Smartwatches 2017: Welche neuen Modelle kommen?

veröffentlicht am 12. Januar 2017 in News und Updates, Specials von
Smartwatches 2017 - Welche neuen Modelle kommen?

Welche Smartwatches 2017 erscheinen, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst. Von Casio bis ZTE – wir haben alle neuen Smartwatches 2017.

Einer der beliebtesten Artikel auf smartwatch-im-praxistest.de war unser Special zu den 2016 erscheinenden Smartwatches. Zugegeben, durch die große Menge an neuen Geräten im letzten Jahr und die vielen Aktualisierungen des Artikels, wurde dieser am Ende sehr lang und recht unübersichtlich. 2017 kommen voraussichtlich nicht weniger Smartwatches auf den Markt, sodass wir dieses Mal den Artikel etwas übersichtlicher und mit einem Inhaltsverzeichnis gestaltet haben.

Wir bemühen uns, regelmäßig Updates zu posten und alle angekündigten Smartwatches 2017 hier aufzuführen. Außerdem fassen wir die Kerninformationen zu den einzelnen Smartwatches stichpunktartig zusammen und geben euch eine Ersteinschätzung. Ausführliche Informationen zu den neuen Smartwatches 2017 findet ihr dann jeweils in unseren Info-Artikeln, in denen alle bekannten Fakten zur entsprechenden Smartwatch aufgeführt sind.

Weitere Anmerkung in eigener Sache: Die Zusammenstellung von Informationen zu den kommenden Smartwatches 2017 ist mit viel Rechercheaufwand verbunden. Wir würden uns natürlich freuen, wenn ihr das kleine aber feine Redaktionsteam von smartwatch-im-praxistest.de auf einem der folgenden Wege unterstützt: Ganz besonders freuen wir uns über eine Spende per Paypal.

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Mit dem heutigen Inhalt erhaltet ihr unter anderem Infos zur neuen Casio Outdoor Smartwatch WSD-F20, zur New Balance Laufuhr RunIQ, zur Misfit Vapor sowie zu den beiden neuen Google Smartwatches und der ersten Smartwatch des chinesischen Anbieters ZTE.



Smartwatches 2017: Inhaltsverzeichnis


 

New Balance RunIQ: Smartwatch für Läufer mit android wear 2.0

Smartwatches 2017 New Balance RunIQ

 

Release-Date: Die New Balance RunIQ ist für Anfang Februar 2017 angesetzt. Wir lehnen uns aber mal aus dem Fenster und glauben, dass der Termin nicht ganz gehalten wird. Unser Schätzung: 1. Quartal 2017. Die Smartwatch ist voraussichtlich in einem matten Schwarz mit schwarzem Silikonarmband für 375 Euro erhältlich. Vorbestellung: Amazon.de | New Balance Website

Die Fakten: Die New Balance RunIQ läuft mit android wear (2.0), verfügt aber zusätzlich über exklusive Running-Features. Das AMOLED-Display ist 1,39 Zoll groß (vergleichbar mit Moto 360 2 oder LG Watch Urbane 2nd Edition 3G), unter der Haube steckt ein Intel Prozessor und 4 GB Flash-Speicher. In Sachen Sensorik ist alles verbaut, was für Sport- und Fitness-Tracking relevant ist. Besonders hervorzuheben ist das GPS-Modul, mit dem sich Läufe auf Kartenbasis tracken lassen. Außerdem: Musik auf der New Balance RunIQ speichern und offline abspielen; Herzfrequenzmesser auf der Gehäuseunterseite; Rundenbasiertes Training per Knopfdruck; Akkulaufzeit von ca. 24 Stunden (ohne GPS) und 5 Stunden (mit GPS); 50 Meter wasserdicht.

Was uns gefällt: New Balance ist eine Läufermarke, daher ist es nur konsequent, dass die New Balance RunIQ Spezial-Funktionen für Läufer bietet. Neben der Nutzung des GPS-Moduls für Strecken-Tracking, ist auch die Integration der von New Balance aufgekauften Fitness-App Strava vielversprechend. Mit 50 Meter Wasserdichte ist die Smartwatch auch was für Schwimmer. Erfreulich ist auch, dass die Smartwatch mit android wear 2.0 laufen soll und damit auch viele nützliche Alltagsfunktionen bietet.

