Der ultimative Guide: Die besten Smartwatches für Frauen

veröffentlicht am 5. Dezember 2015 in News und Updates, Specials von
Der ultimative Guide: Die besten Smartwatches für Frauen

In unserem ultimativen Guide stellen wir die besten Smartwatches für Frauen vor. Wir verraten, welche Smartwatches am besten für Damen-Handgelenke geeignet sind.

Smartwatches gelten immer noch als technische Spielerei für Gadget-Freaks. Kein Wunder, dass man dabei an die Primärzielgruppe “Mann” denkt. Doch es gibt durchaus eine Reihe von Smartwatches, die aus verschiedenen Gründen für Frauen geeignet oder sogar speziell auf Frauen ausgerichtet sind. Alle Männer, die ihrer Freundin/Frau eine Smartwatch zu Weihnachten schenken wollen, werden dieses Special lieben. Aber hauptsächlich richtet es sich an Frauen, die in der Welt der Smartwatches neu sind und sich ausgiebig informieren und die besten Damen-Smartwatches kennenlernen möchten.

In unserem Special wollen wir einerseits erklären, wie sich Frauen- von Männer-Smartwatches unterscheiden und worauf Frauen beim Kauf einer Smartwatch achten sollten. Zu anderen stellen wir die besten Smartwatches für Frauen vor und ranken sie. Insgesamt haben wir 10 verschiedene Smartwatches für dieses Special unter die Lupe genommen. Am Ende krönen wir einen Sieger, der den Thron der besten Damen-Smartwatch einnehmen darf.

Darüber hinaus liegen uns einige Smartwatches, die besonders für Frauen geeignet sind, für dieses Special vor. Deshalb findet ihr im Galerie-Bereich eine Mischung aus Herstellerbildern, die die Frauen-Smartwatches in Aktion zeigen sowie einige selbst geschossene Bilder, die einen Eindruck geben, wie verschiedene Smartwatches am weiblichen Handgelenk sitzen.




 

Was unterscheidet eine Frauen- von einer Männer-Smartwatch?

 

Frauen Smartwatch

Mit dem Release der Apple Watch im Frühjahr 2015 rückte die Smartwatch als Alternative zur klassischen Armbanduhr immer mehr ins Rampenlicht. Apple hat dabei einiges richtig gemacht und erkannt, dass es, wie bei traditionellen Uhren, auch bei Smartwatches darauf ankommt, zielgruppengenaue Designs zu entwerfen. Deshalb hat man sich in Cupertino dazu entschlossen, die Apple Watch in zwei verschiedenen Größen und unterschiedlichen Designs anzubieten. Frauen haben in der Regel schmalere Handgelenke und es gibt eine große Zielgruppe, die daher auf kleinere Uhren setzt, die am Handgelenk nicht zu protzig wirken oder das Tragen durch die Größe unangenehm machen.

Apple hat als erster Hersteller eine kleinere Variante der Apple Watch mit 38 mm und einem Armband mit 125 – 200 mm Umfang für schmalere Frauenhandgelenke auf den Markt gebracht und damit einen Trend gesetzt. In der Zwischenzeit sind Modelle wie die Motorola Moto 360 2 oder die Asus Zenwatch 2 ebenfalls in Frauengrößen erhältlich. Zahlreiche weitere Smartwatches wie die LG Watch Urbane, die Samsung Gear S2, die Huawei Watch oder die Pebble Time Round lassen sich individuell gestalten, indem Gehäuse und Armband frei wählbar sind.

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Frauen- und Männer-Smartwatches sind also folgende:

  • Die Maße bzw. der Durchmesser: Je nach Form der Smartwatch spricht man von den Maßen bzw. vom Durchmesser einer Smartwatch. Es gibt vier- und rechteckige Modelle, deren Größe in Millimetern Länge mal Breite angegeben wird. Dazu gehört z.B. die Sony Smartwatch 3 oder auch die Asus Zenwatch 2. Und es gibt runde Smartwatches, deren Durchmesser in Millimetern angegeben wird. Dazu gehören beispielsweise die Motorola Moto 360 2 oder die Samsung Gear S2. Modelle für Männer sind meistens etwas größer im Maß bzw. Durchmesser. In der Regel beträgt der Unterschied ca. 4 – 6 Millimeter. Das klingt auf den ersten Blick wenig, macht aber in der Praxis einen enormen Unterschied im Look und Tragekomfort, wie Vergleichsbilder in unserer Galerie weiter unten zeigen.
  • Die Breite und Länge des Armbandes: Bei klassischen Uhren sind die Armbänder bei Frauen-Modellen in der Regel etwas schmaler. Das gilt auch bei für Frauen geeigneten Smartwatches. Voraussetzung dafür ist, dass die Aufnehmer für das Armband, die vom Gehäuse wegführen, bei der Damen-Version enger zusammen stehen. Darauf achten bisher die wenigsten Smartwatch Hersteller. Neben Apple gelingt das bisher nur Motorola mit der Moto 360 2. Auch die Länge des Armbandes muss sich zur der der Herren-Version unterscheiden. Da Frauen in der Regel schmalere Handgelenke haben, muss das Armband einen geringeren Durchmesser oder mehr Löcher (bei Lederarmbändern) besitzen, damit die Smartwatch am Frauenarm nicht zu locker sitzt.
  • Die Schließe des Armbandes: Einige Smartwatch Hersteller bieten spezielle Schließen für Frauenarmbänder an, z.B. die Schmetterlingsschließe. Sie gilt als besonders elegant, da der Schließmechanismus auf der Innenseite liegt und die Optik des Armbandes nicht beeinträchtigt wird. Das beste Beispiel für eine gelungene Schmetterlingsschließe ist das Edelstahlarmband der Moto 360 2.
  • Die Farbe des Gehäuses und des Armbands: Eines der wichtigsten und markantesten Unterscheidungsmerkmale von Frauen- und Männer-Smartwatches ist die Farbe des Gehäuses und des Armbandes. Während silber und schwarz als typisch männlich gelten, sind Farben wie Gelbgold oder Roségold auf die Zielgruppe Frau ausgerichtet. Es gibt mittlerweile viele Modelle, die in unterschiedlichen Gehäusefarben erhältlich sind wie z.B. die LG Watch Urbane, die Apple Watch, die Asus Zenwatch 2, die Pebble Time Round oder die Huawei Watch. Bei den meisten Modellen lässt sich zusätzlich die Farbe und das Material des Armbandes individuell wählen. Die Apple Watch und die Moto 360 2 sowie die Pebble Time Round gibt es sogar mit Wickelarmband, also einem Lederarmband, das zweifach um den Arm gewickelt wird.
  • Die Sport-Version: Manche Hersteller bieten neben klassischen Designs auch eine Sport-Variante an. Diese ist meistens Unisex, also für beide Geschlechter geeignet und entweder in weiß oder schwarz oder in knalligen Farben wie orange oder neongelb erhältlich. Beispiele dafür sind die Apple Watch Sport (Frauen-Version in 38 mm), die Samsung Gear S2 Classic (Unisex) und die Sony Smartwatch 3 (Unisex). Von Motorola erscheint demnächst mit der Moto 360 Sport ebenfalls eine Sport-Smartwatch.
  • Die Individualisierungsmöglichkeiten: Neben Gehäusegröße, Farbe und Armband gibt es bei einigen wenigen Herstellern noch weitere Individualisierungsmöglichkeiten. Motorola ist hier mit der Moto 360 2 führend, da hier die Farbe und Verarbeitung der Lünette, also des Rings um das Display, gewählt werden kann. Bei der Verarbeitung lässt sich z.B. eine geriffelte Lünette auswählen. Apple hingegen bietet im hochpreisigen Bereich einige Luxusarmbänder exklusiv für Frauen, zum Beispiel ein Milanese Armband.

