Withings Activité

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* Preis wurde zuletzt am 26. Juni 2017 um 16:32 Uhr aktualisiert.


Typ Activité
Marke Withings

Technik und Funktionsumfang

2016 ist für Wearables das Jahr der Vielfalt. Smartwatches sind keine Spielereien für Nerds mehr. Fitness-Tracker tragen mittlerweile auch Manager, Mütter und Rentner. Was vor ein paar Jahren mit Geräten wie der Pebble Classic oder der LG G Watch angefangen hat, ist nun eine diversifizierte Branche, die sich in immer mehr Subkategorien aufsplittet. Dadurch fällt die Definition und Abgrenzung einer Smartwatch immer schwerer.

Mit der Withings Activité liegt uns eines dieser Wearables vor, deren Einordnung nicht ganz einfach ist. Optisch wirkt das Wearable wie eine konventionelle, minimalistisch moderne Armbanduhr. Dass unter dem Gehäuse smarte Funktionen stecken, verrät die Uhr erst auf den zweiten Blick.

Denn in der Withings Activité stecken Sensoren, die die Aktivitäten des Users tracken. Der Beschleunigungssensor nimmt Bewegungen auf, über einen Vibrationsmotor kann ein stiller Alarm eingestellt werden. Auf dem Analogdisplay der Withings Activité befindet sich außerdem ein Tacho, der den aktuellen Fortschritt angibt. Verbunden wird die analoge Smartwatch über Bluetooth Low Energy Standard.

 

Withings Activité Test

 

Verzichtet hat man auf Benachrichtigungsfunktionen, ein Mikrofon für Spracheingaben und einen Pulsmesser. Einstellungen können nicht direkt auf der Withings Activité vorgenommen werden, dazu benötigt man die entsprechende Companion App für sein Android Smartphone oder iPhone.

Die Konzentration aufs Wesentliche führt dazu, dass die Batterie der Withings Activité laut Herstellerangaben bis zu acht Monaten hält. Es handelt sich nicht um einen Akku sondern um eine Knopfzelle (CR2025), die manuell getauscht werden muss.

Funktionsseitig beherrscht die Withings Activité über den Beschleunigungssensor Aktivitätstracking wie Schrittzählung und erkennt automatisch wenn man nicht nur geht, sondern läuft. Das funktioniert ebenso beim Schwimmen. Bedenkenlos kann man die Smartwatch für Wassersportaktivitäten und unter der Dusche nutzen, dafür sorgt ein bis 50 Meter (5 ATM) wasserdichtes Gehäuse. Um die Trainingsmodi zu erweitern, bietet Withings eine Integration in die gängigen Trainings-Apps wie Runkeeper oder Runtastic an.

Auch nachts ist die Withings Activité ein zuverlässiger Begleiter. Sie analysiert den Schlaf ihres Users und wertet Schlafzyklen aus. Mithilfe eines stillen Alarms (Vibration) ist eine diskrete Weckfunktion integriert – auf Wunsch mit „Smart Wake Up“ Funktion. Das bedeutet, dass man ein Aufwach-Intervall (z.B. 30 Minuten) einstellen kann, in dem die Smartwatch dann den optimalen Weckzeitpunkt bestimmt. Die Uhr erkennt, wenn man sich in einer Leichtschlafphase befindet und nutzt diese Information für die Weckfunktion. Einzig und allein fluoreszierende Zeiger hätten wir uns gewünscht. Wer sich per „Smart Wake Up“ wecken lässt, möchte gern die genaue Weckzeit wissen, ohne dabei die Nachttischlampe anknipsen zu müssen.

Soviel zum Funktionsumfang der Withings Activité. Doch wie praktisch ist die Smartwatch im Alltag wirklich? Welche Funktionen halten, was sie versprechen und was hat uns in unserem Praxistest positiv wie negativ überrascht?