Was ihr wissen solltet: Ein Schmuckstück ist die New Balance RunIQ nicht. Das Gehäuse ist nicht aus Edelstahl, sondern Hartplastik, das matte Schwarz könnte schnell langweilig wirken. Ob sich der englische Sportartikelhersteller einen Gefallen damit getan hat, statt eines Snapdragon Wear 2100 einen Intel-Chip zu verwenden, ist ebenso fraglich. Das hat schon bei der Fossil Q Founder zu Performance-Einbußen geführt. Die RunIQ besitzt darüber hinaus zwar keinen Flat-Tire, aber auch keinen Helligkeitssensor.

Weiterführende Infos: “New Balance RunIQ: Alle Infos und Ersteinschätzung zur Laufuhr mit AW

 


 

Blocks Smartwatch: Modulare Smartwatch mit interessanten Features

Modulare Blocks Smartwatch kaufen oder warten? (Meinung)

 

Release-Date: Nach etlichen Verzögerungen soll die Blocks Smartwatch nun im Februar 2017 endlich an die Vorbesteller ausgeliefert werden. Die über Kickstarter finanzierte Smartwatch mit modularen Gliedern startet bei 330 US-Dollar. Vorbestellung: Blocks Website




Die Fakten: Bei der Blocks Smartwatch handelt es sich um eine modulare Uhr, bei der man die Glieder des Armbandes tauschen und so die Funktionen der Uhr individualisieren kann. Zum Verkaufsstart wird es ein Akku-Modul, einen Pulsmesser, ein GPS-Modul, ein Adventure-Modul (Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur), eine Taschenlampe und einen selbstprogrammierbaren Button geben. Die Blocks läuft mit android Marshmallow, unter dem Gehäuse arbeitet ein Snapdragon Wear 2100 mit 4 GB Flash-Speicher und 512 MB RAM. Der Bildschirm ist ein AMOLED-Display mit 400 x 400 Pixeln Auflösung und einer Größe von 1,39 Zoll (vergleichbar mit Samsung Gear S2). Außerdem: Weitere Module in Planung; Konnektivität via Bluetooth 4.1 und WIFI; 300 mAh Akku; Mikrofon; Edelstahlgehäuse.

Was uns gefällt: Die Idee einer modularen Smartwatch ist durchaus interessant. Gerade weil die Module einzelne Glieder des Armbandes sind und daher keinen extra Platz in Anspruch nehmen. Die bisher bestellbaren Module sind an und für sich nichts besonderes, andere Smartwatches haben diese Funktionen bereits im Gehäuse integriert. Trotzdem sind wir gespannt, mit welchen Modulen uns die Entwickler-Community nach Marktstart überrascht. Darüber hinaus ist die Blocks Smartwatch mit einen hervorragenden Display und dem derzeit leistungsfähigsten Smartwatch-Prozessor (Snapdragon Wear 2100) ausgestattet. Auch die Optik ist ansprechend.

Was ihr wissen solltet: Die Blocks Smartwatch läuft auf android Marshmallow Basis, also nicht mit android wear. Blocks hat darauf ein eigenes Betriebssystem gebaut, das auf den ersten Videos sehr benutzerfreundlich aussieht, sich aber in der Praxis erst einmal bewähren muss. Außerdem sind die Glieder des Armbandes nicht wie das Gehäuse aus Edelstahl, sondern aus Polycarbonat (Kunststoff).

Weiterführende Infos: “Modulare Blocks Smartwatch kaufen oder warten? (Meinung)


 

Garmin Fenix 5: High-End Outdoor Smartwatch in drei Größen

smartwatches_2017_garmin_fenix_5

Release-Date: Die auf der CES 2017 in Las Vegas vorgestellte Garmin Fenix 5 Reihe soll im ersten Quartal 2017 auf den Markt kommen. Der Preis der Garmin Fenix 5s liegt bei 599 Euro, die Fenix 5 kostet ebenfalls 599 Euro und die Fenix 5X liegt bei 899 Euro. Vorbestellung: Amazon.de | Garmin Website

