefallen uns sehr gut, so kann sich jeder, zusammen mit einem individuellen Watchface, seine passende Samsung Gear S2 einrichten.

Für unseren Test liegt uns derzeit leider nur die Samsung Gear S2 Sport vor. Daher können wir noch kein abschließendes Urteil über die Verarbeitung der Gear S2 Classic fällen. Sollte sie jedoch genauso robust und hochwertig wie die Sport-Variante verarbeitet sein, können wir Samsung nur gratulieren. Der Korpus der Gear S2 besteht aus Edelstahl, das Armband wahlweise aus weichem Silikon (Sport) oder Leder (Classic). Beide Modelle sind übrigens nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Das bedeutet allerdings nicht, dass man mit der Gear S2 schwimmen, tauchen gehen oder längere Zeit unter der Dusche verbringen sollte. Der Hersteller garantiert lediglich eine Wasserdichte bis 1 Meter Tiefe und maximal 30 Minuten unter Wasser. Wir raten allerdings davon ab, den Test zu machen.

Samsung Gear S2

Mit einer Größe von 39,9 x 43,6 mm und einer Höhe von 11 mm bei einem Gesamtgewicht von 42g ist die Samsung Gear S2 vergleichbar mit einer normalen Automatikuhr. Sie fällt am Handgelenk daher nicht übermäßig klobig aus und wirkt in der weißen Sport-Variante sogar zierlich. Toll, dass Samsung so viel Technik in ein so kompaktes Gehäuse gebracht hat. Zu Konkurrenten wie Motorola haben die Koreaner damit einen großen Vorsprung, denn auch die neuste Moto 360 (2. Generation) kommt wieder mit dem lästigen “Flat Tire” daher. Die Classic-Variante der Gear S2 darf sich darüber hinaus gut und gerne mit LGs aktuellem Flagship-Modell, der LG Watch Urbane vergleichen.

Auch die in Tizen auswählbaren Watchfaces passen überwiegend gut zur Optik der Gear S2. Eine Bandbreite von klassischen Chonographen über schlicht-moderne Ziffernblätter bis hin zu futuristisch-digitalen Designs lässt kaum Wünsche offen.


Samsung Gear S2 Classic - Schwarz

299 Bewertungen


Samsung Gear S2 Classic - Schwarz

  • Trackt zuverlässig Sport- und Freizeitaktivitäten; Bewegungs- und Beschleunigungssensor; Höhenmesser; Pulssensor

Kompatibilität

Gerade in Sachen Kompatibilität hat Samsung einen Quantensprung gemacht. Während die Vorgängermodelle Gear S und Gear 2 (Neo) lediglich mit Samsung Smartphones kompatibel waren, werden nun auch alle neue Android Geräte mit einer OS-Version ab Android 4.4 und 1,5 GB Arbeitsspeicher im Smartphone unterstützt. Und im Netz gehen auch bereits erste Gerüchte um, dass eine App für das iPhone bereits in der Mache ist.

Wir haben unser Testgerät mit einem Samsung Galaxy S6 gekoppelt, was einwandfrei funktionierte. Selbstverständlich wird hier der Bluetooth 4.1 Standard genutzt, der besonders auf einen niedrigen Energieverbrauch ausgelegt ist. Als Smartphone App steht die Gear-Manager-App zur Verfügung, die nach der Installation das Koppeln per Assistent recht einfach macht. Zwischen Smartwatch und Smartphone werden dann Daten wie z.B. Mails, Facebook- oder WhatsApp Nachrichten aber auch Bewegungsdaten wie Schritte und Sprachbefehle synchronisiert. Das funktioniert wirklich hervorragend und schnell.

Samsung Gear S2

Ähnlich wie bei android wear Geräten ist auch ein Sprachassistent eingebaut, der per vordefiniertem Befehl zum Leben erweckt wird und die Fragen des Users beantwortet. Dabei ist die Gear S2 aber nur das verlängerte Mikrofon des Smartphones. Alle Abfragen finden auf Letzterem statt – trotz Wlan-Modul. Schade, dass es bisher noch kein Hersteller geschafft hat, autarke Abfragen z.B. zu Wetter oder Verkehrssituation über Wlan zu integrieren. Immerhin ist die Wlan-Funktion nicht ganz nutzlos. Mails und Benachrichtigungen werden zwischen Smartwatch und Smartphone synchronisiert, wenn beide Geräte im Wlan sind, auch wenn die Bluetooth-Verbindung abgerissen ist.

Die Connectivity wird schließlich durch ein NFC-Modul komplettiert, mit dem in naher Zukunft wohl auch das bargeldlose Zahlen per Smartwatch oder das Synchronisieren von Daten via Bump-Funktion möglich sein wird.

Preis/Leistung

Die Samsung Gear S2 Sport ist seit 9.10.2015 für den stolzen Preis von 349 Euro (z.B. auf amazon.de) verfügbar. Für die Classic-Variante zahlt der Käufer momentan 379 Euro (auf amazon.de). Damit rankt die Samsung Gear S2 im oberen Preissegment und lässt sich zwischen der Apple Watch und der LG Watch Urbane bzw. der LG G Watch R einsortieren. Für die gebotene Leistung und das ausgewogene Design der Smartwatch geht der üppige Preis einigermaßen in Ordnung. Außer einem eSIM-Modul sowie einem GPS-Empfänger hätte man hardwareseitig nicht viel besser machen können.

Das Betriebssystem Tizen hat einen riesigen Sprung gemacht und der Funktionsumfang kann sich wirklich sehen lassen, genauso wie die liebevoll designten Watchfaces. Abzuwarten bleibt natürlich, wie viele Apps von Drittanbietern in den Gear Appstore kommen, denn oftmals ist der Erfolg einer Smartwatch auch davon abhängig. Aus unserer Sicht hätte sich Samsung auch keine Feinde gemacht, hätten Sie die Gear S2 Sport für 300 Euro und die Gear S2 Classic für 350 Euro auf den Markt geworfen. Dann hätte man noch einen größeren Preis-USP gegenüber der Apple Watch geschaffen und hätte ein vergleichbar gutes Produkt zur LG Watch Urbane. So gibt es trotz toller Leistungsdaten ein wenig Abzug in der Preisbeurteilung.

Samsung Gear S2

 

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