TicWatch 2 könnte interessanteste Smartwatch 2016 werden

veröffentlicht am 25. Juli 2016 in News und Updates von
TicWatch 2 könnte interessanteste Smartwatch 2016 werden

Morgen startet die Kickstarter Kampagne für die TicWatch 2. Wir haben bereits heute deutschlandexklusiv alle bekannten Infos für euch zusammengefasst.

In der Masse chinesischer Billig- und Replika-Smartwatches gehen schnell die Modelle unter, die ernstzunehmende Player auf dem globalen Wearable Markt werden können. Während sich Hersteller wie Huawei und Xiaomi bereits im Smartphone-Bereich und bei den Fitness-Trackern einen Namen gemacht haben, gibt es bisher außer der Huawei Watch noch keine renommierte chinesische Smartwatch, die für ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis steht.

Das könnte sich mit der TicWatch 2 durchaus ändern. Das chinesische Unternehmen Mobvoi, das bisher für die Entwicklung von Sprachassistenzsystemen für den asiatischen Markt bekannt war, startet morgen eine Kickstarter Kampagne zur Finanzierung der TicWatch 2. Doch was verbirgt sich hinter der asiatischen Smartwatch? Die technischen Details lesen sich auf jeden Fall, als könnte man eine ernstzunehmende Konkurrenz für die etablierten Hersteller erwarten.

Die TicWatch 2 soll mit einem 400 x 400 Pixel großem OLED Display ausgestattet sein, das mit 287 ppi auflöst. Die Kollegen von wareable.com hatten bereits die Gelegenheit, einen ersten Prototypen zu begutachten und waren von der Brillanz und Helligkeit des Displays schwer angetan.




Für den chinesischen Markt wird die TicWatch 2 mit eSIM-Modul erscheinen. In anderen Ländern müssen die User wohl auf ein Mobilfunk-Modul verzichten. Dafür dürfen sich vor allem Sportler auf ein GPS-Modul und ein Herzfrequenzmesser freuen. Laut wareable.com wurde in der TicWatch 2 der gleiche Pulssensor wie in der Apple Watch verbaut, was bedeuten würde, dass keine automatische, kontinuierliche Messung möglich ist. Stattdessen wird man die Messung manuell anstoßen müssen.

Softwareseitig läuft die TicWatch 2 mit dem so genannten “TicWear OS”. Das Betriebssystem erinnert sehr stark an Tizen OS, das in der Samsung Gear S2 verbaut ist. Die Smartwatch ist mit einer 300 mAh großen Batterie ausgestattet, die ca. einen Tag Akkulaufzeit bringt.

Das Gehäuse der TicWatch 2 ist aus gebürstetem Edelstahl. Auf ersten Bildern wirkt die Smartwatch elegant und vor allem relativ schmal. Die Rückseite der intelligenten Uhr scheint allerdings aus Hartplastik zu sein und nicht wie bei der Huawei Watch aus einem durchgängigen Edelstahl-Body. Eine Krone rundet das Design der TicWatch 2 ab.

 

TicWatch 2 Killer-Feature: Tickle Strip

TicWatch 2 könnte interessanteste Smartwatch 2016 werden

Mobvoi hat verstanden, dass es ein Killer-Feature braucht, um sich von der massiven Smartwatch Konkurrenz abzuheben. Das hat bereits bei Samsung mit der digitalen Drehlünette exzellent funktioniert. Das Killer-Feature der TicWatch 2 heißt Tickle Strip.

Am rechten Rand der Smartwatch befindet sich eine touch-sensible Fläche (optisch kaum erkennbar), über die man in Menüs scrollen kann. Um runterzuscrollen legt man den Zeigefinger der rechten Hand einfach am oberen Ende des Tickle Strips an und fährt auf der Edelstahlfläche nach unten. Umgekehrt funktioniert das auch um nach oben zu scrollen.

Dieses Video von Techchrunch verdeutlicht das Feature:

 

Darüber hinaus erklärt der Mobvoi Produktmanager im Video weitere interessante Funktionen der Smartwatch. Der Sprachassistent erinnert nicht nur sehr stark an android wear und “OK Google”, für die TicWatch 2 wurde die Programmierbasis von “OK Google” genutzt. Der Google Sprachassistent ist nämlich Open Source und kann im Grunde mit dem entsprechenden Know-how in sämtliche Devices integriert werden.

Auch Gestensteuerung beherrscht die TicWatch 2. Mit einer schnellen Handgelenkdrehung springt man von Nachricht zu Nachricht und kann ebenfalls Menüs scrollen. Auch diese Funktion ist identisch zu android wear. Man könnte also behaupten, Mobvoi hat sich das beste aus beiden Welten (Samsungs Tizen und Googles android wear) herausgepickt.