 

Withings Activité Test

 

Zuerst einmal ist die Withings Activité ein sehr unauffälliger Alltagsbegleiter. Mit einem Durchmesser von 36,3 und einer Dicke von 11,5 mm gehört die Smartwatch zu den kleineren Modellen auf dem Markt. Darüber hinaus wiegt sie nur 38 Gramm. In unserem Praxistest haben wir schnell festgestellt, dass wir die Uhr 24 Stunden täglich ohne Bedenken tragen können. Als Poolbesitzer ist mir das besonders positiv aufgefallen. Nicht nur die täglichen Bahnen, die ich gerne in meinem Schwimmbecken absolviere, auch das gelegentliche Untertauchen beider Arme um Schmutzpartikel aus dem Pool zu holen, übersteht die Withings Activité unbeschadet. Kein Wunder, bei einer Wasserdichtigkeit von 50 Metern könnte man mit der Smartwatch problemlos länger tauchen gehen. Auch habe ich mich schnell daran gewöhnt, nicht mehr wie bei meinen anderen Smartwatches daran denken zu müssen, das Gerät vor dem Duschen abzulegen.

Angenehm ist auch die automatische Aktivitätserkennung der Withings Activité. Ich muss nicht vorher in der Companion App einstellen, um welche Sportart es sich bei meiner Aktivität handelt, die Withings erkennt das sehr zuverlässig selbst und legt entsprechende Leistungsdaten in der App an.

Genauso reibungslos funktioniert das beim Schlaf-Tracking. Die Smartwatch liefert Informationen darüber, wann ich zu Bett gegangen bin, wie lange die Schlafdauer war und unterteilt diese in Leicht- und Tiefschlafphasen. Ich kann exakt ablesen, zu welchen Uhrzeiten ich mich in welcher Phase befunden habe. Auch wenn ich generell keine großen Probleme damit habe, morgens aufzustehen, empfinde ich die „Smart Wake Up“ Funktion der Withings Activité als angenehm. Nach den ersten Testtagen habe ich mein perfektes Weckfenster (45 Minuten) gefunden und werde in einer Leichtschlafphase von der Uhr per stillem Vibrationsalarm geweckt. Meine Partnerin, die später aufsteht, bekommt davon in der Regel nichts mit.

Schade ist hingegen, dass man in der Companion App den Messwert für den analogen Tacho auf dem Ziffernblatt nicht wechseln kann. Dieser zeigt den aktuellen Erreichungsgrad des Tagesschrittziels an. Mir persönlich wäre allerdings die Information, wie viele Kalorien ich verbrenne und wie nah ich an meinem Kalorienziel bin, deutlich wichtiger. Diese Information kann ich leider erst in der App einsehen.

Design und Verarbeitung

Withings setzt mit der Activité auf ein schlichtes, minimalistisch-modernes Design. Das Wearable gibt es in drei verschiedenen Ausführungen. Neben der Withings Activité Steel, die uns für unseren Praxistest vorliegt, gibt es die farbenfrohe Withings Activité Pop (Plastikgehäuse) und mit der Withings Activité Sapphire eine Premium-Version mit Lederarmband und Saphir-Schutzglas.

Während wir vorhin die unauffällige Bauart, Größe und das geringe Gewicht von nur 39 Gramm lobend erwähnt haben, ist das auch gleichzeitig einer der größten Kritikpunkte an der Withings Activité. Mit einem Durchmesser von 36,3 Millimetern ist die Smartwatch erheblich kleiner als z.B. die Samsung Gear S2 Classic. Wer sonst konventionelle Armbanduhren oder eine vollwertige Smartwatch gewohnt ist, wird die Withings Activité als zu klein geraten empfinden. Die Proportionen der Withings Activité sind auf Bildern schwer zu verdeutlichen, daher haben wir als Vergleichsobjekt ein 2-Euro-Stück dagegen gelegt. Unser Tipp: Haltet euch das 2-Euro-Stück an euer Handgelenk und erweitert den Durchmesser des 2-Euro-Stücks um etwa 3-4 Millimeter. Wenn ihr nur durchschnittlich große Männerhandgelenke habt werdet ihr feststellen, dass die Smartwatch einfach etwas klein geraten ist.