Die Fakten: Die Garmin Fenix 5 Reihe setzt neue Maßstäbe im Outdoor-Bereich. Sie ist mit Garmins eigenem Betriebssystem ausgestattet, besitzt ein 1,1 bzw. 1,2 Zoll großes Chroma-Farbdisplay, die Lünette und der Unterboden der Smartwatch ist nun aus Edelstahl und die Armbänder lassen sich per Schnellverschluss tauschen. Die Smartwatch ist in den Größen 42 mm (Fenix 5s), 47 mm (Fenix 5) und 51 mm (Fenix 5X) erhältlich und die Modelle variieren optisch. Erwartungsgemäß sind alle wichtigen Sensoren für den Outdoor-Bereich (GPS, GLONASS, Bewegungssensor, Barometer, Kompass etc.) an Bord und die Uhr ist 100 Meter wasserdicht. Die Garmin Fenix 5X kommt mit routingfähigen Farbkarten. Außerdem: Diverse Trainingsmodi; Smart Notifications; Akkulaufzeiten von 9-12 Tagen (ohne GPS).

Was uns gefällt: Die Fenix 5s ist endlich in einer Größe (42 mm) verfügbar, die auch für Frauen interessant sein könnte. Darüber hinaus hat Garmin der Fenix 5 Reihe 11 neue Features verpasst, unter anderem eine Strava-Integration, eine verbesserte Menüführung und (noch) mehr Analysemöglichkeiten. Unsere Lieblingsfunktion ist allerdings “Roundtrip Routing” (nur bei Fenix 5X), mit dem man sich automatisch eine Lauf- oder Radroute basierend auf einer Kilometerangabe erstellen lassen kann.

Was ihr wissen solltet: Die Garmin Fenix 5 Smartwatches richten sich hauptsächlich an Outdoor-Sportler. Die Uhr wiegt nicht gerade wenig und zwei der drei Versionen sind mit 47 und 51 mm ganz schöne Klopper. Das Garmin Interface und die dazugehörige App (Connect IQ) sind zwar unglaublich detailliert und lassen in Sachen Analyse keine Wünsche offen, doch dauert es eine Weile, bis man sich mit dem System zurechtfindet und die fünf Hardwarebuttons zielsicher bedienen kann.

Weiterführende Infos: “Garmin Fenix 5: Alle Infos und Ersteinschätzung zur Premium-Uhr

 


 

LG Watch Sport & LG Watch Style (ehemals Google Smartwatches)

Smartwatches 2017 Google Smartwatch Swordfish Angelfish

 

Release-Date: Die LG Watch Sport und die LG Watch Style werden im Zuge der Präsentation von android wear 2.0 am 9. Februar 2017 offiziell vorgestellt. Einen Tag später, also am 10. Februar sollen sie in den amerikanischen Handel kommen, in Europa wird man die Smartwatches voraussichtlich Anfang März 2017 kaufen können.




Die Fakten: Die ehemals als “Swordfish” und “Angelfish” bekannten Smartwatches, sollten eigentlich von Google selbst produziert werden. Nun wurde doch bekannt, dass LG die Produktion der Smartwatches übernimmt. Die LG Watch Sport wird LGs neues Smartwatch-Flaggschiff. Die Uhr soll über ein 1,39 Zoll großes P-OLED Display verfügen mit einer Auflösung von 480 x 480 Pixeln. Die LG Watch Sport ist gespickt mit Sensorik: GPS, LTE-Modul, Herzfrequenzmesser, NFC und natürlich allen relevanten Bewegungssensoren. Die Akkukapazität soll 430 mAh betragen und die Uhr ist 14,2 mm dick. Die “kleine Schwester” LG Watch Style wird eine schlankere, abgespeckte Variante. 1,2 Zoll Display, 240 mAh Akku, kein GPS, Pulsmesser, LTE und NFC. Dafür austauschbare Uhrenarmbänder und mehr Farbauswahl (Titan, Silber, Roségold). Außerdem: Beide Smartwatches sollen mit einer digitalen Krone, ähnlich die der Apple Watch, ausgestattet sein. Sie dient zur Bedienung des Betriebssystems.