 

Worauf Frauen beim Kauf einer Smartwatch achten sollten

 

Frauen Smartwatches

Nachdem wir nun geklärt haben, was Frauen- von Männer-Smartwatches unterscheidet, möchten wir noch eine kleine Kaufberatung für die weibliche Zielgruppe als Hilfestellung beim Smartwatch-Kauf geben. Generell lassen sich alle Zielgruppen in die Gruppen unserer allgemeinen Kaufberatung einteilen. Hier unterscheiden wir zwischen folgenden Usern:

 

Der Fitness-Freund

Als sportlich aktiver Mensch mit einem gewissen Hang zur Technik haben Sie sicher schon über einen Fitness-Tracker oder eine Smartwatch nachgedacht. Nutzen Sie zum Beispiel zum Laufen Apps wie Runtastic oder Runkeeper, sind Sie auf die Mitnahme Ihres Smartphones angewiesen. Hatten Sie nun darauf gehofft, dass dies durch eine Smartwatch nicht mehr nötig wäre, müssen wir sie leider enttäuschen. Kaum eine Smartwatch bietet Ihnen einen besonderen Mehrwert ohne eine aktive Kopplung mit Ihrem Smartphone. Die Samsung Gear S und die Simvalley Mobile AW-420.RX versuchen es zumindest. Sie können zwar mit fast allen Modellen während der Aktivität Ihren Puls messen oder Ihre Schritte zählen lassen. Die Aufzeichnung Ihrer Laufstrecken, Ihrer Geschwindigkeit oder Zeit ist jedoch meist nur mit der passenden Smartphone-App möglich. Stört sie die Mitnahme des Smartphones nicht, bietet die Smartwatch jedoch einige Vorteile. Sie können sich zum Beispiel bei vielen Modellen Ihre Route per Google Maps anzeigen lassen. So haben Sie das Navigationsgerät für Ihren Lauf oder Ihre Fahrradfahrt immer am Handgelenk. Darüber hinaus gibt es sowohl für die Apple Watch als auch für die Android-Smartwatches eigene App-Ableger der Fitness-Programme. Sie können Ihre Leistungsdaten z.B. von Runtastic damit direkt auf der Smartwatch sehen. Für Schwimmer hingegen eignen sich nicht alle Modelle. Die meisten Smartwatches sind nur nach der Schutzklasse IP67 wasser- und staubdicht. Das bedeutet nicht, dass Sie längere Zeit damit tauchen oder schwimmen sollten. In der Regel garantiert die IP67-Zertifizierung nur, dass die Uhr gegen zeitweiliges Untertauchen bis ca. 1 m Tiefe und 30 Minuten maximal geschützt ist. Fitness-Freunde sind daher gut bedient, ein Modell der Marke Pebble oder Garmin auszuprobieren, da diese speziell für den Einsatz im Fitnessbereich konzipiert wurden.

Der Business-Träger

Für viele Menschen gehört das Smartphone zum alltäglichen Begleiter im Business. Ist die Smartwatch eine sinnvolle Ergänzung? Wir sagen ganz klar ja. Allerdings ist nicht jedes Modell Business-tauglich. Zuerst einmal stellt sich die Frage, welches Betriebssystem auf Ihrem Smartphone läuft. Verwenden Sie ein iPhone, so sind sie auf den Kauf einer Apple Watch angewiesen, um den vollen Funktionsumfang zu nutzen. Zwar gibt es mittlerweile schon Möglichkeiten, Android-Smartwatches mit dem iPhone zu betreiben, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen. Wenn Sie trotzdem Interesse haben, bietet sich diese von uns verfasste Anleitung an. Besitzen Sie ein Android Smartphone, sind sie nicht auf einen bestimmten Hersteller, jedoch auf das Betriebssystem Android Wear angewiesen. Es gibt zahlreiche Hersteller, wie z.B. SamsungLG oder Motorola, die mit diesem Betriebssystem arbeiten. Ist die Frage nach der Kompatibilität geklärt, steht der Nutzung im Business-Alltag nichts mehr im Wege. Ihre Smartwatch informiert sie z.B. über neue Emails, anstehende Termine oder eingehende Anrufe. Besonders angenehm sind Smartwatches in Business-Meetings. Ein kurzer Blick aufs Handgelenk reicht und Sie sind auf dem neusten Stand – ganz ohne störendes Smartphone-Getippe. Die zahlreichen weiteren Funktionalitäten der einzelnen Modelle finden Sie in den jeweiligen Praxistests.

Der Technik-Freak

Sie probieren gerne neue Technik aus und sind auch sonst in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis Vorreiter, wenn es um neue technische Geräte geht? Dann brauchen wir Ihnen ja eigentlich nicht mehr viel erzählen. Wahrscheinlich wissen Sie dann bereits, dass Sie mit einer Smartwatch am Handgelenk auf jeden Fall die Aufmerksamkeit auf Ihrer Seite haben und es vor allem bei den Android-Geräten viele Spielereien und Möglichkeiten gibt, die Ihr Smartwatch-Erlebnis aufregender zu machen. Sie können sich zahlreiche Zusatz-Apps auf die Smartwatch laden, können Ziffernblätter, sog. „Watchfaces“ runterladen und diese sogar selbst gestalten. Oder wollen Sie sich Windows XP auf Ihre Smartwatch spielen? Auch das geht, wie dieser Artikel verdeutlicht. Als Technik-Freak kommen Sie nicht um eine Smartwatch herum  – wir wissen von was wir reden!

Der Modebewusste

Als modebewusster Mensch stehen Sie Smartwatches bisher vielleicht skeptisch gegenüber. Zu einem guten Style gehört auch die richtige Uhr. Können Smartwatches mit dem Design klassischer Uhren mithalten? Die Antwort lautet: Mittlerweile schon. Auch hier gilt, dass nicht alle Modelle Design-Highlights sind. Greifen Sie aber zum Beispiel auf die LG Watch Urbane oder die Motorola Moto 360 zurück, haben Sie nützlichen Alltagsbegleiter und hochwertige Designer-Uhr in einem. Darüber hinaus bieten Smartwatches den großen Vorteil, dass Sie die digitalen Ziffernblätter mit einem Fingerwisch ändern können. So haben Sie immer die passende Uhr zur Ihrem Style. Bei der Auswahl Ihrer Smartwatch aus modischen Aspekten sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Sie auch die Armbänder wechseln können. Bei der LG G Watch R zum Beispiel lässt sich das Armband durch jedes 22mm Armband ersetzen.

Der Allround-Nutzer

Sie sind sportlich, nutzen gern Technik in Ihrem Alltag und haben einen Job, bei dem Sie mit Ihrem Smartphone arbeiten? Dann sollten Sie definitiv über die Anschaffung einer Smartwatch nachdenken. Auch bei den Smartwatches gibt es Allrounder, wie zum Beispiel die Apple Watch oder die verschiedenen Modelle von SonySamsung oder LG. Mit einer Smartwatch haben Sie im Vergleich zur klassischen Uhr nicht nur die Möglichkeit, immer wieder neue Ziffernblätter zu wählen, sondern die verschiedenen Funktionen in Ihren Alltag einzubinden. Lassen Sie sich morgens von Ihrer Uhr wecken, checken Sie direkt den Wetterbericht, nutzen Sie den Schrittzähler auf der morgendlichen Jogging-Runde, rufen Sie auf dem Weg zur Arbeit schon mal die neusten Mails oder Ihren News-Stream ab, verfolgen Sie das Geschehen mithilfe von Facebook-Benachrichtigungen, messen Sie in stressigen Phasen ihren Puls und fragen Sie abends per Sprachsteuerung Ihre Uhr, wie man die beste spanische Paella kocht. Natürlich könnten Sie das auch alles direkt mit Ihrem Smartphone. Sie werden als Allround-Nutzer jedoch schnell merken, dass ein Blick aufs Handgelenk deutlich bequemer und diskreter ist, als der Griff zum Smartphone.

