TomTom Touch Cardio: Infos und Ersteinschätzung zum Budget-Tracker

veröffentlicht am 14. Februar 2017 in News und Updates von
TomTom Touch Cardio: Alle Infos und Ersteinschätzung zum 100 Euro Tracker

Mit dem TomTom Touch Cardio kommt ein Fitness-Tracker auf den Markt, der preislich unterhalb und technisch auf der Höhe der Konkurrenz liegt. Wir haben alle Infos und eine Ersteinschätzung für euch.

Zugegeben, die niederländische Marke TomTom fliegt bei uns etwas unter dem Radar. Bisher haben wir uns vor allem auf die Fitness-Tracker von Garmin, Fitbit und Polar gestürzt und TomTom etwas außen vor gelassen. Mit unserem Info-Artikel zum TomTom Touch Cardio wollen wir nachholen, was wir bisher versäumt haben.

Der TomTom Touch Cardio ist nämlich ein durchaus interessantes Wearable für Fitness-Tracker-Neulinge, die nicht auf einen Herzfrequenzmesser und eine detaillierte Fitness-App verzichten möchten. Mit knapp 100 Euro wird das Gerät außerdem weniger kosten als die Konkurrenz von Fitbit (Fitbit Charge 2), Garmin (vivosmart HR) oder Polar (A360).

Vielen dürfte TomTom vor allem als Hersteller von Navigationsgeräten bekannt sein. Bevor das Navi quasi zur Standard-Ausstattung eines jeden Neuwagens gehörte, war der niederländische Hersteller in vielen PKW vertreten. Doch parallel stampfte das Unternehmen bereits vor einigen Jahren eine eigene Wearables-Abteilung aus dem Boden und entwickelt seither Fitness-Tracker und Sportuhren.

Die TomTom Touch Cardio basiert weitgehend auf der im Herbst 2016 vorgestellten TomTom Touch. Während der TomTom Touch allerdings auch Analysen der Körperzusammensetzung (Körperfettanteil, Muskelmasse etc.) durchführt und deshalb etwas teurer ist (149 Euro), dient der TomTom Touch Cardio als Einsteigermodell. Wir haben alle Infos zum im März erscheinenden Fitness-Tracker gesammelt und nehmen eine Ersteinschätzung vor.



TomTom Touch Cardio: Technik und Funktionsumfang

TomTom Touch Cardio: Alle Infos und Ersteinschätzung zum 100 Euro Tracker

Der TomTom Touch Cardio wird, wie auch der “große Bruder” TomTom Touch, über einen Touchscreen bedient. Das langgezogene Display zeigt neben der Uhrzeit auch die aktuelle Aktivität wie z.B. Laufen, Radfahren oder Schlafen an. Es handelt sich um ein Monochrom-Display (schwarz/weiß), das auf den ersten Blick recht gut ablesbar scheint. Das Display ist 128 x 32 Pixel groß (5,58 x 22,38 mm).

Der verbaute Beschleunigungssensor erfasst Schritte, aktive Zeit, verbrannte Kalorien, zurückgelegte Strecke, Schlafdauer und Schlafqualität. Für sportliche Aktivitäten hat TomTom extra einen Sportmodus eingerichtet, bei dem Trainings sinnvoll mit einander kombiniert und verglichen werden.

Für die Auswertung der Fitness-Daten sorgt die TomTom Sports App, die erst kürzlich komplett überarbeitet und neu gestaltet wurde. Die Daten werden dabei zwischen Fitness-Tracker und App per Bluetooth Low Energy Standard synchronisiert. Das schont den Akku des verbundenen Smartphones. A propos Akku: Der Tom Tom Touch Cardio hält ca. 5 Tage durch, bevor er per mitgeliefertem Netzadapter aufgeladen werden muss.

Ein Highlight des TomTom Touch Cardio Trackers ist der optische Herzfrequenzmesser. In regelmäßigen Intervallen wird der Puls des Trägers aufgezeichnet und an die TomTom Sports App übermittelt. Es handelt sich allerdings nicht um eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung wie z.B. bei der Garmin vivoactive HR oder der Samsung Gear Fit 2.

Schade finden wir hingegen, dass der preiswerte (100 Euro) Fitness-Tracker nicht wasserdicht ist. Er ist lediglich nach IPX7 zertifiziert, was in anderen Worten bedeutet, dass das Gerät spritzwasserfest ist. TomTom rät davon ab, den TomTom Touch Cardio im oder unter Wasser zu nutzen.

 

Design und Verarbeitung des TomTom Touch Cardio

TomTom Touch Cardio: Alle Infos und Ersteinschätzung zum 100 Euro Tracker

Der TomTom Touch Cardio sieht seinem großen Bruder, dem TomTom Touch, zum Verwechseln ähnlich. Der einzige Unterschied liegt in der Gestaltung des Hardware-Buttons. Dieser ist beim TomTom Touch mit einem silbernen Ring eingerahmt, der TomTom Touch Cardio ist hier etwas minimalistischer gestaltet. Das zahlt aus unserer Sicht auf das ohnehin zurückgenommene Design positiv ein.

Der Tracker selbst setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Das Basismodul, in dem die Technik verbaut ist und das Silikonarmband, in das das Basismodul eingeclippt wird. Dieser Aufbau hat den Vorteil, dass die Armbänder des TomTom Touch Cardio einfach zu tauschen sind. Das Gehäuse des Fitness-Trackers selbst ist aus Plastik, das Display ist kratzfest. In der Hand fühlt sich der TomTom Touch Cardio angenehm glatt und kantenarm an, am Handgelenk trägt sich das Leichtgewicht mühelos. Das Basismodul wiegt nur 10 Gramm, hinzu kommt das Gewicht des Silikonarmbandes.

 

Preis, Verfügbarkeit und Kompatibilität des TomTom Touch Cardio

TomTom Touch Cardio: Alle Infos und Ersteinschätzung zum 100 Euro Tracker

TomTom hat den Marktstart für den TomTom Touch Cardio Fitness-Tracker auf März 2017 angesetzt. Das Gerät wird dann 100 Euro (UVP) kosten und damit nicht nur unterhalb des TomTom Touch (mit Körperzusammensetzungs-Funktion) liegen (149 Euro), sondern auch deutlich unter den Preisen der Konkurrenz.

Zum Vergleich: Unser Smartwatch-Awards Gewinner in der Kategorie Fitness-Tracker 2016, die Fibit Charge 2 (zum Praxistest), liegt derzeit bei 139 Euro. Garmins Einstiegs-Fitness-Tracker, der Garmin vivosmart HR liegt bei 149 Euro und der Polar A360 kostet ebenfalls 139 Euro.

Kompatibel ist der TomTom Touch Cardio mit allen iPhones ab iOS 8 (mindestens iPhone 4s) und android Smartphones ab android 4.4. Zum Verbindungsaufbau muss die TomTom Sports App aus dem jeweiligen AppStore geladen werden.

 

Ersteinschätzung zum TomTom Touch Cardio

 

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Florian Müller

Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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