Was uns gefällt: Eigentlich hat es uns ganz gut gefallen, dass Google mit den Projekten “Swordfish” und “Angelfish” einen Alleingang im Smartwatch Markt wagen möchte. Daraus hätten sich neue Möglichkeiten ergeben, vor allem im Bereich der Individualisierung der Hardware. Dass LG nun als Produktionspartner an Bord ist, macht diese Möglichkeiten glücklicherweise nicht zunichte. Wie man an der geplanten digitalen Krone sieht, versucht Google Innovationen in die eigenen Smartwatches zu integrieren. Wir sind natürlich gespannt, wie das Bedienkonzept zusammen mit android wear 2.0 dann aussehen wird.

Was ihr wissen solltet: Laut dem ersten und einzigen Render-Bild, das recht nah am finalen Design der LG Watch Sport und Watch Style sein soll, vermuten wir kein Design-Highlight. Die beiden Uhren wirken recht universell, das könnte aber auch schnell langweilig aussehen. Dass eine ansprechende Optik jedoch die halbe Miete ist, hat beispielsweise Tag Heuer mit der Tag Heuer Connected (Praxistest) bewiesen.

Weiterführende Infos: “LG Watch Sport und LG Watch Style: Alle Infos zu den Google Smartwatches


 

Swarovski Damen-Smartwatch mit android wear

Smartwatches 2017 Swarovski Smartwatch

 

Release-Date: Obwohl wir quasi noch nichts über die Swarovski Smartwatch wissen, ist das Release-Datum bereits vom Hersteller kommuniziert worden: März 2017. Die intelligente Uhr soll auf der Luxusuhrenmesse Baselword 2017 vorgestellt werden, die vom 23. bis 30. März 2017 läuft.

Was wir bisher wissen: Swarovski hat ein Promo-Video für seine Smartwatch veröffentlicht, aus dem folgende Informationen hervorgehen: Die Smartwatch ist ausschließlich für Damen konzipiert. Sie läuft mit android wear 2.0 und unter der Haube steckt ein Qualcomm Snapdragon Wear 2100.

Weiterführende Infos: Folgen, wenn mehr über die Smartwatch bekannt ist.


Casio WSD-F20: Sinnvoll weiterentwickelte android wear 2.0 Outdoor Smartwatch

Casio WSD-F20: Alle Infos und Ersteinschätzung zur GPS-Smartwatch

Release-Date: Die Casio WSD-F20 Smart Outoor Watch ist der Nachfolger der WSD-F10 (Praxistest) und soll am 21. April 2017 veröffentlicht werden, wie auf der CES in Las Vegas bekannt wurde. Sie wird in zwei Farbvarianten (Schwarz und Orange/Schwarz) verfügbar sein und voraussichtlich bei 499 Euro liegen. Vorbestellung: Amazon.de | Casio Website

Die Fakten: Die Casio WSD-F20 läuft mit android wear 2.0, verfügt aber zusätzlich über Features für den Outdoor-Bereich, wie z.B. Farbkarten (Open Streetmap + Mapbox) mit verschiedenen Geländeoptionen (Berge, Flüsse etc.), GPS-Navigation und eine Location Memory Funktion, mit der eigene Wegpunkte getaggt werden können. Streckenaufzeichnungen und Schnee-Modus gehören ebenfalls zum Leistungsumfang. Das patentierte Dual-Layer-Display vom Vorgänger (WSD-F10) ist ebenfalls wieder an Bord und verlängert die Laufzeit der Uhr. Außerdem: 50 Meter Wasserdichte; Gehäuse nach Militärstandard MIL-STD-810 getestet; Casio Toolbox; Watchfaces mit Standort; Mikrofon; Vibrationsmotor; Bluetooth 4.1 LE; WIFI.

Was uns gefällt: Casio nimmt seinen Kritikern mit dem GPS-Modul und den dazugehörigen neuen Features ganz schön den Wind aus den Segeln. Die WSD-F10 wurde aufgrund des fehlenden Standort-Moduls in Test (zum Praxistest) abgewertet. Die umfangreichen Karten- und Navigationsfunktionen hören sich vielversprechend an und Casio hat mit der abgesetzten Lünette und dem sportlicheren Design der WSD-F20 den etwas plumpen Look des Vorgängers aufpoliert. Im Gegensatz zur reinen Outdoor-Smartwatch Fenix 5X kann die Casio dank android wear 2.0 auch als nützlicher Alltagsbegleiter fungieren.