 

Einige, gerade für Frauen wichtige Faktoren beim Smartwatch-Kauf bleiben aber in unserer allgemeinen Kaufberatung unerwähnt:

Design ist wichtig, Qualität und Funktionalität aber auch: Bei Smartwatches für Frauen kommt es sicherlich noch mehr auf das Design an als bei den Herren. Während bei gewöhnlichen Mode-Uhren das Design der Hauptentscheidungsgrund ist, müssen bei der Smartwatch jedoch weitere Faktoren mit einbezogen werden. Naheliegend ist, dass sich das Design einer Frauen-Smartwatch mit dem Tausch des Ziffernblattes (Watchface) ändert. Es gibt sportliche, elegante, extrovertierte, glitzernde, schlichte, moderne, bunte, einfarbige, digitale, analoge Watchfaces und noch viele mehr. Das schöne ist, dass Sie auf Wunsch jeden Tag eine neue Smartwatch tragen können, indem Sie das Watchface ändern. Alle Hersteller installieren zwischen 10 und 20 Watchfaces vor, sodass Sie hier schon mal eine gute Grundauswahl haben. Darüber hinaus gibt es aber auch zahlreiche Internetseiten wie z.B. FaceRepo, auf denen jeden Tag Hunderte neuer Designs veröffenlicht werden und per Smartphone-App (z.B. Watchmaker oder Facer) auf Ihre Smartwatch übertragen werden können.




Eine Smartwatch ist neben einem Design-Objekt aber auch ein technisches Hilfsmittel, das Ihnen den Alltag erleichtern soll. Deshalb sollten Sie auch darauf achten, welche Hard- und Software in Ihrer Smartwatch integriert ist. Es macht Sinn, die neusten Modelle der jeweiligen Hersteller anzuschaffen, weil sich aktuell in der Entwicklung von Smartwatches einiges tut. Wenn Sie ein aktuelles android wear Modell kaufen, z.B. die Moto 360 2, die LG Watch Urbane, die Huawei Watch, die Asus Zenwatch 2 oder die Sony Smartwatch 3, dann können Sie sicher sein, dass die Modelle sowohl von den verbauten Komponenten als auch von der Software relativ ähnlich sind. Android wear ist das Google-eigene Betriebssystem und wird in der aktuellsten Version auf alle android wear Smartwatches automatisch aufgespielt, egal wie alt sie sind. Andere Smartwatches haben spezielle Funktionen, die Pebble Time Round z.B. ist mit einem sehr akkusparenden eInk-Display (ähnlich wie bei eBook Readern) ausgestattet. Die Samsung Gear S2 und die Apple Watch kommen hingegen mit einem einzigartigen Bedienkonzept via Drehlünette bzw. digitaler Krone daher. Einzelheiten, Unterschiede und Performance-Daten können Sie unseren Testberichten entnehmen.

In Sachen Qualität und Verarbeitung gibt es keine Unterschiede zwischen Frauen- und Männer-Smartwatches. Die Uhren werden in der gleichen Fertigung hergestellt und enthalten die gleichen Bauteile und die gleiche Technik. Höchstens die Akku-Laufzeit variiert minimal. Insofern gilt: Wenn das Männer-Modell qualitativ gut bewertet ist, dann gilt das auch für das Modell für Damen.

Die Wahl der richtigen Größe ist entscheidend: Der wichtigste Indikator für die richtige Smartwatch-Größe ist der Durchmesser des Handgelenks. Haben Sie ein “normales” Handgelenk mit einer Breite von ca. 6-7 cm und einer Dicke von ca. 4-5 cm, könnte die jeweilige Damen-Version der Smartwatch bereits Probleme bereiten. Ein Beispiel dafür ist die Moto 360 2. Die Damen-Variante mit Edelstahl-Armband ist lediglich für schmale Handgelenke geeignet, die unterhalt der o.g. Maße liegen. Allerdings bietet Motorola im Moto Maker die Möglichkeit, auch eine Herren-Variante mit kleinerem Durchmesser (42 mm statt 46 mm) zu wählen. Obwohl Sie dann nicht mehr so viele Design-Optionen haben, ist das Armband auch für Ihr Gelenk geeignet.

Darüber hinaus gibt es auch viele Frauen, die gern große Uhren tragen, beispielsweise als Statement. Auch die aktuelle Mode geht momentan eher in Richtung große Uhren mit minimalistischen Zifferblättern wie z.B. von Daniel Wellington, MVMT oder Fossil. Wenn Sie sich eine große Smartwatch an Ihren Handgelenk vorstellen können, dann sollten Sie auf jeden Fall zur Version mit größerem Durchmesser (meistens Männer-Version) greifen.

Watchfaces lassen sich wechseln, Armbänder auch? Wie bei einer gewöhnlichen Uhr hat man zwischendurch Lust, auch bei der Smartwatch ein neues Armband auszuprobieren. Sei es, weil das alte Armband aus der Mode gekommen ist, einem selbst nicht mehr gefällt oder einfach nur verbraucht ist. Während es bei konventionellen Uhren eine unendlich große Auswahl an Armbändern für verschiedene Aufnehmer-Breiten gibt, müssen Sie bei der Smartwatch, gerade als Frau, besonders gut hinschauen.Momentan gibt es nicht viele Hersteller, die eine reine Damen-Version ihrer Smartwatch anbieten. Das bedeutet eine farbliche Ausrichtung an den weiblichen Geschmäckern, ein Gehäuse mit kleinerem Durchmesser sowie eine kleinere Aufnehmer-Breite für Armbänder. Die Apple Watch, Motorola Moto 360 2 und die Asus Zenwatch 2 sind die einzigen derzeit verfügbaren Modelle, auf die alle Kriterien der Damen-Smartwatch zutriffen.

Nun muss man noch unterscheiden, ob die Armbänder des jeweiligen Modells durch handelsübliche Armbänder für konventionelle Uhren ersetzt werden können. Das ist z.B. bei der Pebble Time Round nur sehr schwer möglich, bei der Samsung Gear S2 Sport und Apple Watch sogar unmöglich. Entweder werden hier Nicht-Standard-Armbandbreiten eingesetzt oder eigene Aufnehmer, die nicht mit normalen Armbändern kompatibel sind. Dafür bieten diese Hersteller allerdings zahlreiche eigene Armbänder in ihren Shops an.

Sind Smartwatches für Frauen teurer als für Männer? In der Regel kann man diese Frage mit Nein beantworten. Sowohl für Frauen als auch für Männer gibt es bei vielen Herstellern die Wahl zwischen verschiedenen Materialien (Silber/Gold/Rosé) und Armbändern (Metall/Leder/Silikon). Die Basis-Modelle der Moto 360 2 und der Asus Zenwatch 2 sind genauso wie die der Pebble Time Round gleich teuer. Erst wenn man seine Smartwatch individualisiert, entstehen weitere Kosten.

 

Die besten Smartwatches für Frauen im Ranking (Top 10)

 

Frauen Smartwatches

Nachdem wir einen Überblick über die Unterschiede zwischen Frauen- und Männer-Smartwatches, gefolgt von einer Kaufberatung, gegeben haben, kommen wir nun zum Ranking der besten Smartwatches für Frauen.