 

Withings Activité Test

 

Auch das Armband der Withings Activité kann diesen Eindruck nicht drehen. Ganz im Gegenteil, es handelt sich nicht um ein 20 oder 22 mm Armband, sondern um ein 18 mm Armband. Zum Vergleich: Die Frauen-Version der Pebble Time Round besitzt ebenfalls ein 18 mm Armband und ist ausschließlich für weibliche Handgelenke konzipiert. Hier hätten wir uns gewünscht, dass Withings sich an Pebble, Motorola, Asus und Co. ein Beispiel nimmt und die Activité in zwei unterschiedlichen Größen anbietet. Immerhin lassen sich die Armbänder durch einen Schnellverschluss zügig wechseln und gegen sämtliche konventionelle Armbänder tauschen.

Während der Einwand schwer zu akzeptieren ist, dass die Größe der Withings Activité Geschmackssache sein soll, geben wir im Grunddesign nach. Nicht jeder wird ein schlichtes Uhrendesign mögen und gerade von Smartwatches ist man aufwändig gestaltete Watchfaces mit zahlreichen Zusatzfunktionen gewohnt. Die Schlichtheit der Withings Activité hat aber durchaus seine Berechtigung und wird vor allem eine Käuferschicht ansprechen, die eine konventionelle Armbanduhr mit smarten Funktionen sucht und nicht gleich mit einer ganzheitlichen Smartwatch in die Vollen gehen möchten.

Die Verarbeitung der uns vorliegenden Withings Activité Steel ist hingegen nicht diskussionswürdig. Das polierte Edelstahlgehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck und setzt sich auch auf der Rückseite der Smartwatch fort. Das ist, wie man z.B. an der Samsung Gear S2 oder der Motorola Moto 360 2 sehen kann, keine Selbstverständlichkeit. Auf der Rückseite der Withings Activité Steel befindet sich lediglich ein kleiner Reset-Button, mit dem man die Smartwatch mit dem Smartphone koppeln kann.

 

Withings Activité Test

 

Das Ziffernblatt ist bei der Activité Steel und bei der Activité Pop mit einem kratzfesten Mineralglas ausgestattet. Ob es sich dabei um Normalglas (kommt z.B. bei Fensterscheiben zum Einsatz) oder um gehärtetes Mineralglas (auch als Gorillaglass bekannt) handelt, verrät der Hersteller leider nicht. Aufgrund der Dicke und der Wölbung des Mineralglases tippen wir allerdings auf Gorillaglass. Unseren Test hat die Withings Activté Steel zumindest ohne Kratzer bestanden. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann auch zur Withings Activité Sapphire greifen. Das Ziffernblatt wird hier von Saphirglas geschützt (wie z.B. bei der Apple Watch oder der Huawei Watch) und man erhält außerdem ein in der Schweiz gefertigtes Echtlederarmband. Wassersportaktivitäten sind mit dem Premium-Modell dann jedoch ausgeschlossen, da das Leder empfindlich auf Flüssigkeiten reagiert. Das Armband der Withings Activité Pop und Steel ist hingegen aus Silikon.

Kompatibilität und Companion App

Kommen wir zu den klaren Stärken der Withings Activité Steel. Die Companion App „Withings Mate“ steht sowohl für android Smartphones ab android 4.3 als auch für iPhones  ab iOS 7 zur Verfügung. Die Installation der Smartwatch ist ein Kinderspiel. Ein Assistent leitet den User durch den Verbindungsprozess und auf der Withings Activité muss man lediglich einmal den Reset-Button drücken und warten, bis die Uhr einmal vibriert. Ab diesem Zeitpunkt kann die Smartwatch mit dem Smartphone kommunizieren, tut das aber auch nicht permanent. Die verwendete Technik nennt sich Bluetooth Smart Ready und bewirkt, dass sich die Uhr nur dann mit dem Smartphone verbindet, wenn die App aufgerufen und Daten übertragen werden. Das hat zur Folge, dass die Withings Activité äußerst energieeffizient ist und eine Akkulaufzeit von bis zu acht Monaten ausweist.