Was ihr wissen solltet: Noch immer besitzt das Display der Casio WSD-F20 einen Flat Tire (schwarzer Balken am unteren Bildschirmrand). Doch wie schon beim Vorgänger ist dort kein Umgebungslichtsensor verbaut. Scheinbar braucht Casio den Platz für die vielen Sensoren, schön ist das vor allem beim Anblick der Watchfaces allerdings nicht. Mit 15,7 mm Dicke trägt man die Outdoor Smartwatch gezwungenermaßen über dem Hemd oder Pullover – sofern man so mutig ist und die Uhr im Alltag umlegt. Immerhin macht’s android wear 2.0 möglich.

Weiterführende Infos: “Casio WSD-F20: Alle Infos und Ersteinschätzung zur GPS-Smartwatch

 


 

Tag Heuer Connected (2. Generation): Die Größe macht’s!

Tag Heuer Connected 2. Generation

 

Release-Date: Die 2. Generation der Tag Heuer Connected Smartwatch soll im Mai 2017 erscheinen. Tag Heuer wollte laut Aussagen von Jean-Claude Biver (CEO) den Launch von android wear 2.0 abwarten. Die Smartwatch wird es in verschiedenen Farben, einer Damengröße (kleiner als das bisherige Modell) und einer größeren Variante geben. Der Preis liegt voraussichtlich bei ca. 1.350 Euro. Eine Vorbestellung ist derzeit noch nicht möglich.

Die Fakten: Die Tag Heuer Connected (2. Generation) wird technisch überarbeitet erscheinen. Neben einem GPS-Modul, soll auch ein leistungsstärkerer Akku, ein schnellerer (Intel) Prozessor sowie ein besseres Display verbaut werden. Außerdem unterstützt das Wearable NFC. Die konkreten technischen Details sind leider noch nicht bekannt. Softwareseitig läuft die Tag Heuer Connected der 2. Generation mit android wear 2.0.

Was uns gefällt: Die Range an Tag Heuer Connected Smartwatch (Praxistest der 1. Generation) war bisher recht eindimensional. Neben einer Titan-Version, gab es eine Roségoldene Special-Edition, die aber für Normalsterbliche nicht erschwinglich war. Mit der 2. Generation kommen neue Gehäusefarben und -größen ins Spiel. Wir sind gespannt auf den Look der Damen-Version. Die Ankündigung von Jean-Claude Biver, es gäbe eine noch größere Version als die 1. Generation, bringt uns allerdings etwas ins Grübeln. Die Tag Heuer Connected gehört nicht gerade zu den kleinen Smartwatches. Technische Weiterentwicklungen wie GPS oder ein (noch) besseres Display hören sich allerdings gut an.

Was ihr wissen solltet: Die Tag Heuer Connected der 2. Generation ist und bleibt eine Luxus-Smartwatch. Mit einem Einstiegspreis von 1.350 Euro wird sie wohl bei vielen Smartwatch-Interessenten durch das Raster fallen. Hier wird eher die Zielgruppe der Uhrenliebhaber angesprochen, die sich nach Ablauf der Garantie der Tag Heuer Connected das Werk gegen ein Tag Heuer Carrera Werk tauschen lassen können – natürlich gegen Aufpreis (ca. 1.350 Euro).

Weiterführende Infos: Folgen, wenn mehr über die Smartwatch bekannt ist.


Misfit Vapor: Gewagte Eigenkreation mit Fitness-Fokus

Smartwatches 2017 Misfit Vapor

 

Release-Date: Die Misfit Vapor ist für Sommer 2017 angesetzt. Da das selbst entwickelte Betriebssystem noch auf einem recht frühen Stand bei der Erstpräsentation auf der CES in Las Vegas war, könnte sich der Release-Termin aber auch auf Spätsommer/Herbst 2017 verschieben. Die Smartwatch wird bei ca. 200 Euro liegen. Vorbestellung (im Laufe des Jahres): Amazon.de | Misfit Website