 

 

Platz 10: Alcatel One Touch Watch

Auf Platz 10 landet mit der Alcatel One Touch Watch ein Einsteigermodell, das mit unter 100 Euro ein echtes Schnäppchen darstellt. Die One Touch Watch ist in vier festgelegten Design-Varianten verfügbar. Wir würden zwei davon als Frauen-tauglich bezeichnen: Eine etwas sportlichere Variante mit weißem Silikonarmband und eine klassisch-schlichte Version mit hellem Gliederarmband. Mit einer Gehäusegröße von 41,8 mm inkl. Armbandaufnehmern fällt die Alcatel One Touch Watch mittelgroß aus. Zum Vergleich: Die reine Damen-Version der Motorola Moto 360 2 ist 42 mm im Durchmesser, die Apple Watch hat in der kleinen Version 38 mm Durchmesser.

Die Alcatel One Touch Watch ist keine reine Frauen-Smartwatch, auch die o.g. Designs können von Männern (mit eher schmalen Handgelenken) getragen werden. Die One Touch Watch ist darüber hinaus auch für Frauen sehr angenehm zu tragen, da sie nur 10,5 mm dick ist (zum Vergleich: Moto 360 2: 11,4 mm, Apple Watch 12 mm).

Technisch ist die Alcatel One Touch Watch nicht ganz auf dem neusten Stand, sie besitzt aber immerhin alle für Fitness-Tracking wichtigen Sensoren wie Beschleunigungssensor, Gyrometer, Schrittzähler, Herzfrequenzmesser und Höhenmesser. Das hauseigene Betriebssystem ist eher überarbeitungsbedürftig und die Auswahl an Watchfaces leider etwas begrenzt, obwohl auch einige Frauen-Ziffernblätter vorgesehen sind. Allerdings gibt es kaum Drittanbieter, die neue Watchfaces für die One Touch Watch entwickeln.

Die Alcatel One Touch Watch im Test

* Preis wurde zuletzt am 4. Dezember 2016 um 0:34 Uhr aktualisiert.

Platz 9: Sony Smartwatch 3

Die Sony Smartwatch 3 richtet sich vor allem an sportliche Nutzerinnen. Daher eignen sich die beiden Ausführungen mit Silikon-Armbändern in einer dezenten Farbe (dunkelgrau) oder einer knalligen Farbe (Neongelb) für Frauen.

Die Sony Smartwatch 3 ist mit nur 45 Gramm sehr leicht und bietet am Frauenhandgelenk einen hohen Tragekomfort. Die rechteckige Form ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Ein großer Vorteil der Sony Smartwatch 3 ist das stufenlos verstellbare Armband. Die Armbänder lassen sich wechseln, indem man das Gehäuse der Sony Smartwatch 3 einfach aus der Halterung löst. Es gibt mittlerweile auch einige Drittanbieter, die gerade für Damen entsprechende Armbänder anbieten.

Zugegeben, die Sony Smartwatch 3 ist kein Design-Highlight und ist sicher nicht extra auf die Zielgruppe Frau ausgelegt. Dafür wirkt die Smartwatch sehr neutral bis poppig (je nach Farbwahl) am Handgelenk und kann im technischen Bereich stark punkten. Zum einen besitzt sie als eine der wenigen Smartwatches ein eigenes GPS-Modul. Das heißt, Sie müssen ihr Smartphone bei Fitness-Aktivitäten nicht immer dabei haben, da die Smartwatch immer weiß, wo Sie sich gerade befinden. Darüber hinaus ist die Sony Smartwatch 3 wasserdicht (IP68).

Mit nur 160 Euro (weiße Version) bekommen Sie mit der Sony Smartwatch eine aktuelle android wear Uhr mit schlichtem Design und beachtlichen Funktionen.

Die Sony Smartwatch 3 im Test

* Preis wurde zuletzt am 3. Dezember 2016 um 23:48 Uhr aktualisiert.

Platz 8: Huawei Watch

An der Huawei Watch scheiden sich die Geister. Sie ist die teuerste android wear Smartwatch, die derzeit erhältlich ist und konkurriert mit den Luxus-Editionen der Apple Watch um den Preis-Thron. Es gibt zwar nur eine Gehäusegröße (42 mm), die Huawei Watch ist allerdings in vielen verschiedenen Design-Optionen verfügbar.

Für Frauen eignet sich vor allem die goldene Variante mit braunem Lederarmband, die silberne Variante mit silbernem Milanese-Armband sowie die goldene Variante mit goldenem Gliederarmband (erscheint demnächst). Sie müssen allerdings bedenken, dass die Huawei Watch ein Statement am Arm ist. Sie ist mit 11,8 mm dicker als die Alcatel One Touch Watch und die Moto 360 2 und etwas dünner als die Apple Watch. Das Gehäuse ist in seiner Verarbeitung bisher unübertroffen. Es ist aus einem Block Chirurgen-Edelstahl gemacht, selbst auf der Rückseite. Das ist einzigartig und wenn Sie auf ein absolut hochwertiges Design setzen, kommen Sie nicht an der Huawei Watch vorbei.

Diese Smartwatch kann sich ohne Weiteres mit einer konventionellen Schweizer Luxusuhr messen lassen – auch was den Preis angeht. Für die Variante mit goldenem Gehäuse und braunem Lederarmband müssen Sie 1.188 Euro auf den Tisch legen, die Variante mit Silbernem Body und Milanese Armband liegt bei 429 Euro, die Basic-Version bei 379 Euro und für die komplett goldene Edition mit Gliederarmband steht bisher noch kein Preis fest.

Kleinere Schwachstellen hat die Huawei Watch im technischen Bereich, vor allem in der Performance, die hier und da etwas ruckelig ist. Wenn Sie Ihr Hauptaugenmerk aber auf das Design legen und in der obersten Smartwatch-Liga mitspielen möchten, sei Ihnen die Huawei Watch in den genannten Damen-Ausführungen aber wärmstens ans Herz gelegt.

Die Huawei Watch im Test

* Preis wurde zuletzt am 3. Dezember 2016 um 23:40 Uhr aktualisiert.

Platz 7: Pebble Time Steel

Pebble ist ein kleiner Smartwatch-Hersteller aus den USA, der durch Crowdfunding groß wurde und bekannt ist für unkonventionelle Designs und Konzepte. Die Pebble Time Steel ist eine edle und schicke Smartwatch, die es in verschiedenen Frauen-Ausführungen gibt. Folgende drei Versionen sind Frauen-Designs: Silbernes Gehäuse – Cremefarbenes Lederarmband, Goldenes Gehäuse – weinrotes Lederarmband, goldenes Gehäuse – goldenes Edelstahl-Gliederarmband.

Die Maße der Pebble Time Steel sind angenehm kompakt und mit 40,5 x 37,5 mm ein bisschen größer als die kleine Apple Watch (38,6 mm x 33,3 mm). Mit 10,5 mm ist die Pebble Time Steel ebenso dick wie die Apple Watch. Design-Highlights sind die insgesamt vier Hardware-Knöpfe, die die Pebble Time Steel wie eine edle Analog-Damenuhr anmuten lassen.

Die Lederarmbänder sind aus Echtleder und können bei der Pebble Time Steel durch jedes handelsübliche 22 mm Band getauscht werden. Damit sind Sie nicht auf die gelieferte Standard-Ausführung angewiesen und können Ihre Smartwatch immer wieder individualisieren.

Pebble setzt in seinen Smartwatches ein eigenes Betriebssystem ein, das vor allem Frauen sehr liegen dürfte. Es ist genauso funktional wie bunt und verspielt. Den verspielten Charme ihrer Produkte zeichnet Pebble seit jeher aus. Die Pebble Time Steel ist damit auch für heranwachsende Frauen, Jugendliche und junge Erwachsene geeignet. Trotzdem bleibt sie durch tauschbare Watchfaces wandlungsfähig.