Die Companion App „Withings Mate“ ist für uns die Überraschung des Produktes. Über eine blumenartige Grafik sieht man auf einen Blick den Fortschritt in bestimmten Bereichen. Diese lassen sich individuell bestimmen. Ebenso lässt sich das Dashboard individualisieren, Widgets können hinzugefügt und verschoben werden, sodass sich jeder seinen persönlichen Fitness-Monitor erstellen kann.

 

Withings Activité Test

 

Mithilfe der Timeline-Funktion werden die erhobenen Daten grafisch aufbereitet dargestellt. Beispielsweise schlüsselt die Schlafübersicht genau auf, wann man sich in welchen Schlafphasen befunden hat. Diese Werte können mit denen des Vortags oder der Vorwoche verglichen werden und so ist eine exakte Analyse der Schlafgewohnheiten möglich. Das funktioniert auch analog dazu mit Schritten oder Kalorien.

Eine nette, aber am Ende nutzlose Spielerei sind die Badges, die immer wieder in der Timeline erscheinen wenn man ein Ziel erreicht hat. Diese Info wird aber auch gleichzeitig in Textform auf dem Homescreen den Smartphones angezeigt. Mit Erinnerungsmeldungen kann man sich über die App auch an bestimmte wiederkehrende Prozesse wie Nahrungsaufnahme, Trinken, Sport etc. erinnern lassen.

Insgesamt sind wir wirklich begeistert von der toll aufgemachten, leicht zu bedienenden und durchdachten Companion App. Hier könnten sich andere Smartwatch Hersteller durchaus ein Beispiel nehmen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Bietet die Withings Activité als analoge Smartwatch nun genug für den Preis? Dazu müssen wir erstmal die Preise der verschiedenen Versionen aufschlüsseln: Die Withings Activité Steel, die uns für unseren Test vorliegt, kostet 169 Euro. Mit der Withings Activité Pop gibt es außerdem eine Einsteiger-Variante für 149 Euro. Dafür muss man aber auch auf das Edelstahlgehäuse verzichten und sich mit einem Hartplastik-Body zufriedengeben. Die Luxus-Variante (Withings Activité Sapphire) liegt hingegen bei 389 Euro.

Für uns hat die Withings Activité Steel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 20 Euro mehr bekommt man statt einem Plastik- ein Edelstahlgehäuse, das sowohl optisch als auch materialseitig viel hochwertiger wirkt und besser zum sehr schlichten, klassischen Design der Withings Smartwatches passt. 389 Euro für ein Saphirglas und ein in der Schweiz gefertigtes Lederarmband auszugeben, halten wir hingegen für etwas übertrieben. Das wäre aus unserer Sicht nur zu rechtfertigen, wenn es auch zusätzliche technische Features gäbe.

Bleiben wir also bei der für 169 Euro erhältlichen Withings Activité Steel. Für den Preis erhält man ordentliche Fitness-Tracker-Funktionen, die zwar aufgrund der fehlenden Technik (Pulsmesser, GPS) nicht mit Geräten von Fitbit (Surge) oder Garmin (vivoactive HR) mithalten können, dafür schaut die Smartwatch aber deutlich geschmackvoller aus. Bedenkt man, dass eine konventionelle Armbanduhr aus Edelstahl mit 169 Euro ein Schnäppchen wäre, fällt Kritik an dieser Stelle schwer. Trotzdem muss erwähnt werden, dass sich gerade Männer mit etwas größeren Handgelenken mit der Withings Activité keinen Gefallen tun. Schnell wirkt die Smartwatch winzig am Arm und ist trotz des stilvollen Designs kein Selbstläufer. Dafür eignet sich die Smartwatch umso mehr für zierlichere Damenhandgelenke und die Armbänder können getauscht werden. Withings selbst, bietet aktuell sieben Farbvarianten der Silikonarmbänder an.

 

Autor:
Withings Activité im Test

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* Preis wurde zuletzt am 26. Juni 2017 um 16:32 Uhr aktualisiert.

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