Die Fakten: Mit der Vapor bringt das von Fossil aufgekaufte Unternehmen Misfit seine erste vollwertige Smartwatch. Sie misst 44 mm (zum Vergleich: Moto 360 2 Herren-Version 46 mm) und weist ein 1,39 Zoll großes AMOLED-Display mit 326 DPI auf. Ein Highlight des selbst programmierten Betriebssystems wird die digitale Lünette, die über den Touchscreen bedient wird. Die Misfit Vapor ist mit einem Snapdragon Wear 2100 ausgestattet, besitzt ein GPS-Modul und ist 50 Meter wasserdicht. Außerdem: Akkulaufzeit von 2 Tagen; Gehäuse aus Edelstahl in zwei Farbvarianten (Schwarz & Roségold); eigenes Armbandsystem; Tizen-ähnliches OS; Herzfrequenzmesser; Fitness-Sensoren; auch mit Windows-Phones kompatibel.

Was uns gefällt: Vor allem das Preis-Leistung-Verhältnis der Misfit Vapor. Die Smartwatch wird voraussichtlich nur 200 Euro kosten, kann aber Feature-seitig mit den Big Playern mithalten. GPS, Pulsmesser, AMOLED-Display, ansprechende Optik, viele Sport-Funktionen – das klingt erstmal nicht schlecht. Die Misfit Vapor wird außerdem eine der wenigen vollwertigen Smartwatches sein, die mit Windows Phones kompatibel sind.

Was ihr wissen solltet: Leider ist noch nicht besonders viel vom selbst entwickelten Betriebssystem der Misfit Vapor bekannt. In den ersten Hands-Ons von der CES in Las Vegas kann man nicht viel mehr als einen Demo-Modus sehen. Immerhin wird dort schon die digitale Lünette und die an Samsungs Tizen-Betriebssystem angelehnte Benutzeroberfläche ansatzweise demonstriert. Doch wie durchdacht, Feature-reich und performant das OS wirklich sein wird, ist derzeit noch weitgehend offen.

Weiterführende Infos: “Misfit Vapor: Alle Infos und Ersteinschätzung zur vollwertigen Smartwatch

 


 

ZTE Smartwatch: Nächste Chinesen-Smartwatch mit android wear

Smartwatches 2017 ZTE Smartwatch

Release-Date: Eine neue Smartwatch vom chinesischen Hersteller ZTE soll im Laufe des Jahres 2017 erscheinen. Es ist nicht die erste intelligente Uhr, 2016 wurde bereits die ZTE Axon veröffentlicht (siehe Abbildung oben). Da es bisher kaum Infos zur ZTE Smartwatch gibt, gehen wir von einem Release nicht vor Sommer 2017 aus.

Was wir bisher wissen: Reichlich wenig. Weder das Design der 2. ZTE Smartwatch ist bekannt, noch die Specs. Wir wissen, dass die Smartwatch mit android wear 2.0 laufen soll und voraussichtlich ein LTE-Modul besitzt. Außerdem soll der chinesische Hersteller bei der Entwicklung besonders viel Wert auf die Akkulaufzeit legen, das hat CEO Cheng bereits in einem Interview gesagt.

Weiterführende Infos: Folgen, wenn mehr über die Smartwatch bekannt ist.


 

HTC Smartwatch in Zusammenarbeit mit Under Armour

Smartwatches 2017 HTC Halfbeak

 

Release-Date: Gerüchte um die erste Smartwatch von HTC halten sich seit ca. April 2016 hartnäckig. Mit dem Leak des Bildes oben, wurde die Gerüchteküche erneut angeheizt. Die als “Halfbreak” betitelte Smartwatch soll im Laufe des Jahres 2017 erscheinen.

Was wir bisher wissen: Glaubwürdige Infos über die HTC Smartwatch sind wirklich schwer zu bekommen. Wir gehen davon aus, dass sie mit android wear 2.0 läuft und in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Sportartikelhersteller Under Armour entsteht. Gerüchte besagen außerdem, dass die Smartwatch rund ist und eine Auflösung von 360 x 360 Pixel hat.

Weiterführende Infos: Folgen, wenn mehr über die Smartwatch bekannt ist.

 

Nachlese: Smartwatches 2016 – Welche neuen Modelle auf den Markt kamen

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Florian Müller

Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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