Die Pebble Time Steel müssen Sie darüber hinaus nur 1 Mal pro Woche laden. Das ermöglicht das sparsame eInk-Display (ohne Touch). Als eine der wenigen Smartwatches ist sie auch bis 30 Meter wasserdicht und ein guter Begleiter für Sport- und Fitness-Aktivitäten. Mit 63 Gramm und 299 Euro ist sie allerdings etwas schwerer und ganz schön viel teurer als die Sony Smartwatch 3.

Die Pebble Time Steel im Test

* Preis wurde zuletzt am 21. Juni 2016 um 11:28 Uhr aktualisiert.

Platz 6: Samsung Gear S2 Sport

Samsung ist mit der Gear S2 dieses Jahr zu einem modernen und ernsthaften Mitspieler auf dem Smartwatch-Markt geworden. Die Samsung Gear S2 gibt es als Sport-Version und richtet sich kombiniert mit dem richtigen Armband eher an die weibliche Zielgruppe. Die Samsung Gear S2 Classic ist ganz klar für Männerhandgelenke ausgelegt.

Vor allem die weiße Version der Gear S2 Sport sollte die Frauenwelt überzeugen können. Alternativ gibt es die Smartwatch auch noch in Schwarz. Beide Designs beinhalten ein Edelstahlgehäuse, das sehr gut verarbeitet ist und Silikonarmbänder. Diese sind mit einem Schnellverschluss ausgestattet und können durch andere Samsung-Armbänder getauscht werden. Hier ist das Angebot auf dem deutschen Markt bisher allerdings recht mager. Samsung hat aber bereits angekündigt, mit verschiedenen Unternehmen kooperieren zu wollen, die sich auf die Herstellung von Technik-Accessoires spezialisiert haben. Eine erste Übersicht ist in diesem Artikel zu finden.

Die Samsung Gear S2 ist auf jeden Fall für Frauen geeignet, die minimalistisch futuristische Designs mögen. Mit einem Durchmesser von 42,3 mm ist die Gear S2 Sport vergleichbar mit der Damen-Version der Moto 360 2 und um 4 mm breiter als die kleine Apple Watch. Durch das schlichte Design trägt die Samsung Gear S2 überhaupt nicht auf und mit 47 Gramm Gewicht kommt sie fast an die Sony Smartwatch 3 heran. Überhaupt kann man sagen, dass die Samsung Gear S2 in Sachen Design und Verarbeitung die bessere Sony Smartwatch 3 ist.

Das Menü der Samsung Gear S2 ist spielerisch gestaltet, was vielen Frauen gut gefallen dürfte. Insgesamt wurden viele runde Design-Elemente verwendet und auch die Systemschrift ist verspielter als bei anderen Smartwatches. Hinzu kommt die einzigartige Steuerung der Gear S2 mit der digitalen Lünette. Der Ring auf der Oberseite des Gehäuses lässt sich nach links und rechts drehen. So navigiert man durch Menüs, scrollt Texte und wählt Apps aus. Das ist vor allem deswegen praktisch, weil nicht so viele Fingerabdrücke auf dem Touchscreen landen und gerade Frauen mit längeren Fingernägeln das Gerät optimal bedienen können.

Die Samsung Gear S2 läuft mit einem eigenen Betriebssystem namens Tizen. Das steht dem weit verbreiteten android wear System ins Nichts nach. Allerdings gibt es noch keine Unterstützung von iPhones. Bisher werden alle Android-Smartphones unterstützt, Samsung arbeitet aber an einer Software für iOS. Der Preis der Samsung Gear S2 Sport liegt aktuell bei 349 Euro.

Die Samsung Gear S2 Sport landet auf dem 6. Platz, weil sie einfach ein rundum gelungenes Gesamtpaket ist, das sich (in Zukunft noch stärker) auf das Frauenhandgelenk zuschneiden lässt.

Die Samsung Gear S2 im Test

* Preis wurde zuletzt am 3. Dezember 2016 um 23:48 Uhr aktualisiert.

Platz 5: LG Watch Urbane

Nach der Huawei Watch ist die LG Watch Urbane die Smartwatch mit der besten Verarbeitung. Sie ist in zwei Ausführungen erhältlich: Silber oder Gold. Für Frauen ist aus unserer Sicht hauptsächlich das goldene Gehäuse sehr attraktiv. Es handelt sich um einen relativ dunklen Goldton, der einen Touch Roségold hat. Das Edelstahl-Gehäuse besticht durch fließende Formen und eine gebürstete Lünette. Besonders gut gelungen ist auch der gerillte Hardware-Knopf. Man sieht, dass LG hier Wert auf Details gelegt hat und das zahlt sich im Gesamteindruck aus.

Großer Vorteil bei der LG Watch Urbane ist, dass alle handelsüblichen 22 mm Armbänder verwendet werden können. Mitgeliefert wird bei der Gold-Variante ein dunkelbraunes Lederarmband mit weißen Nähten. Das dürfte der ein oder anderen Frau dann doch zu männlich sein. Der Tausch gegen ein Metall-Gliederarmband in Gold oder ein gemustertes, weiblicher wirkendes Lederarmband, bewirkt hier Wunder.

Mit 52,2 mm gehört die LG Watch Urbane zu den großen Damen-Smartwatches. Das ist aber auch so gewollt, denn wer möchte eine durch den Gold-Ton so auffällige Uhr dezent unter dem Ärmel tragen. Die LG Watch Urbane ist etwas für selbstbewusste Trägerinnen, die edle Accessoires lieben. Da stört es dann auch nicht, wenn das Gewicht mit 66,5 g eher am oberen Ende der Skala liegt. Auch hier gilt: Das Gewicht macht die Uhr am Arm besonders wertig.

Die LG Watch Urbane läuft mit android wear, unterscheidet sich somit technisch nicht bedeutend von anderen Smartwatches mit diesem Betriebssystem (z.B. Huawei Watch, Moto 360 2). Auch die Akku-Laufzeit ist mit 25 Stunden im Rahmen. Auch wenn die LG Watch Urbane durch ihren hochwertigen Auftritt nicht unbedingt für Fitness-Aktivitäten geeignet ist, besitzt sie doch alle technischen Voraussetzungen mit einem Beschleunigungssensor, Schrittzähler und Pulsmesser.

Für gute Verarbeitung und ein tolles Design muss man allerdings etwas mehr Geld auf den Tisch legen, das hat schon die Huawei Watch gezeigt. Im direkten Vergleich liegt die LG Watch Urbane mit ca. 390 Euro in der Gold-Version aber deutlich unter dem Benchmark der Huawei Watch. Wenn man ein hochwertiges Gliederarmband für ca. 100 Euro dazu kauft um die Smartwatch noch etwas weiblicher zu machen, spielt man preislich etwa in der Liga der Apple Watch.

Die LG Watch Urbane im Test

* Preis wurde zuletzt am 4. Dezember 2016 um 0:22 Uhr aktualisiert.

Platz 4: Asus Zenwatch 2

Knapp am Treppchen vorbei geschrammt ist die Asus Zenwatch 2, die seit Kurzem in zwei Größen und damit auch als Frauen-Version zu haben ist. Das rechteckige Design mit abgerundeten Ecken orientiert sich durchaus an der Apple Watch. Vorteil der kleineren Frauen-Variante ist, dass die Bauform optisch recht rund wirkt und daher auch Frauen gefallen könnte, für die sonst nur komplett runde Uhren in Frage kommen.