In wieweit Drittanbieter wie z.B. Taxiunternehmen, Lieferdienste etc. ihre Schnittstellen für die TicWatch 2 öffnen ist, außerhalb von China, noch völlig unklar. Innerhalb der chinesischen Landesgrenzen, wo auch die Mobilfunkverbindung der Smartwatch funktioniert, sind bereits über 70 Anbieter verfügbar, um verschiedenste Services abzurufen.

Interessant sieht auch die Notification-Funktion aus, die inhaltlich ein wenig der Pebble Timeline nachempfunden ist. Eingehende Benachrichtigungen werden nicht wie bei android wear einfach nur angezeigt und sind nach dem Wegwischen auf der Smartwatch verschwunden. Vielmehr gibt es ein Archiv, in dem alle Nachrichten chronologisch gespeichert werden. Auch Termine, die man über die TicWatch 2 oder das verbundene Smartphone erstellt, werden in dieses Archiv eingefügt. So hat man auch ohne Smartphone immer seine Notifications parat.

 

Das beste Kaufargument: Der Preis

TicWatch 2 könnte interessanteste Smartwatch 2016 werden

Copyright: wareable.com




Technisch wirkt die TicWatch 2 auf den ersten Bildern und Videos durchaus vergleichbar mit android wear Smartwatches wie der Moto 360 2, der Asus Zenwatch 2 oder der LG Watch Urbane 2nd Edition 3G. Auch vor der Apple Watch muss sich die chinesische Smartwatch nicht verstecken.

Doch was neben dem Tickle Strap Killer-Feature ein echtes Kaufargument wird, ist der unglaublich günstige Preis, der gerade im Internet durch die Tech-Portale schwirrt. Hier wird von einem Kickstarter Early Bird Angebot von 100 US-Dollar gesprochen.

Voraussichtlich wird das Early Bird Angebot auf eine nicht allzu hohe Anzahl an Geräten beschränkt sein, aber selbst wenn die Smartwatch nach erfolgreich finanzierter Kickstarter Kampagne im Handel 150 Dollar kosten sollte, ist das immer noch ein wahnsinnig günstiger Preis für eine vollwertige Smartwatch mit Edelstahlgehäuse, innovativen Funktionen und einem android wear/Tizen Hybrid-Betriebssystem.

Da die TicWatch 2 durch das periphere Betriebssystem sowohl mit android Smartphones, als auch mit iPhones läuft, ist die Smartwatch für beide Benutzergruppen interessant.

Die Kickstarter Kampagne für die TicWatch 2 startet morgen. Dann wissen wir vielleicht auch schon mehr darüber, was für ein Prozessor unter dem Gehäuse der Smartwatch werkelt und mit wie viel RAM und Flash-Speicher die intelligente Uhr ausgestattet ist.

Sobald die Kampagne online ist, ergänzen wir diesen Artikel um alle fehlenden Infos.

 

Update: TicWatch 2 Kickstarter Kampagne online

Wie bereits weiter oben angekündigt, ist heute die Kickstarter Kampagne für die TicWatch 2 gestartet. Folgende Infos sind dadurch neu hinzugekommen:

  • Prozessor: MTK MT2601 mit 1,2 Ghz Dual Core
  • RAM: 512 MB
  • Connectivity: Bluetooth 4.1, wifi, 4G
  • GPS und GLONASS (europäischer Standard)
  • Wireless Charging (ca. 90 Minuten Ladezeit)
  • Nicht wasserdicht (IP65 Zertifizierung)

Darüber hinaus geben die Entwickler auf der Kickstarter Seite an, dass die Smartwatch kompatibel mit android wear Apps ist. Das wäre ein weiteres Kaufargument, denn dann könnten die User einfach auf die große Anzahl an Google Apps zurückgreifen.

Auf das Killer-Feature “Tickle Strap” wird auch noch mal genauer eingegangen. So ist nicht nur das Scrollen möglich, sondern auch das Bestätigen von Befehlen, durch einen Touch auf das Tickle Stap.

Vorinstallierte Apps der TicWatch 2 sollen folgende sein:

  • Telefon
  • Nachrichten
  • Kalender
  • Health
  • Fitness
  • Wetter
  • Rechner
  • Stoppuhr
  • Timer
  • Aufnahmegerät
  • Wecker
  • Sprachassistent
  • Musik
  • Find My Phone

Wie bereits vermutet, kann bzw. konnte man sich die TicWatch 2 zu einem Early Bird Preis von 99 US-Dollar sichern. Leider ist dieses Angebot bereits vergriffen. Nun ist die Smartwatch über Kickstarter für 129 US-Dollar verfügbar. Es sind aber nur noch 86 Stück übrig (Stand 26.07., 15:43 Uhr). Mobvoi gibt den Auslieferungstermin für die TicWatch 2 für September/Oktober 2016 an.

Alle Infos zur TicWatch 2 findet ihr auf der Kickstarter Kamagnenseite.

(via wareable.com)

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Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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