Die Maße der kleinen Asus Zenwatch 2 können sich sehen lassen: 45,7 mm hoch, 37,2 mm breit und nur 10,5 mm dick. Damit kommt die Zenwatch 2 als einzige nicht runde Smartwatch an die extrem kompaktem Maße der Apple Watch (Damen-Version) heran. Das Gehäuse wiegt nur 39 Gramm, das ist fast doppelt so leicht wie die LG Watch Urbane und sogar die sehr leichte Sony Smartwatch 3 wird deutlich übertroffen.

Dafür muss man bei der Asus Zenwatch 2 allerdings auf einen Helligkeitssensor (Vorteil der Moto 360 2) und einen Pulsmesser verzichten. Auch die Akku-Laufzeit ist etwas geringer als bei der Konkurrenz. Bei intensiver Nutzung kommt man gerade so über den Tag, da halten vergleichbare Modelle (Apple Watch, Huawei Watch, Moto 360 2) mindestens 1,5 Tage durch. Von der Pebble Time Steel oder Pebble Time Round wollen wir gar nicht anfangen. Hier sind Laufzeiten von mehreren Tagen Standard.

Das Gehäuse der Asus Zenwatch 2 gibt es in der kleinen Variante in drei Farbausführungen: Dunkelgrau, Silber und Roségold. Gerade letztere Farbvariante dürfte für Frauen besonders geeignet sein. Ein klassischer Gold-Ton wird hingegen nicht angeboten. Uns gefällt an der Asus Zenwatch 2 darüber hinaus der dominante Hardwareknopf, der die Uhr etwas weiblicher und unkonventioneller macht.

Aktuell ist die android wear betriebene Asus Zenwatch 2 mit Lederarmbändern und einem Sport-Silikonband in der Frauen-Ausführung zu haben, die Standard-Ausführung des Lederarmbands ist in einem dunklen Creme-Ton gehalten. Das Armband lässt sich sowohl mit dem silbernen als auch mit dem roségoldenen Gehäuse kombinieren. Asus hat aber bereits angekündigt, insgesamt 19 weitere Armbänder für die Zenwatch 2 auf den Markt zu bringen, unter anderem auch Edelstahl-Gliederarmbänder. Die Armbänder lassen sich aber auch durch konventionelle Armbänder ersetzen.

Auch wenn die Technik der Asus Zenwatch 2 hier und da verbesserungsfähig wäre, spricht einiges für die Damen-Variante der Smartwatch. Zuerst natürlich der supergünstige Preis von 169 Euro. Ein günstigeres Modell auf aktuellem technischen Stand und mit android wear Betriebssystem findet man derzeit auf dem Markt nicht. In Kombination mit einer schlanken Silhouette und einem unschlagbar geringen Gewicht ist die Zenwatch 2 für alle Frauen eine Möglichkeit, die kein Statement am Arm tragen wollen und Tragekomfort bei gleichzeitig guter Verarbeitung schätzen.

Die Asus Zenwatch 2 im Test

* Preis wurde zuletzt am 3. Dezember 2016 um 23:08 Uhr aktualisiert.

Platz 3: Pebble Time Round

Es wird spannend. Wir sind bei den Top 3 der besten Smartwatches für Frauen angekommen und starten mit der Pebble Time Round. Zur Erinnerung: Die Pebble Time Steel konnte uns bereits auf Platz 7 mit edler Verarbeitung, Frauen-orientiertem Betriebssystem und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten überzeugen. Die Pebble Time Round übertrifft das noch bei Weitem.

Pebble erweckt mit der Time Round den Eindruck, die Zielgruppe “Frau” bei der Kreation der Smartwatch stärker als die Männer im Fokus gehabt zu haben – zumindest aber gleichberechtigt. Denn die Pebble Time Round ist nicht nur die erste runde Pebble Smartwatch, sie hat auch gleichzeitig den Charme einer Swatch und wirkt trotzdem nicht billig. Mit Fug und Recht darf die Pebble Time Round den Thron für die dünnste und leichteste Smartwatch für sich beanspruchen. Sie ist nur 7,5 mm dick (Apple Watch 10,5 mm, Asus Zenwatch 2 10,5 mm, Moto 360 2 11,4 mm) und einem Gewicht von 28 Gramm (Samsung Gear S2 47 Gramm, Sony Smartwatch 3 46 Gramm) ist sie fast doppelt so leicht wie die gesamte Smartwatch-Konkurrenz. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt 38,5 mm. Das ist vergleichbar mit der Breite der Apple Watch.

Die Pebble Time Round wird für Frauen mit einem 14 mm Band angeboten, wir halten aber auch das eigentlich für Männer konzipierte 20 mm Band auch für Frauen tragbar. Sie sollten dazu greifen, wenn Sie kein ganz schmales Handgelenk haben und wenn Sie möchten, dass die kompakte Pebble Time Round an Ihrem Arm etwas maskuliner wirken soll. Pebble hat auch mit der Wahl der unkonventionellen Breiten 14 und 20 mm (normal sind 16 und 22 mm) die Pebble Time Round absichtlich auf beide Geschlechter ausgelegt. Deshalb ist die Smartwatch ab Werk bereits in vielen verschiedenen Design-Varianten verfügbar. Das Gehäuse ist für beide Armbandgrößen gleich, sodass sich folgende Kombinationsmöglichkeiten für Frauen ergeben: Silber mit cremefarbenem Armband (14 mm), Gold mit weißem Armband (14 mm), Schwarz mit rotem Armband (14 mm), Silber mit silbernem Milanese-Armband (14 mm), Schwarz mit schwarzem Armband (14 mm), Roségold mit roségoldenem Milanese-Armband (14 mm), Silber mit dunkelbraunem Armband (20 mm). Nachteil an den Armbandgrößen ist, dass sie nicht so einfach im stationären Uhrenhandel zu erwerben sind. Dieser Wermutstropfen ist aber bei der großen Auswahl an verschiedenen Designs sicher zu verkraften.

Gleichzeitig Besonderheit und größter Kritikpunkt an der Pebble Time Round ist der Analog-Ring um das Display. Dadurch wirkt die Smartwatch wie eine konventionelle Armbanduhr, das Display erscheint allerdings relativ klein. Man hätte ohne den Ring sicher noch 3-4 mm Displaydurchmesser rausholen können. Deshalb sollten Sie für sich entscheiden, was Ihnen wichtiger ist: Großes Display oder außergewöhnliches Design.

Ähnlich wie die Pebble Time Steel besitzt die Pebble Time Round vier Hardwaretasten und kein Touchscreen. Das urige Pebble Betriebssystem ist auch auf dieser Smartwatch aufgespielt. Sensoren wie Schrittzähler oder Schlaf-Tracking sind an Bord, ein Pulsmesser fehlt der Time Round allerdings. Die Auswahl an Apps für Pebble Smartwatches ist beachtlich, hinter android wear und WatchOS (Apple Watch) ist die Pebble App-Plattform die bisher größte. Weiterer Vorteil ist, dass die Pebble Time Round mit allen Funktionen sowohl mit Android-Smartphones als auch mit iPhones arbeitet.

Auch wenn Die Pebble Time Round aufgrund eines technisch etwas rückschrittlicheren Konzeptes (eInk-Display, kein Touchscreen, kleines Display) nur auf dem dritten Platz unserer Bestenliste landet, bekommt sie für das herausragende und auf Frauen zugeschnittene Design und die vielen Individualisierungsmöglichkeiten ein Extra-Lob. Für alle Frauen, für die eine Smartwatch in erster Linie eine schöne Uhr und in zweiter Linie ein Technik-Gimmick ist, führt kein Weg an der Pebble Time Round vorbei. Preislich liegt sie mit 299,99 Euro im Mittelfeld.

Alle Infos zur Pebble Time Round

* Preis wurde zuletzt am 4. Dezember 2016 um 0:20 Uhr aktualisiert.

Platz 2: Apple Watch (38 mm)

Der größte Feind von Pionieren ist die Zeit. Das kann man an der Apple Watch ganz gut sehen. Sie hat ohne Frage den Smartwatch-Markt seit ihrem Release im Frühjahr 2015 umgekrempelt. Und für ein Vorreiter-Produkt macht die Apple Watch so schon ganz schön viel richtig. Apple-typisch richtet sich die Smartwatch an den Bedürfnissen der Menschen aus. Deshalb war sie zum Zeitpunkt der Erscheinung auch die erste Smartwatch, die in verschiedenen Größen erhältlich war. Und in zahlreichen Designs mit zahlreichen Armbändern. Außerdem war die Fitness-Applikation einzigartig. Das alles hat die Konkurrenz auch sehr schnell kapiert und hier kommen wir wieder zum Problem der Pioniere: Mit der Zeit werden sie durch Konkurrenten überholt. Im Falle der Apple Watch gilt das nur für einen Konkurrenten, deshalb landet sie auch auf dem zweiten Platz unserer Bestenliste.

Die so genannte “kleine” Apple Watch mit 38 mm (Höhe) ist auf die weibliche Zielgruppe zugeschnitten. Sie gehört zu den kompaktesten Smartwatches auf dem Markt. Die genauen Maße betragen 38,6 mm (Höhe), 33,3 mm (Breite) sowie 10,5 mm (Tiefe). Verglichen mit anderen “kleinen” Versionen von Smartwatches wie z.B. der der Asus Zenwatch 2 (45,7 mm hoch, 37,2 mm breit und nur 10,5 mm dick) ist die Apple Watch für wirklich alle Frauenarme geeignet, auch wenn Sie ein sehr dünnes Handgelenk haben. Ähnlich wie bei der Pebble Time Round könnte es sich für Frauen mit etwas dickeren Handgelenken lohnen, die 42 mm Variante auszuprobieren. Hier sind die Armbänder allerdings mehr auf die männliche Zielgruppe ausgerichtet.

Die Apple Watch ist je nach Variante aus einem Aluminum-Body bzw. Edelstahl-Body gefertigt und mit Ion-X- bzw. Saphirglas veredelt. Damit ist ein geringes Gewicht mit 54 Gramm (wichtiges Entscheidungskriterium bei einer Frauen-Smartwatch) sowie eine robuste Verarbeitung gewährleistet. Saphirglas ist z.B. deutlich härter als das normalerweise verwendete Gorilla Glass 3.

Ähnlich wie bei der Samsung Gear S2 kann das Bedienkonzept der Apple Watch auf ganzer Linie überzeugen. Auch hier wurde ein innovatives Feature mit der digitalen Krone entwickelt. Sie dient dazu, Darstellungen heranzuzoomen, in Texten zu Scrollen und Apps zu wählen. Außerdem ist das haptische Feeling, an der digitalen Krone zu drehen, einfach grandios. Da wirken Hardware-Knöpfe von anderen Smartwatches ziemlich rückschrittig. Hinzu kommt ein brillantes Display und ein durchdachtes Betriebssystem mit Watch OS 2.

Auch in der 38 mm Version für Frauen gibt es die Apple Watch in verschiedenen Varianten, die sich im Design und in den Armbändern unterscheiden. Softwareseitig sind alle Apple Watch Modelle gleich. Die Fitness-Zielgruppe wird mit der Apple Watch Sport angesprochen, die besonders leicht ist durch das Aluminium-Gehäuse und mit robusten Silikonarmbändern in verschiedenen Farben ausgeliefert wird. Dann gibt es die normale Apple Watch (Klassik), die aus Edelstahl gefertigt und mit eleganten Leder- und Gliederarmbändern verkauft wird. Und dann hätten wir noch die Apple Watch Edition, die mit luxuriösen Materialien wie 18 Karat Gelbgold oder Roségold ausgestattet ist. Dazu gibt es exklusive Armbänder aus edlen Stoffen und Metallen. Wichtig zu wissen ist, dass die Armbänder nicht kreuz und quer getauscht werden können. Pro Variante stehen zahlreiche Bänder zur Verfügung, die aber nicht cross-kompatibel sind.

Großer Nachteil der Apple Watch ist, dass keine handelsüblichen Armbänder verwendet werden können. Apple hat einen Schnellwechsel-Mechanismus entwickelt, der das unmöglich macht. Deshalb sind Sie auf die (zahlreichen) Armbänder von Apple und offiziellen Zulieferern angewiesen.

Was uns an der Apple Watch so begeistert und sie damit zur zweitbesten Frauen-Smartwatch macht, ist die Flexibilität bei der Produktauswahl. Frauen, die Smartwatches hauptsächlich zu Workouts nutzen, finden in der Apple Watch Sport eine der besten Sport-Smartwatches. Alltagstaugliche Designs liefert die klassische Apple Watch und selbst die Premium-Zielgruppe wird mit der Watch Edition bedient. Apple schafft damit perfekt den Spagat in allen weiblichen Zielgruppen.

Der hohe Startpreis der Apple Watch wurde anfangs belächelt, aber es besteht ein anhaltender Trend in der Branche, Preise dem Apple Watch Niveau anzupassen. Die Sport-Version kostet 399 Euro (vergleichbar mit Samsung Gear S2). Die Klassik-Edition fängt bei 649 Euro an (vergleichbar mit der Huawei Watch), lediglich die Watch Edition liegt jenseits von Gut und Böse mit Preisen ab 11.000 Euro. Im Gegensatz zu anderen Smartwatches handelt es sich hierbei aber auch nicht um legierte Edelstahlgehäuse, sondern Bodys komplett aus 18 Karat Gold.

Die Apple Watch im Test


Typ Apple Watch
Marke Apple

369,90 € *inkl. MwSt.

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* Preis wurde zuletzt am 4. Dezember 2016 um 0:31 Uhr aktualisiert.

Platz 1: Motorola Moto 360 2 (42 mm)

Jetzt lassen wir die Katze aus dem Sack: Die beste Smartwatch für Frauen ist die Motorola Moto 360 2 in der 42 mm Variante. Sie erfüllt die entscheidenden Kriterien für den Thron:

1. Es gibt eine Frauenvariante.

Von den 10 Smartwatches in unserer Bestenliste erfüllen nur drei weitere Uhren (Pebble Time Round, Asus Zenwatch 2 und Apple Watch) dieses Kriterium. Zwar sind die Designs der anderen Smartwatches ebenfalls so individualisierbar, dass trotz der Gehäuse-Einheitsgröße eine frauentaugliche Smartwatch daraus wird. Fakt ist aber, dass Frauen in der Regel ein schmaleres Handgelenk haben und deshalb ein speziell für Frauen angefertigtes Gehäuse ein entscheidendes Kriterium darstellt. Im Falle der Motorola Moto 360 2 handelt es sich um ein Gehäuse mit 42 mm Durchmesser und einem dünneren Armband-Aufnehmer. Zusatzpunkte gibt es, weil auch die Männerversion als 42 mm Variante verfügbar ist. So können Sie als Frau nicht nur aus den zahlreichen 42 mm Designs wählen sondern auch auf die 42 mm Männer-Variante zurückgreifen. Damit haben Sie einen breiteren Armband-Aufnehmer, was die Smartwatch etwas maskuliner macht.

2. Die Armbänder der Moto 360 2 lassen sich durch handelsübliche Armbänder tauschen.

Dieses Merkmal gibt der Moto 360 2 den entscheidenden Vorsprung zur Apple Watch. Hier wurde kein eigener Armband-Aufnehmer entwickelt, ganz im Gegenteil: Es wurde ein Schnellverschluss für das leichte Wechseln des Armbands integriert. Damit sind Sie als Frau nicht ausschließlich auf die Leder- und Gliederarmbänder von Motorola angewiesen und können die Moto 360 2 ganz individuell mit einem eigenen Armband ausstatten.

3. Das Killer-Tool: Der Moto Maker.

Während die verschiedenen Varianten und Versionen der Apple Watch schnell zu Verwirrung führen können, bietet Motorola seinen Kundinnen den so genannten Moto Maker, ein Schritt-für-Schritt-Customizing-Tool für Ihre Moto 360 2. In der Live-Ansicht sehen Sie Veränderungen sofort und können die Smartwatch von allen Seiten in der 3D-Ansicht betrachten. Das Tool führt Sie durch den Bestellprozess und zeigt an, welche Customizing-Inhalte Zusatzkosten verursachen.

4. Das führt zu: Zahlreichen Individualisierungs- und Veredelungsoptionen




Der Moto Maker ist nur das Tool, wichtig sind auch die Möglichkeiten, die man mit dem Tool hat. Und die sind bei der Moto 360 2 vielfältig und zahlreich. Im ersten Schritt (“Style”) wählt man die Größe und Ausführung der Smartwatch. 46 mm Herren-Größe, 42 mm Herren-Größe sowie 42 mm Damen-Größe stehen zur Auswahl. Für Frauen fällt eigentlich nur die 46 mm Variante weg. Im nächsten Schritt (“Lünette”) wählen Sie die Lünette, also den Ring, der auf dem Gehäuse aufliegt. Sie haben die Wahl zwischen silberner, schwarzer und goldener Lünette sowie in der speziellen Damen-Version Matt-Silber, Matt-Gold und Matt-Rosé. Darüber hinaus können Sie einen sog. “Micro Knurl” Effekt (42 mm Herren) oder einen “Micro Cut” (42 mm Damen) wählen, der der Lünette eine geriffelte Struktur gibt. Danach kommt in Schritt Drei (“Gehäuse”) die Auswahl der Gehäusefarbe. Es stehen die Farben Silber, Schwarz, Gold und Rosé-Gold zur Verfügung. Im vorletzten Schritt (“Armband”) entscheiden Sie sich entweder für ein Lederarmband (dunkelbraun, hellbraun, hautfarben oder schwarz). Als Zusatzoption können Sie sogar ein Wickelarmband wählen, das zwei Mal um Ihr Handgelenk reicht. Darüber hinaus sind Edelstahl-Gliederarmbänder in den gleichen Farben (außer Hautfarben) verfügbar. Abgerundet wird das Customizing durch den letzten Schritt (“Ziffernblatt”). Dort wählen Sie das Watchface, das vorinstalliert werden soll. Das heißt aber nicht, dass Sie nicht nachträglich die Watchfaces selbst ändern können, macht aber die erste Begegnung mit der Moto 360 2 einzigartig.

5. Die Technik ist auf dem neusten Stand.

Die Moto 360 2 ist erst kürzlich erschienen, daher ist sie auf dem neusten Stand der Technik. Einige Features, wie z.B. der Helligkeitssensor, sind sogar exklusiv in der Moto 360 2 eingebaut. Sie läuft mit android wear mit einem fortschrittlichen Betriebssystem, für das viele Apps programmiert werden. Kompatibel ist die Moto 360 2 mit Android Smartphones sowie iPhones. Alle Infos zur technischen Ausstattung der Moto 360 2 sind in unserem Testbericht zu finden.

6. Die Moto 360 2 Sport ist noch in diesem Jahr in Europa erhältlich.

Bisher gab es einen großen Nachteil zur Apple Watch: Mit der Apple Watch Sport ist ein Produkt verfügbar, das sich hauptsächlich an die Fitness-Zielgruppe richtet. Die konnte Motorola bisher nicht bedienen, was sich spätestens Anfang 2016 ändern wird. Bereits Mitte Dezember kommt die Moto 360 Sport in Frankreich und UK in den Handel, es wird sicher nicht lange dauern bis sie auch in Deutschland verfügbar ist. Alternativ kann man sie auch über den französischen oder britischen Amazon Store erwerben. Sie bietet neben einem robusten Silikon-Schutzgehäuse und einem Armband aus dem gleichen Material vor allem eine Neuerung, bei der die Apple Watch nicht mithalten kann: Einen GPS-Sensor. Das ist für alle Sportler deshalb von so großem Belang, weil man dann bei Läufen oder beim Radfahren oder bei Wanderungen sein Smartphone nicht mehr mitnehmen muss. Die Moto 360 Sport erkennt automatisch wo man sich befindet und nimmt Standort- und Bewegungsdaten autark vom Smartphone auf. Darüber hinaus gibt es eine Fitness-App, die Körper-Analysen zulässt.

7. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Moto 360 2 ist unschlagbar.

In der Standard-Variante kostet die Moto 360 2 in der 42 mm Ausführung 299 Euro. Damit liegt sie preislich unter der Samsung Gear S2 (beginnend ab 349 Euro) und weit unter dem Apple Watch Einsteigermodell (399 Euro). Wenn man nun die hochwertigsten Teile im Moto Maker Customizing auswählt, kommt man maximal auf 379 Euro. Das ist genau der gleiche Preis, den Huawei für seine Smartwatch verlangt – in der Einsteiger-Version. Bei Apple müsste man sie mit der Apple Watch Klassik vergleichen, die bei 649 Euro beginnt.

Nun könnte man ja sagen, dass damit der größte Konkurrent die Asus Zenwatch 2 mit einem Preis von 169 Euro ist. Sie läuft ebenfalls mit android wear. Wir sagen: Der Vergleich hinkt. Die Asus Zenwatch 2 ist lange nicht so individualisierbar und ihr fehlt in der Verarbeitung die Finesse. Außerdem fehlen Helligkeitssensor und Pulsmesser und der Hardwareknopf ist zwar elegant, aber auf der störenden 3-Uhr-Position.

Aber was ist mit der Pebble Time Round? Wir sagen: Da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Sicher gibt es viele Frauen, denen die poppigere Pebble Time Round besser gefällt als die sehr klassische Moto 360 2. Und auch wir können unsere Begeisterung für das wundervolle Design der Pebble Time Round nicht verbergen. Frauen, die jedoch eine Smartwatch wollen, die nicht nur schön aussieht und alltagstauglich ist, sondern auch ein persönlicher Begleiter, Erinnerungsgeber, Navigationshelfer und Fitness-Coach, werden die Motorola Moto 360 2 lieben. Mehr als alle anderen Uhren.

Die Motorola Moto 360 2 im Test

* Preis wurde zuletzt am 3. Dezember 2016 um 23:13 Uhr aktualisiert.

 

Florian Müller
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Florian Müller

Gründer und Chefredakteur bei smartwatch-im-praxistest.de
Florian Müller ist Gründer und Chefredakteur von smartwatch-im-praxistest.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er als Journalist, Blogger und Experte im Bereich Marketing und SEO tätig. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem großen Online-Musikmagazin. Schnell wurde sein selbstgeschriebener Blog zum Publikumsliebling. In den folgenden Jahren gründete er mehrere Websites im Bereich Film-, Buch-, Musik- und Technik-Reviews und leitete die Online-Magazine als Chefredakteur. Als Gadget-Geek träumt er auch noch nachts von elektronischen Alltagshelfern und technischen Spielereien.
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